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[rec]³

rec-3-genesisOch Menno! Was für ein dummer Dreck!

Der erste Teil war ein recht normaler Wackelkameragrusler. Schöne Schockeffekte, schön spannend. Wackelkamera n bisschen nervig, aber ok.
Der zweite war grandios. Der direkte Anschluss an den ersten Teil. Die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelte. Das Ende, das ganz heiß auf ne weitere Fortsetzung mit weiterer Fortführung der Geschichte machte.

Und jetzt?!

Was soll dieser absolut unverschämt blöde, idiotische und UNNÖTIGE dritte Teil?!

Der einzige Grund, warum der Film irgendwas mit „[rec]“ heißt, ist Bauernfängerei. Man will doch nur Fans der ersten beiden Teile anlocken.
Nichts, aber auch ABSOLUT GAR NICHTS rechtfertigt ein „[rec]“. Dieser Film hat nichts mit den ersten beiden Teilen zu tun. GAR! NICHTS!
Verdammte Axt!

Und unabhängig davon ist er auch noch unheimlich langweilig und öde und dumm und echt mal GAR NICHT lustig. Obwohl er total lustig sein soll. Vermutlich.
Aber da ist nichts. Kein Horror, kein Grusel, keine Schockeffekte, nichts!
Jeder Einstellung, die nach möglichen „Schockeffekten“ aussah, wurde dann auch dafür genutzt. Da man es aber schon fast minutenlang kommen sehen hat und es dann auch genau da an der Stelle kam, war es langweilig und unnötig. In keinem Horrorfilm, der was auf sich hält, ist das Monster in dem Schrank, der gerade nervenaufreibend langsam mit entsprechender Musikuntermalung aufgemacht wird. Das kommt immer erst aus quasi der entgegengesetzten Ecke gesprungen, wenn man sich wieder beruhigt hat. Ja, auch irgendwie vorhersehbar, aber es funktioniert immer wieder und muss so sein.
Hier war in jedem Spiegel und hinter jeder Scheibe nach kurzer Zeit genau das, was sich angekündigt hat. *gähn*
Ein langweiliger, dummer, sinnloser Film!

So, und jetzt geh ich ne Runde kotzen!

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À l’intérieur (zu deutsch: Inside)

interieurposterDa sind se wieder… Die Franzosen…

Viel Blut, viel Gemetzel, aber übrig bleibt letztendlich nur viel Lärm um nichts.

Leider kann ich diese Nichts nicht weiter definieren, eingrenzen und beschreiben, aber ich bin nicht zufrieden.
Vermutlich wegen den vielen logischen Ungereimtheiten.
Natürlich mal wieder dumme Polizisten, die sich überrumpeln lassen.
Die aber aus dramaturgischen Gründen noch nicht mal angemessen schreien dürfen, wenn man ihnen was ins Auge piekst.
Die dafür aber irgendeinen Gefangenen nicht im Auto lassen können, sondern ihn in ein Haus, aus dem Schüsse zu hören waren, mitnehmen müssen. Mit Handschellen und ner Kette an sich gefesselt.
Und das arme geschundene Opfer kriegt ne Knarre, aber benutzt sie dann lieber nicht.
Und einen kurz zuvor selbst gebastelten Speer dann doch auch wieder nicht.
Das größte Mysterium aber, warum allein in einem Haus bleibt, zu dem sich jemand in offensichtlich nicht allzu freundlicher Absicht jemand Zutritt verschaffen wollte.

Im Nachhinein natürlich alles kein Wunder. Wenn man unbedingt zeigen will, wie ein Baby der Mutter aus dem Leib geschnitten wird, kann die Peinigerin natürlich nicht überwältigt werden.

Na ja. Toll krasses Tabu gezeigt.

Aber doof war der Film halt trotzdem.


Masks

masksTja. Ich weiß nicht.
Ich würde den ja gern gut finden. Ein deutscher Film mit Horror und Splatter und so.
Eigentlich auch gut gemacht.
Mit eigentlich einer guten Geschichte.
Aber letztendlich fand ich ihn doch nur höchstens so mittel.
Das Ende war großer Unfug. Offene Enden sind ja schön und gut, aber das war doch etwas arg überstürzt und gewollt verstörend.
Die Auflösung mit den bösen Wichten und warum und wer und wie und weshalb fühlte sich auch mehr gewollt als gekonnt an.
Zwischendrin hatte er ganz ordentliches Potential, weswegen ich auch unbedingt dranbleiben musste. Die titelgebenden Masken machten neugierig auf mehr, aber das kam dann leider gar nicht. Die Slasher-Szenen waren ganz nett gemacht, passten aber irgendwie nicht so recht zur Athmosphäre des restlichen Films.
Recht hölzerne Dialoge mit hölzernen Darstellern in abstrusen Horror-Klischee-Situationen, und das alles mündet dann in eine komische Jungbrunnenauflösung. Oder so.
Nee, echt jetzt, mal so gar nicht!
Independent und Horror und Giallo (komisches Genrekonzept) sind ja schön und gut, aber in dieser Darreichungsform sehr überflüssig und ärgerlich. Warum der irgendwelche Preise gewinnen konnte, entzieht sich komplett meinem Verständnis.

 


Famine

famineJa, nee, is klar. So ein blödsinniger Dreck. Aber Hauptsache uncut mit viel Blut.

Soll wohl so’n bisschen in der Tradition von z.B. Braindead sein. Hab ich ja auch schon nicht verstanden.

Solche lustigen Splatterfilme mit dilettantischen Darstellern, ebensolchen Blutfontänen und ohne ernstzunehmendes Drehbuch braucht echt mal keiner.

Wenigstens hab ich nach ca. 20 Minuten noch relativ rechtzeitig gemerkt, was für ein Müll da passiert, und die Guckung abgebrochen.

Schade, dass das Plakat einen so ernsthaften Eindruck machte.
Eigentlich müsste man dafür doch jemanden verklagen können, müsste man nicht?


Dead Set

Na ja. Zombies halt. Im Genre nix Neues.

Ok, das mit Big Brother und so war an Anfang ne nette Idee, und das Ende war auch gut, aber zwischendrin gabs echt nur normale Zombiefilmkost.
Und natürlich musste auch die Kamera immer angemessen durch die Gegend geschleudert werden, wenn Action losbrach. Geht ja mittlerweile nicht mehr anders. Damit mal voll so das krasse Mittendringefühl hat und total gepackt ist.
Gesplattert hats natürlich auch ganz gut, aber das haut hier mittlerweile auch keinen mehr vom Hocker.
Originelle Ideen und spannende Geschichten braucht das Land. Und das gabs insgesamt leider hier gar nicht mal so sehr.
Schade.

Da diese Fernsehserie aber insgesamt ne Laufzeit von unter drei Stunden hatte, war die Zeitverschwendung nicht ganz so schlimm.


Final Destination 5

Business as usual.
Jemand hat ne Vorahnung, mit viel Splatter garniert, das passiert dann tatsächlich, mit nicht ganz so viel Splatter, weil einige davon kommen, die dann aber wiederum nach und nach mit dem angemessenen Splatter und vielen lustigen Kettenreaktionen doch noch ins Jenseits befördert werden.
Alles altbekannt, keine Überraschungen, so global betrachtet.
Hier allerdings gabs nen sehr netten Schlussgag, der hier natürlich nicht verraten wird.

Insgesamt ein netter Film für zwischendurch, mehr nicht.

Ach ja, n bisschen doof war, dass er in 3D erschaffen wurde. 3D ist ja immer n Stück weit sehr gezwungen, was auch hier wieder der Fall war. Ständig fliegt was unmotiviert in Richtung Kamera… Eine Seuche!


Eden Lake

Selten hatte ich nach nem Film so einen Hass!
Ein ganz schlimmer Feel-Bad-Moviefilm.
Ein Haufen Arschlochmenschen in einem Arschlochfilm!

Ja, nicht nett, aber dafür werd ich auch nicht bezahlt. Ok, werd ich eh nicht. Egal.

Objektiv ein sehr guter Film. Handwerklich super. Klasse Story. Spannend. Dramatisch.

Aber ich HASSE es. Ich hasse solche doofen Leute. Monster: Super! Gespenster: Gruselig! Ein verrückter Psychopath: Geht auch noch.
Aber einfache, doofe, dumme, normale Arschlochmenschen. Herrje, verdammte Hacke! Sowas muss ich schon tagtäglich in der Bahn oder beim Einkaufen oder bei McDoof ertragen. Da brauch ich das nicht auch noch abends aufm Sofa.

So. Genug gekotzt.