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Wir sind die Nacht

Ja, das seid ihr wohl. Aber eine sehr verkopfte, sehr deutsche Nacht. Bloß keinen Spaß haben, woll? Auch wenn wir eigentlich noch so spaßig daher kommen, es kann nicht sein, dass ein deutscher Film einfach nur ein Spaß ist. Da müssen Probleme auf die problematischste Art gewälzt werden. Das allein ist ja auch nicht so schlimm, aber wenn man vier schicke Vampir-Damen hat, dann muss da einfach mehr Sexappeal rein und mehr, ja, Spaß, verdammt nochmal. So einen dröger Quatsch hat man selten gesehen. Mann, was hätten da die Amis oder wenigstens die Engländer draus gemacht. Aber nein, wir Deutschen dürfen ja bloß keinen Spaß haben. Vertane Chance.
OK, das Ende war nett. Aber der Film davor hätte deutlich mehr Pfeffer, Chutzpe und Verve haben können, ach, müssen!

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Vampire Nation

Angenehm ruhiger, ernster und ernsthafter Endzeit-Thriller mit Vampiren und ohne Spaß und kaum Action.
Sehr indie-artig und spröde. Komisches Ende.


True Blood

Oh was ein selten dämlicher Quatsch!

Hochgelobt von vielen Seiten, aber mindestens mal gar nix für mich.

Ja, toll, ganz toll viel Ab-16-Sex für alle möglichen notgeilen Teenies und solche, die es noch gern wären, aber sonst nix zu bieten. Außer vielleicht albernen Dialogen. Mein Highlight und persönlicher Todesstoß dieser Serie war der Vampirbarkeeper in Folge 1.4, der zwei Frauen identifizieren sollte, die diese Bar besuchten:

Keeper:  Ja, die waren beide hier.
Keeper hält das Bild einer Frau hoch.
Keeper: Die hier wollte sterben.
Sookie: Warum?
Keeper: Suchen nicht alle, die hier hin kommen irgendwie den Tod?

So, so, du Torfnase, und was ist mit der anderen Frau, die ja auch hier war?

Hauptsach mal unheilschwangere Sätze im Drehbuch geschrieben.

Ansonsten geht es abseits von Vampiren höchstens noch um Sex, Sex, Ficken, Sex, Schwule, Sex, Viagra und öfters mal auch zur Abwechslung um Sex.
Das wars.

Das einzige halbwegs Interessante ist, dass jede Folge mittendrin aufhört. Die ganze Staffel ist eigentlich eine große und lange Einzelfolge. Sozusagen. Dieses Konzept gefällt. Mal was anderes zu den (bei allen heutzutage üblichen staffelübergreifenden Handlungssträngen) vorherschenden MotW-Konzepten. Deshalb wollte ich auch erstmal trotz dem affigen Sexgetue unbedingt dabei bleiben. Aber langsam reichts dann doch. Wenn auch noch die Dialoge dümmlich werden, muss ich das dann wirklich nicht mehr haben.

Update:
Aber da man es ja für teuer Geld gekauft hat, und auch nicht allzu viel Besseres zu tun hat, sieht man sich die nächste Folge noch an, und die danach, und eh man sich’s versieht, ist man irgendwie begeistert und guckt die ganze Staffel und freut sich auf die nächste. Verrückte Welt!
Die dämlichen Dialoge kamen nicht mehr so vor, der Sex war nicht mehr so zwanghaft. Insgesamt eine sehr interessante und spannende Serie mit lustigen Charakteren. Der schwule Call-Boy ist der Knaller! Hoffentlich hat der überlebt.


Jennifer's Body

Oh je!

Zum einen ist der neue Superflachbildfernseher noch nicht so lang vor meinen Augen, weshalb ich mich noch nicht an die total Andersartigkeit der Darstellung gewöhnt habe. Und zum anderen ist der Film ganz schlimm schlecht. Da reißt auch keine Jennifer mit ihrem ganzen Body nix raus. Der ist zwar ganz ansehnlich, aber der Rest der Dame nicht. Megan Fox ist leider latent hässlich. Dann lieber Frau Seyfried, aber die war nicht Jennifer und somit nicht annähernd so zwingend und oft im Bild. Na ja.

Gesehen, Haken dran, der nächste bitte.


30 Days of Night

Eine eigentlich nette Grundidee entpuppt sich dann doch als reichlich unnützer Film.

Wenn ich als Vampir 30 dunkle Tage in einem abgeschnittenen Dorf bleiben möchte, warum töte ich dann in der ersten Nacht alle normalen Einwohner? Und warum töte ich immer auf die gleiche, wilde und ganz toll brutale Art? Und warum lauf ich dann die komplette Zeit mit ganz toll schlimm blutverschmiertem Untergesicht durch die Gegend? Und warum hat mein Chef immer einen unheimlich debilen Gesichtsausdruck und spricht immer ganz toll unheilschwanger irgendwelches Zeugs, und wirkt somit eher albern als erschreckend? Und warum schaffen es ca. 20 Vampire nicht in den 30 Tagen, ein paar versteckte Überlebende zu finden? Und warum jammert der grenzdebile Chef am Ende was von „ach, wir haben uns jahrhundertelang unauffällig versteckt, dann dürfen wir jetzt auffallen, also keine Spuren hinterlassen und alles niederbrennen“?

Durch und durch unlogisch, der Film. Schade.


Lesbian Vampire Killers

Hmm. Na ja. Trash halt. Erträglich nur, weil es gewollter Trash ist. Aber insgesamt doch etwas zu langweilig. Nicht spaßig genug. Zuviel dümmliche Holzhammerschlüpfrigkeit.
Das hätten mal besser Simon Pegg und Edgar Wright erfinden sollen.