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Frontière(s)

frontieresHeiliger Sack Zement!

Bei den Franzosen muss man ja immer n bisschen Angst haben. Die ticken ja schonmal sehr krumm und für Resteuropäer eher unverständlich.

Aber hier, Leute, hier haben wir den absolut weltbesten und ultimativsten Hinterwäldler-Horror-Slasher-Thriller aller Zeiten!

Zuerst war zwar hektische Hektik mit voll actionreich-wackelnder Kamera angesagt, aber das hat sich gottseidank bald gegeben.
Dann aber waren die Schauspieler durchweg wunderbar und die Geschichte frei von jeglichen Logiklöchern. Nicht ein Mal musste man denken „och nö, nicht sowas schon wieder“. Keiner ist in offensichtlichen Fallen getappt, jeder hat sich sinnvoll verhalten (was bei durchgeknallten Nazi-Hinterwäldlern eben so „sinnvoll“ ist). Und dann war es zwischendurch auch richtig schön gruselig. Zwar nur kurz, das meiste war schon eher brachiale Horror-Slasher-Action, aber immerhin.

Das Ende war dann doch wieder leicht französisch rätselhaft angehaucht, was aber nicht weiter gestört hat.
Wobei mich trotzdem interessieren würde, was sich der Künstler dabei gedacht hat.

Insgesamt jedenfalls für mich der beste Vertreter seiner Zunft!
Mit einem der besten Abspann-Lieder!

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Hehe, Nachtrag:
Hab gerade mal n bisschen wegen des Endes gegoogelt. Ich scheine der einzige Mensch diesseits des Mississippi zu sein, der den Film toll fand.
Na ja, bin ich ja einigermaßen gewöhnt. Mir hat ja auch Episode 1 am besten gefallen. Und auch noch Jar Jar Binks!


Moon

Weltklasse!

Eigentlich ein recht kleiner, unspektakulärer Indie-Film, der für „Indie“ aber natürlich sehr professionell daher kommt.

Aber was da bezüglich Psychologie und Gesellschaftskritik, Zukunftsaussichten und menschlichem Drama drinsteckt, sucht seinesgleichen und hat mich ganz schön aus den Socken gehauen.

Schauspielerisch war Herr Rockwell, auch wenn es in manchen Kreisen nicht gern gehört wird, einfach nur großartig!

Anfangs fand ich diese Geschichte mit der Mondbasis mit nur einem einzigen Arbeiter natürlich grob unfugig, weil sowas in keiner denkbaren Zukunftswelt auch nur den Hauch einer Sinnhaftigkeit hätte (von wegen Unfall, Verletzung etc.), aber das hatte sich ja dann recht schnell erledigt und dann war’s sowas von wunderbar und toll und spitze und klasse und wirklich und wahrhaftig herausragend hervorragend!
Vielleicht der beste Science-Fiction-Film aller Zeiten!
Hach, ich bin begeistert!


Frankenstein-Trilogie von Dean Koontz

Und nochmal quasi fast sowas wie Weltklasse vom Herrn Koontz. Dafür, dass ich letztens beschlossen habe, nie wieder was von ihm zu lesen, macht er es mir ganz schön schwer, das auch tatsächlich zu tun.
Wie auch immer. Diese Frankenstein-Trilogie ist absolut klasse. Ja, ok, mal wieder Weltklasse. Hilft ja nix.
Diese Weiterführung der ursprünglichen Frankenstein-Geschichte in der aktuellen Neuzeit ist einfallsreich und spannend und vor allem wenn man die alten Filme vor Augen hat ein unbeschreibliches Crossover-Vergnügen.
Vergnügen bereitet aber schon allein die Lektüre. Flüssig zu lesen, witzige Dialoge zwischen dem Polizistenpärchen, ein verrückter Wissenschaftler, der nicht nur verrückt und wissenschaftlich ist, sondern auch noch so ein amtliches Oberarschloch, dass man es kaum erwarten kann, dass der endlich Staub frisst. Bis es soweit ist, wird mit Jocko auch noch eine sehr gollumeske Nebenfigur der vergnüglichsten Art eingeführt. Selten so einen spaßigen Zeitgenossen in einem Buch erlebt.
Insgesamt ganz großes Kino. Komplett. Von Anfang bis Ende.
Ach, ja, das Ende! Sensationell! Das ist ja meistens doch eher ne Krux, das Ende eines Buches. Meistens ist man doch eher nicht so begeistert und etwas unbefriedigt, aber hier hat er wie auch schon bei „Anbetung“ wieder mal genau den richtigen Nerv zur richtigen Zeit getroffen. Perfekt.
Und dass er sich für alle Fälle mit dem Ende noch Möglichkeiten für ne zweite Frankenstein-Trilogie offen gehalten hat, macht für mich das Ende noch viel besser als so schon.
Ich hatte ja schon arge Sorgen, dass der dritte Teil völlig der Reinfall wird (wenn man sich die Rezensionen bei z.B. Amazon so ansieht), aber das war zum Glück nur unergründliche Panikmache. Da bin ich mal wieder ganz froh, dass ich mich von anderleuts Meinungen nicht so sehr beeinflussen lasse.


„Anbetung“ von Dean Koontz

Da hab ich ja wohl mal das beste Buch der Welt oder mindestens von Herrn Koontz gelesen!
Warum unser Hauptdarsteller „etwas einfältig“ sein soll, erschließt sich mir auch nach dem Ende des Buches nicht, aber irgendwas muss man ja hintendrauf schreiben. Und wenn einer nicht nach immer mehr und am besten der Weltherrschaft strebt, und sich sonstwie für wichtig, groß und gut hält, dann muss er natürlich zwangsläufig einfältig sein.
Ich hingegen finde den ollen Odd unheimlich sympathisch und lustig und die beste Serienfigur der Weltgeschichte. Vielleicht. Kenn ja zurzeit nur den ersten Teil, aber das wird sich noch ändern.
Das Buch ist mal wieder sehr locker, flockig und flüssig lesbar geschrieben, und es wimmelt nur so von schönen, netten, kleinen, einfallsreichen Sätzen. Anders kann ich’s nicht beschreiben, und da ich das Buch grad nicht zur Hand habe (und vermutlich eh keine entsprechende Stelle finden würde), kann ich nix zitieren. Jedenfalls selten so einen Spaß beim Lesen gehabt.
Dabei ist das Buch an sich nur bedingt lustig. Es ist einfach sehr nett und lesenswert geschrieben.
Der Weg ist geheimnisvoll und spannend und bleibt es bis zum Ziel. Das Ende ist dramatisch und nochwas und einfach nur schön und gut und perfekt.
Absolute Weltklasse!


Uncharted 2 – Among Thieves

Leute, was ist hier denn los?! Warum finde ich auf diesem Superbloggedönse nix zu dem Spiel? Hallo?!

So. Nachdem ich den ersten Teil etwas arg kurz und einsilbig verarztet habe, versuche ich mal hier n bisschen ausführlicher zu werden.

Geilomat! Hier, meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, haben wir das mit Abstand, und zwar mit weitem, weitem Abstand, allerbeste Spiel aller meiner Zeiten! Punkt.
So sieht’s aus.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit Lobeshymnen (auch, weil es eigentlich schon bestimmt fast vier Monate her ist, seit ich das gespielt habe).
Die Inszenierung ist unvergleichlich. Tempowechsel, unterschiedliche  Genres, mal Shooter, mal Jump’n’Run, dann wieder Puzzle, schleichen wie bei Splinter Cell oder wilde Explosionen, alles drin, alles dran. Klasse!
Die Kletterübungen sind meistens etwas einfach geraten, weil man eigentlich selten wirklich knifflig was tun muss, sondern der gute Drake alles quasi automatisch auf Knopfdruck macht. Aber trotzdem ist es atemlose Spannung und unendlicher Spaß, selbst wenn man’s doch mal verkackt.
Und dann muss man mittendrin plötzlich wieder von vorne anfangen, was nach kurzem „Och nöööö…“ dann doch unheimlich genial und super ist, weil’s einfach mal ne ganz andere Art des Erzählens ist als das, was man sonst so in Spielen vorgesetzt bekommt.

Das Schießen saugt zwar noch immer, aber es war insgesamt nicht so oft so nervend wie im ersten Teil.

Allerdings ist der Endkampf eine mittelschwere Katastrophe und Unverschämtheit. Das hätte dem Spiel noch auf der Zielgeraden fast die ganze phänomenale Weltklassigkeit genommen, die es vorher so vehement an den Tag gelegt hatte.
So einen unfairen Wurstkampf musste ich noch nie durchstehen. Nach vorne laufen, und am besten nirgendwo gegen, weil man nicht umsonst gleichzeitig nach hinten schießen muss, weil man verteufelt zügig vom Endbossgegner verfolgt wird, der einen ganz leicht und in Windeseile aus den Schuhen und Socken gleichzeitig haut, wenn er einen erwischt, das ist meiner maßgeblichen Meinung nach unmöglich gewollt zu schaffen. OK, man kann so tun, als sei man 100 Affen mit 100 Schreibmaschinen, aber 100 Jahre den Endkampf spielen kann’s ja auch nicht sein.
Gottseidank sahen das wohl die Erfinder des Spiels auch so, denn es gibt einen Trick, den ich nach kurzer Internetrecherche entlüften durfte, mit dem man recht einfach (in meinem Fall aber auch erst nach ca. acht weiteren unerfolgreichen Versuchen) einen Sieg davontragen konnte.
Aber, meine Güte, echt, war das mal kein Spaß und keine Freude und gar keine Genugtuung, als der Kampf vorbei war.

ABER!

Danach ging noch n bisschen weiter, und zwar sofort wieder mit einer so grandiosen Sequenz, dass der Endkampf doch sofort wieder hinten ausm Gehirn gepustet wurde, und die Begeisterung über dieses beste Spiel der Weltgeschichte zurück kommen konnte.

Leute, Leute, ohne Scheiß! Ich hab ja schon viel gespielt in meinem Leben (wenn auch meist nicht zuende), aber diese Uncharted-Spiele sind der absolute Knaller.

So. Schluss!


Uncharted – Drakes Schicksal

Voll der Indiana-Jones-Film zum Spielen. Toll!

Allerdings nerven die Actionszenen etwas. Klettern rockt, Schießen suckt. Man kann halt mit nem Analogstick nicht gescheit zielen.