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Geheimakte 2: Puritas Cordis

Eigentlich fand ich das erste Geheimakten-Abenteuer ja nicht so schrecklich überragend. Aber irgendwie hat mich die Berichterstattung zum dritten Teil dann doch wieder irgendwie rattig gemacht, und als dann der zweite Teil ziemlich zeitgleich als Gamestar-Beilage ankam, musste ich halt doch nochmal ran.
Leider haben mich wieder die unvermeidlichen permanenten pseudolustigen Kommentare der Protagonisten genervt, aber die Rätsel waren nett und die Story hat auch nicht gestört.
Bei den Rätseln musste ich zwar ziemlich oft sinnlos rumkombinieren, aber bis auf 2 bis 3 Stellen kam ich ohne Lösung aus. Sinnlos rumkombinieren find ich zwar schade, aber da machse nix. Und bei meinem abgebrochenen Black-Mirror-Erlebnis (das ich ja noch gar nicht thematisiert habe… hmm) hatte ich deutlich weniger Spaß.
Insgesamt gut genug, sodass der dritte Teil kommen kann und von mir auch freudig erwartet wird.


Alpha Protocol

Oh! Mein! Gott! Was für ein Spiel…
Nach meinem Deus-Ex-Desaster, dachte ich mir, ich könnte ja mal das ähnlich gelagerte (Shooter mit RPG) Alpha Protocol angehen.
Wertungstechnisch rangiert ja Alpha Protocol eher im unterdurchschnittlichen Mittelfeld.
Und das leider total zurecht.
Die PC-Fassung kann man mit Tastatur/Maus überhaupt nicht spielen, da die Maus (jedenfalls in meinem Leben) nicht zu angemessenen Reaktionen zu bewegen war. 10 Meter auf dem Schreibtisch ergaben 10 Millimeter aufm Bildschirm. So macht ein Shooter Spaß…
Aber, was soll’s, hat man schon nen Grund, endlich mal so ein XBox-360-Controllerding zu kaufen, denn nur damit war das Spiel spielbar, aber dafür auch nur damit. Tastatur/Maus war bei aktiviertem Pad total deaktiviert.
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The Beast

Tja. Ich bin n bisschen hin- und auch hergerissen.
Der Herr Swayze war schon ziemlich gut. Vor allem in der Obdachlosen-Folge. Das war weltklasse.
Der Darsteller-Rest war auch OK, allerdings hat mich der junge Vizeheld doch etwas genervt.
Leider waren die MotW-Fälle allesamt ziemlich unnütz, logiklöcherbehaftet und immer viel zu kurz und knapp aufgelöst.
Der staffelumspannende Rotfaden machte anfangs einen interessanten Eindruck, plätscherte dann allerdings in belangloser Wiederholung und nervendem Blabla vor sich hin, um dann in den letzten beiden Folgen so richtig Gas zu geben, und für die ganze doch etwas zweifelhafte vorhergegangene Staffel mehr als entschädigt hat. Das Finale war echt furios und letztendlich war ich wenigstens versöhnt, dass nicht alles total für die Katz war.
Der größte Jammer an dem ganzen Unterfangen ist aber natürlich, dass Patrick Swayze dann doch mittlerweile gestorben ist. Schade, schade. Was da in Folgestaffeln noch alles hätte passieren können… Na ja. Jedenfalls hat er zum Abschluss nochmal so richtig gezeigt, was er aufm Kasten hat (im Gegensatz zu z.B. Orson Welles), wobei andererseits dann doch auch die Frage auftaucht, warum er das nicht öfter gezeigt hat. Vermutlich, durfte er nie so richtig. Wär er mal lieber nicht mit diesem Dirty-Dancing-Quatsch so richtig berühmt geworden… Außer „Ghost“ und von mir aus noch „Gefährliche Brandung“ war ja echt mal kein Film sonderlich nennenswert.


Shooter

Netter Verschwörungsthriller, bei dem ich zwar nicht ganz verstanden habe, warum die Verschwörung eigentlich unbedingt sein musste, der aber insgesamt recht sehenswert und kurzweilig und spannend war. Die Ab-18-Einstufung hat mich anfangs etwas überrascht, aber bei so vielen fast beiläufigen Kopfschüssen ist sie durchaus gerechtfertigt.
Leider gab’s was wenig Überraschungseffekte. Eigentlich ja nur einen. Der kam zwar ganz ordentlich überraschend, wie es sich für einen solchen Efekt ja gehört, aber ein paar mehr Wendungen hätte die Story ruhig haben können. Und dass der in meinen Augen Oberbösewicht einfach so nebenbei ohne ordentlichen Showdown erschossen wird, fand ich auch schon ganz schön schade.