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Iron Man 2

Recht langweilig und uninteressant. Herr Stark hat mit seinen Sperenzchen nur genervt. Das Getue mit Frau Rechtsabteilung war auch blödsinnig, wenn er dann hinterher quasi gesteht, schon von Anfang an Miss Potts zugetan zu sein.
Für mich persönlich wurde aber irgendwie der Vogel abgeschossen, als der Armee-Kumpel einfach mal so eben nen Anzug anziehen und benutzen kann. Ich weiß nicht mehr genau, wie das in ersten Teil war, aber ich bin nun schon irgendwie davon ausgegangen, dass der Anzug nur mit Iron Man und seinem Reaktording in der Brust funktioniert.
Warum dann so ein Gewese um Iron Man gemacht wird, wenn jeder diesen Anzug verwenden kann, erschließt sich mir nicht nur, nein, mal wieder komm ich mir schlimm verarscht vor.

Nee, Leute, das war nix. Und der össelige Nachklapp mit nem Wüstenhammer war auch nicht der Rede wert.
Da vergeht mir leider auch direkt meine lustvolle Planung, die anderen Avengersfilme (Thor und Captain America und Hulk) zu gucken. Und Avengers interessiert mich grad auch nicht gerade sehr. Comicverfilmungen scheinen sich zumindest in meiner Welt n bisschen überlebt zu haben…

Ach so, doch, ja, das olle Knollengesicht Rourke als russisches Bösewichtgenie war natürlich prima.
Sam Rockwell schauspielerisch auch, aber seine Rolle war extrem doof.


Infamous

Tolles Spiel. Auf Dauer sind die Nebenmissionen zwar etwas abwechslungsarm, aber die Story ist toll und die Präsentation auch. Toll!
Leider auch ein ziemlich ätzendes Spiel. Die Steuerung! Scheißdrecksdämliches Konsolen-Gamepad-Steuerungsgewürge. Verdammt!
Ich habe wirklich lang durchgehalten, aber irgendwann war die Luft n bisschen raus und ich hab mich anderen, PS3-fernen Aufgaben zugewandt, und… tja… das war’s.
Und da ich seit neuestem auch noch schwer mit dem Gedanken spiele, alle Konsolen im Allgemeinen und die PS3 im Speziellen komplett dranzugeben, kann ich auch mal diesen Abgesang hier schreiben. Denn weitergespielt wird dann doch nicht mehr.
Und dabei war die Story echt ziemlich fesselnd und spannend und tragisch.
Spielerisch war’s halt auf Dauer etwas dröge. Die Nebenmissionen hab ich im zweiten Gebiet, nachdem es genau die gleichen wie im ersten waren, einfach mal komplett ignoriert, aber auch die Hauptmissionen waren im weiteren Verlauf sehr oft einfach nur mehr vom Gleichen, nur schwerer. Dagegen ist vielleicht nicht viel einzuwenden, wenn man es nicht schon ohne „schwerer“ schwer genug hätte, mit dem Gamepad zurechtzukommen. Nach fünf erfolglosen Versuchen bei einer Hauptstorymission hatte ich dann erstmal die Schnauze voll und bis heute dieselbe nicht leer bekommen. Und da das jetzt mittlerweile sicher ca. mindestens vier Monate her ist, behalten wir das Spiel mal in relativ positiver Erinnerung, schließen das Kapitel aber hiermit endgültig ab.
Echt schade. Erzählerisch sind diese Konsolenspiele ja immer ganz prima, aber die Steuerung!


Hancock

Nett. Aber nicht so lustig wie erwartet. Der Anfang machte einen bemüht lustigen Eindruck, aber irgendwie wollte der Funke nicht so recht zünden. Später war das auch ok so, und der der Film wurde angenehm ernsthaft. Mit einem anfangs auch noch lustigen Storytwist in der Mitte, der dann aber auch recht schnell ernst wurde. Gegen Ende wurde die Story zwar immer mehr etwas arg unlogisch und verworren, aber insgesamt war es ein durchaus okehes Vergnügen.


Scott Pilgrim

Auch wenn es eine Comic-Verfilmung ist, ist es für mich die beste Computerspiel-Verfilmung natürlich aller Zeiten. Vermutlich gerade weil es keine ist. Aber für mich war das ein astreines Beat’em Up. Echt klasse. Wenn auch anfänglich etwas unkonventionell. Ich war so ein bisschen kulturschockiert. Aber irgendwann gings dann und ich konnte Spaß haben. Perfekte Besetzung, perfekte Schnitte, perfekte Gags, die aber leider stellenweise so auf einen einprasselten, dass man kaum zum Luft holen, geschweige denn zum Lachen kam. Der Kampf gegen 5 und 6 war zwar albern und komplett entbehrlich, und auch die Wiederholung von Kampf 7 hätte man sich schenken können, wobei man natürlich dann den doch wieder sehr netten Gag mit dem Extraleben nicht hätte bringen können.
Insgesamt ein netter Film mit nettem Happy End.


Kick-Ass

Da denkt man, man guck sich einen unschuldigen Teeniefilm an, und plötzlich spritzt das Blut und es wird ganz, ganz böse fies. So kann’s gehen…
Aber toll war’s!
Sehr origineller Ansatz mit den „Normalos“, die auf Superheld machen. Sehr lässig, trocken und schwarzhumorig, wie der Vater mit der Tochter trainiert bzw. die Gespräche zwischen den beiden.
OK, letztendlich dann doch eine recht konventionelle Geschichte, aber in sehr ansprechende Bilder verpackt und mit guten Schauspielern garniert.
Ein vergnügliches Filmvergnügen!


X-Men Origins: Wolverine

Der actiongeladene Abschluss des heutigen DVD-Events.

Viel Popcorn, viele spezielle Effekte, viel Krach und Bumm und Peng, wenig Anspruch. War OK, aber halt nicht sehr gehaltvoll. Kurzweilig, ja, aber trotzdem bin wohl ich langsam wirklich zu alt für so nen Scheiß. Irgendwie.
Aber vermutlich werde ich trotzdem immer wieder solche Popcorn-Filme konsumieren.
Wenn ich aber das komplette Filmerlebnis hiervon mit der Verblendung vergleiche, bleibt hier irgendwie nichts übrig. Es wirkt alles nicht echt. Unabhängig von der fantasyhaften Story. Aber es ist halt alles auch Popcorn getrimmt, belanglos, nur für den Kick, für den Augenblick. Es geht nur um den Effekt, und nicht um die Menschen. Auch wenn so sehr was von Rache oder so erzählt wird, der Mensch bleibt außen vor. Früher fand ich sowas toll. Ich werde alt…

Insgesamt aber trotzdem ordentlich kurzweilig.