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Terminator: Genisys

Terminator: GenisysEin ganz fürchterlicher Mumpitz!
Mehr möchte ich eigentlich fast nicht zu schreiben.
Dumme Geschichte, die irgendwie so gar nicht zu den restlichen Filmen passt. Zeitreisen sind ja immer etwas schwierig, aber so dümmlich muss es dann ja doch nicht sein.

Die Schauspieler sind auch ganz arg egal, was bei der Geschichte aber vermutlich auch kein Wunder ist. Wenn man nicht weiß, wo man ist und was man hier soll, wie soll man dann irgendwelche Charaktere vernünftig darstellen?
Einzig das freundliche Terminator-Lächeln war sensationell.

Es gab dann auch noch viele tolle 3D-Effekte, damit man auch ganz viele tolle 3D-Effekte sehen konnte (die ich allerdings mangels 3D-Abspielgerät nicht gesehen habe) und richtig, richtig viel, viel, vielviel Brimborium und Getöse und Krach, Bumm und auch noch Bäng. Oft. Sehr oft. Und lang. *gähn*

Ach ja, und im Abspann wurde natürlich noch mal schön mit einem dummen Storyschnipsel nachgetreten. Soll ja bloß keiner meinen (und hoffen können), das wäre der letzte Streich dieser Terminatorfilme gewesen…

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„Shining Girls“ von Lauren Beukes

sgEine eigentlich sagenhaft interessante Idee, die mir aber zu unerklärlich blieb.

Warum das Ganze? Wie kam es und er überhaupt dazu?

Wirkte auf mich zu sehr nach Deus ex Machina. Und der epilogische Nachklapp hat’s auch nicht besser gemacht.

Tolle Idee, reizvoll verpackt mit diesen wirren Zeitsprüngen, aber insgesamt letztendlich dann doch eher enttäuschend.


"Reise in die Zukunft" von Robert A. Heinlein

Das war ja schon ganz gut, aber auch schon ganz komisch geschrieben. Hat lange gedauert, bis ich mich an den Stil gewöhnt habe. Ganz, ganz komische Dialoge. Total surreal manchmal. Absolut unglaubwürdig und unvorstellbar. Aber vielleicht auch nur, weil es aus einer ganz anderen Welt kommt. Nicht nur Amerika, sondern auch noch 1964. Das ist ja quasi ein Paralleluniversum. Auch das Frauenbild. Zum fürchten. Und natürlich gehts ganz extrem um Rassendiskriminierung. War ja damals auch ein großes Thema. Na ja.
Aber insgesamt war es rechtschaffen interessant und spannend, und es gibt auch tatsächlich sowas wie ein Happy End.


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Ein fanszinierender Zeit… na ja, nicht unbedingt ..reise…, aber …manipulationsgedönsreisedings-Film. Na ja. Jedenfalls spaßig, spannend und spektakulär.
Das Ende fand ich allerdings arg unbefriedigend. Aufm Papier und mit Kopf beurteilt sehr gut, allein der Bauch ist angefressen. Da hätte man auch ein angemessenes Hollywood-Happy-End stattfinden lassen können. Hätte mMn besser zum dezent popkornigen Film gepasst.

Insgesamt mittelgut.