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Terminator: Genisys

Terminator: GenisysEin ganz fürchterlicher Mumpitz!
Mehr möchte ich eigentlich fast nicht zu schreiben.
Dumme Geschichte, die irgendwie so gar nicht zu den restlichen Filmen passt. Zeitreisen sind ja immer etwas schwierig, aber so dümmlich muss es dann ja doch nicht sein.

Die Schauspieler sind auch ganz arg egal, was bei der Geschichte aber vermutlich auch kein Wunder ist. Wenn man nicht weiß, wo man ist und was man hier soll, wie soll man dann irgendwelche Charaktere vernünftig darstellen?
Einzig das freundliche Terminator-Lächeln war sensationell.

Es gab dann auch noch viele tolle 3D-Effekte, damit man auch ganz viele tolle 3D-Effekte sehen konnte (die ich allerdings mangels 3D-Abspielgerät nicht gesehen habe) und richtig, richtig viel, viel, vielviel Brimborium und Getöse und Krach, Bumm und auch noch Bäng. Oft. Sehr oft. Und lang. *gähn*

Ach ja, und im Abspann wurde natürlich noch mal schön mit einem dummen Storyschnipsel nachgetreten. Soll ja bloß keiner meinen (und hoffen können), das wäre der letzte Streich dieser Terminatorfilme gewesen…

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Metro 2033

Ein Jammer! Zuerst war ich sehr angetan. Sehr russisch. Irgendwie haben die ne ganz komische, sehr nette Art, die Russen. Les ich eigentlich sehr gern.

Aber dann isses einfach dann doch furchtbar dröge und uninteressant, was unserem kleinen Artjom so passiert und warum.

Ja, interessante Welt, interessantes Konzept, aber das Buch… leider langweilig.

Nach knapp der Hälfte hör ich mal lieber auf.


Avatar

Der Anfang sah interessant aus, aber als es dann zu einem kompletten computeranimierten Film wurde, hatte ich doch lieber die Schnauze voll.

Mir scheißegal, ob die Story recht doof ist (wo ist sie das bei solchen „Effektfilmen“ nicht?), oder ob das nur in 3D toll aussieht(2D im Fernsehen gesehen), so einen blöden Computerscheiß kann sich der Herr Cameron schonstwo hinstecken. Da ist 3D doch auch keine Kunst, wenn eh alles ausm Computer kommt.

 


„Jimmy der Mops (ISAR 2066)“ von Miriam Pharo

Lustiger Spontankauf in der anfänglichen eBook-Hysterie.
Klang interessant, ist Indie, ok, gekauft.

Leider war es dann eher ne bessere Kurzgeschichte, dafür aber unglaublich wirr und unverständlich und plötzlich, ohne Sinn und Verstand zuende.

Anscheinend gibt es wohl irgendwelche Vorgeschichten, die ich nicht kenne, was in wohl nicht so gut ist und mein Verständnis erschwert.
Am meisten doof aber ist, dass es sich hierbei quasi nur um das erste Kapitel eines größeren Ganzen handelt. Denke ich. Anders kann ich die alberne Auflösung des Falls und das plötzliche Ende der Geschichte nicht deuten.

Ich hatte jedenfalls nur die erste 2-5 Seiten Spaß, der Rest war ein großes Fragezeichen, dass immer ärgerlicher wurde, und mir weiteres Leseinteresse an eventuell zukünftig erscheinenden Fortsetzungen gehört vermasselt hat.


„Ready Player One“ von Ernest Cline

Aller Anfang ist schwer.
Somit wusste ich auch ganz schön lange nicht, was mir der Künstler hier sagen will.
Außerdem fand ich dieses ganze 80er-Retro-Konzept etwas aufgesetzt und gezwungen.
Mit der Zeit hab ich mich daran gewöhnt, und als dann der Thrilleraspekt so richtig losging, wars super.
Natürlich nichts für normale Leute, aber für solche 80er-Computernerds wie mich schon sehr toll.
Vieles ging zwar an mir vorbei, weil es auch im wahren Leben an mir vorbei ging, aber trotzdem fand ich mich oft genug grinsend in wohlwollender Erinnerung wieder. Das gabs nur einmal, das kommt nie wieder, und ich war live dabei! (:

Das Buch ist flott geschrieben, die Jagd spannend zu lesen und als es vorbei war, wollte ich spontan mehr davon.


Moon

Weltklasse!

Eigentlich ein recht kleiner, unspektakulärer Indie-Film, der für „Indie“ aber natürlich sehr professionell daher kommt.

Aber was da bezüglich Psychologie und Gesellschaftskritik, Zukunftsaussichten und menschlichem Drama drinsteckt, sucht seinesgleichen und hat mich ganz schön aus den Socken gehauen.

Schauspielerisch war Herr Rockwell, auch wenn es in manchen Kreisen nicht gern gehört wird, einfach nur großartig!

Anfangs fand ich diese Geschichte mit der Mondbasis mit nur einem einzigen Arbeiter natürlich grob unfugig, weil sowas in keiner denkbaren Zukunftswelt auch nur den Hauch einer Sinnhaftigkeit hätte (von wegen Unfall, Verletzung etc.), aber das hatte sich ja dann recht schnell erledigt und dann war’s sowas von wunderbar und toll und spitze und klasse und wirklich und wahrhaftig herausragend hervorragend!
Vielleicht der beste Science-Fiction-Film aller Zeiten!
Hach, ich bin begeistert!


The Book of Eli

Absolut grandios fotografierter Endzeit-Western im besten Fallout-3-Gewand. Herrlich!

Die Story war ok, die Charaktere hinreichend interessant, der Religionsaspekt nicht zu störend, die Aktionszenen sehenswert.
Der Twist mit dem Buch und der Frage ob oder ob nicht, war nett, aber unnötig, und ist mir auch keine weiteren Grübeleien wert.

Aber die Optik, Leute, die Optik! Grandios!