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Dark Souls

dsHagel und Granaten, was ein bescheuertes Spiel!

Dass man ständig sterben kann und es auch tut: Super!

Dass man deshalb behutsam und langsam und vorsichtig agieren muss: Super!

Dass eine Hintergrundgeschichte bisher eher gar nicht vorhanden ist und es nur ums Kämpfen und ausrüsten geht: Egal.

Dass man beim Tod alle nicht verbrauchte „Erfahrungspunkte“ verliert und sich mühsam wiederholen muss: Super!

Eigentlich.

Für sich genommen sind die einzelnen Bestandteile echt nicht schlecht.

Aber!

Insgesamt hängt man viel zu oft viel zu lange an einem Abschnitt, den man immer und immer und immer und immer wieder machen muss, weil man beim nächsten Boss gestorben ist und nochmal gestorben ist und nochmal und nochmal.
Kann man machen. Ist halt kein Ponyhof. Und erst recht kein Kindergeburstag.
Aber es macht eben nach kürzester Zeit keinen Spaß mehr.
Und niemand möchte mir bitte erzählen, das wär nicht so, es würde sehr wohl Spaß machen, immer und immer und immer wieder die gleichen und zwar ABSOLUT gleichen (quasi dieselben) Monster zu plätten (die sich gleich verhalten, gleich aussehen, gleich ausgerüstet sind), weil man beim Boss gestorben ist.
Denn jeder, wirklich JEDER Gegner kann einen umbringen. Man muss jedes Mal hochkonzentriert ans Werk gehen. Bei jeden pissligen kleinen Pupsmonsterchen. Das ist herausfordernd, das ist anders, das ist toll, aber nicht 12-mal hintereinander, weil einen der fiese Boss in nullkommanix wieder zerlegt hat.
Und dass einen der Boss die ersten 25 Male in nullkommanix zerlegt, ist ja das Spielprinzip. Darum wird man eher nicht drumrum kommen. Aber dann immer wieder und wieder… ARGH!

Natürlich, wenn man den Boss dann gelegt hat, dann ist der Triumph annähernd unbeschreiblich!

Und wenn man den Weg zum Boss das erste Mal beschreitet ist es spannend und sehr stimmungsvoll und gut. Denn die Welt ist, wenn auch superhässlich (die Grafikqualität ist echt mal unter aller Sau!), ganz entschieden superatmosphärisch, passend und stilistisch unheimlich toll.

Aber dieses elendig repetetive Spielprinzip, das eigentlich nur viel heiße Luft ohne tatsächlichen Inhalt ist, nervt auf Dauer.

Ne halbe Stunde am Stück, zwei bis drei Versuche beim Boss, prima. Aber längere Zeit am Stück geht gar nicht. Wenn man die vielen Tode rausstreicht käme man vermutlich auf eine Spielzeit von 4 bis 5 Stunden. Hochgegriffen. So fühlt es sich für mich jedenfalls an. Klar, da man bis zum Ende bestimmt 4000-mal stirbt und jedesmal vom Speicherpunkt zum Todespunkt wieder alles bekämpfen muss, kommt man locker auf ne Spielzeit von über 100 Stunden. Aber muss man das wollen?

Es ist auch echt bescheuert dämlich, dieses Prinzip mit Tod -> letzter Speicherpunkt -> alle Gegner wieder da, weil es einfach totaler Unfug ist. Man behält alles gefundene Ausrüstung, wird wieder irgendwie am letzten Lagerfeuer wiederbelebt und alle bis dahin getöteten Gegner (außer Bosse) sind wieder da. Was soll das? Wie geht das? Warum? Wie soll das bitte in einer logischen, konsitenten Welt erklärt werden? Das ist grober Schwachsinn und allein reine Spielmachanik ohne vernünftigen Sinn und Verstand. N bisschen wie Tetris. Steine, mehr Steine und noch mehr Steine. Wo kommen die her, warum sind die da? Interessiert da keinen. Aber bei so einem Spiel, das eine Geschichte haben will und eine Welt darstellen will, da kann ich sowas eher gar nicht akzeptieren.

Eigentlich ein sehr, sehr schlechtes Spiel, das aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen von aller Welt über alle Maßen verehrt wird. Vermutlich, weil man ja auch so tolle Eier braucht, damit man da durchkommt. Und weil nicht für Warmduscher. Ha, ICH hab Dark Souls durchgespielt, ich bin der wahre Progamer!

Drauf geschissen!

Sagt der Kopf.

Der Bauch findet aber dann doch einiges recht reizvoll und wird es sicher weiterspielen. In Maßen und homöopatischen Dosen, wie der Fachmann so gerne sagt. Immer mal wieder n halbes Stündchen. Weil es eben doch was hat. Weil es auch hier nett ist, wenn man neue Ausrüstung findet und neue Sachen ausprobieren kann. Weil es wirkliche ein absolut geiles Gefühl ist, so nen Boss dann doch besiegt zu haben.
Aber leider nicht, weil man eine tolle Welt mit einer tollen Geschichte hat. Echt ein Jammer!

Kann mal jemand bitte die Teams von „Dark Soul“ und „Kindoms of Amalur“ zusammenbringen? Die könnten mal ein richtig grandioses Spiel zusammen machen. Die einen bringen die Herausforderung, die anderen die Story… Hach… *träum*

 

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Guild Wars 2

Das ist dann also dann mal wieder ein MMORPG.

Ein ganz schön gutes, denke ich. Aber gleichzeitig fühle ich mich auch ganz schön falsch da drin. Ich kann’s schlecht erklären. Ein komisches, dumpfes Gefühl von „Was soll das Ganze hier eigentlich?“. Na ja. Es ist gekauft, es verursacht keine laufenden Kosten, spielt man’s halt oder lässt es. Man wird sehen…

Aber bis dahin war gestern die erste Sitzung natürlich sehr spannend und fordernd, weil alles neu und ungewohnt und kaum Erklärungen, erst recht kein Handbuch.
Einige sehr interessante Features. Verschiedene Waffen, die quasi geskillt werden müssen, damit waffenabhängige Zauberskills freigeschaltet werden. Lustig.

Die Weltevents sind ganz nett, aber aus Rift (das ich kurz mal für ein Beta-Wochenende gespielt habe) bekannt und nicht mehr ganz so spektakulär. Eher recht hektisch, weil man natürlich gut mit dabei sein will, damit man die bestmögliche Belohnung kriegt. Aber ok, besser als das übliche „Töte 5 Ikse“ und „Bring mit 8 Üpsilone“ isses schon irgendwie. Fühlt sich eher an, als würde man was bewirken. Bisher war jedenfalls kein Event zweimal am Start. Hat man Pferdemenschen vertrieben, dann sind sie auch tatsächlich nicht mehr da.

Die Herzchen-Quests sind dann schon eher aus der Abteilung Töte & Bringe, aber auch das ist leicht anders, weil die Aufgabe aufm Papier ist „Hilf Iksüpsilon“. Die Hilfe kann dann aus 2 bis 4 alternative Möglichkeiten bestehen, ganz wie es mir in den Kram passt. Ich kann also entweder nur die Üpsilone bringen oder ich töte nur die Ikse oder ich mach ne Kombi oder schütte Wasser auf Heuballen.

Man kann Aussichtspunkte und anderes entdecken und kriegt Belohnungen dafür. Viel zu tun. Ganz ok.

Es gibt ne persönliche Questreihe, die für Solisten gedacht ist. Auch gut.

Sehr schlecht finde ich das Postsystem. Ich kann von überall aus auf meine Post zugreifen. Stimmungslos.
Darüber krieg ich auch die Belohnung für die Herzchen-Quests. Und da die auch automatisch losgehen, ohne dass ich einen NPC ansprechen muss, ist das insgesamt auch leider recht stimmungslos. Das wirkt so schnellschnell-ich-hab-als-Roxxor-doch-keine-Zeit-zum-NPC-zu-gehen. Schade.

Sehr schön wiederum ist, dass ich meine Klamotten farblich ändern kann. Leider auch sehr stimmungslos über einfaches Klicken im Heldenmenüfenster. Wie schön wäre es, wenn ich erst zu nem Schneider gehen muss, der mir das gegen Bezahlung ändert? Hach, schade.
Aber es sieht schick aus. Nicht so n Papageiensyndrom wie in World of Warcraft.

Das Handwerkssystem kenn ich bisher nur vom Sammeln her, und das ist prima gelöst. Jeder Erzhaufen, Baum oder Krautbüschel gehört jedem und kann nicht geklaut werden. Sehr entspannend. Man kann auch nicht tragbare Rüstungen und Waffen außeinandernehmen und in Rohstoffe zerlegen, sollte dabei aber tunlichst darauf achten, dass man auch die richtigen Rüstungen und Waffen anklickt, weil man sonst ganz schnell eine neue und bessere Axt zerlegt hat, die nur deshalb im Inventar rumlag, weil man gerade damit beschäftigt war, das erste gefundene Zepter zu skillen. Na ja.

Vielleicht sollte ich mal schleunigst ne Gilde suchen. Vielleicht kommt dann besseres MMO-Feeling und mehr Sinn und Zweck des Guild Wars auf. Im Moment weiß ich nicht genau, ob das nicht ein falsches Spiel für mich ist.

Ach so, ja, Grafik für so n MMORPG super, aber Solospiele sehen einfach schöner aus. Schade. Und die Zwischensequenzen sind zwar nett designt, aber eher künstlerische Zeichnungen und keine fetten Renderfilmchen. Sieht halt dann doch nicht ganz so schön aus.

 


Kingdoms of Amalur: Reckoning

Eigentlich toll. Schöne Grafik, nette Story mit netten Quests, zwar etwas konsolig was Bedienung und Spielelemente angeht, aber ok, das muss heutzutage ja sein.
Schöne Vertonung, tolle Welt, tolles Design, ich bin absolut begeistert.
Ok, ich war begeistert.
Denn mit der Zeit wurde das Spiel nach sinnvollerweise einfachem Einstieg immer einfacher. Man sollte meinen, dass es langsam fordernder wird, wenn man weit genug vom Tutorial entfernt ist. Pfeifendeckel! Man lernt immer mehr Skills, wird besser und stärker, findet tolle Ausrüstung, und die Gegner bleiben inkompetent wie zu Beginn.
Leider hilft ein Hochdrehen des Schwierigkeitsgrads kein Stück. Es hat keinen Effekt.
Ich habe dann noch eine Weile versucht, die nette Grafik, die nette Story und die netten Quests zu genießen, aber wenn sich jeder Kampf nur wie eine lästige Zeitverschwendung anfühlt, dann fühlt sich halt dann doch irgendwann das ganze Spiel so an.

Ein Jammer!

 


Dragon’s Dogma

Tja. Doch wieder rückfällig geworden.

Nachdem der Plan eigentlich war, niemals mehr ein Konsolenspiel anzufassen, hab ich mir jetzt halt doch mal „Dragon’s Dogma“ kaufen müssen.

Nach nicht mal fünf Minuten war wieder klar, warum ich Konsolenspiele hasse.

Obwohl ich am PC mittlerweile doch auch ganz schön oft mit Gamepad spiele, geht es an der PS3 einfach irgendwie gar nicht so gut.
Dann ist der Fernseher doch recht weit weg. 70 cm zum PC-Monitor ist halt doch was anderes als 2,5 m zum Fernseher. Da kann der noch so groß sein.

Das schlimmste aber ist das Wesen der Konsolenspiele an sich. Mittlerweile. So weil wegen neumodische Designzeiten.

Ich werde mit vollem spielerischen Umfang und Möglichkeiten und allem drum und dran ins Geschehen geschmissen. Drei Begleiter kommen ums Eck, die mir in einer Tour alle gleichzeitig die Ohren (und den Bildschirm) vollquatschen, und die eigentlich auch alles allein machen. Ist auch nötig, weil es blitzt und donnert und kracht und rappelt, dass es keine Freude ist. Ich weiß nicht wo oben und unten ist, was zu tun ist und warum. Toll!

Am Ende liegt dann der großartige Bossgegner im Staub, eine bedeutungsschwangere Stimme redet was von meinem Weg und *pling* ich hab meine erste Trophäe erhalten (Spiel begonnen).

Leute, das geht gar nicht. Das ist grotesk. Das ist ein Witz. Das ist dümmste Scheiße!

Aber vermutlich geht das heute nicht anders. Vermutlich kann man der heutigen Jugend (die vermutlich immer bei jedem Spiel, erst recht für ne Konsole, die vorderste Zielgruppe ist) anders gar nicht ködern. Wenn man denen zum Start mit nem drögen Level-1-Char kommt, der noch nicht mal ordentlich geradeaus laufen kann, dann wenden die sich vermutlich angewidert ab.

Na gut. Wendet sich halt der erfahrene Spieleveteran ab.

Was soll der Quatsch, dass ich ein Spiel mit allem Drum & Dran anfange, um nach 10 Minuten und einem Bosskampf dann einen Charakter zu erstellen, mit dem ich dann spiele? Das ist Spieledesign aus der Hölle!

Und dann rappelt die dauernd die DVD bzw. Bluray im Laufwerk, dass es keine Freude ist. Ich hab ja nur ne fette Festplatte im Gerät (die im Moment 14 Stunden lang vollformatiert werden soll), auf die man ja so ein Spiel speichern könnte, aber nein, lieber nicht.

Ja, und natürlich muss man sich heutzutage auch immer ständig Online anmelden. Und wenn man das nicht macht, dann wird man kurz danach lieber nochmal darüber informiert, dass man das tun soll. *ARGH*

Ich HASSE es!
Hätte ich doch bloß nie meinen C64 verkauft…

Aber jetzt war’s das. Für immer.

Eigentlich sollte die PS3 ja als Bluray-Player im Haus bleiben, auch ohne Spiele, aber man sieht ja, wo es hinführt. Das Ding kommt weg! Verdammt Axt, aber auch!!1


The Witcher (Update)

Da ich hier n Bisschen aus’m Ruder gelaufen bin, werde ich mal das Feld von hinten aufrollen.

Der Witcher also…
Das spiele ich im Moment, nachdem ich in Skyrim die Hauptquest durch habe, weil ich nicht mehr so richtig Lust auf mein zweihändiges Raluf-Konzept hatte. Für nen zweiten Skyrim-Durchgang mit anderem Charakter wollte ich aber noch was warten, weil die Eindrücke noch zu frisch sind.
Aber was schreib ich hier so anhaltend von Skyrim… The Witcher ist ja das Thema.
Aber ein leider nicht so schönes.
Tja.

Der hochgelobte Witcher ist leider ein doch sehr schlechtes Spiel, das immer wieder mit unfreiwilliger Komik und grausam schlechten Dialogen stört.
Theoretisch ist die Story toll. Ernsthaft, erwachsen, mit Entscheidungen und entsprechenden Konsequenzen.
Die Dialoge sind aber meistens nur eine hölzerne Abfolge von Sätzen, die monoton dahergeleiert werden und auch eigentlich nie so richtig zueinanderpassen. Nicht ein Gespräch wirkt tatsächlich wie ein Gespräch. Dazu noch dumme Übersetzungsfehler und fehlerhafte Antworten, die überhaupt nicht passen (im Stil von „Wie spät ist es?“, „Natürlich, gerne!“…).
Die Entscheidungen sind ok, kommen aber meistens ganz schlimm holzhammerartig ums Eck und werden danach auch noch gerne noch holzhammerartiger erklärt. Nicht schön. Nicht passend. Wie ein Sprecher aus dem Off, der mir das Spiel erklärt.
Ganz schlimm das grafische Setdesign. NPC sehen meist gleich aus. Andere Klamotten, aber Gesichter gibt es nur wenig unterschiedliche. Peinlich. Bei den Stimmen das gleiche. Gestern hatten dann im Krankenhaus einfach mal alle Krankenschwestern die gleiche Stimme. Armselig. Da das Spiel schon vier Jahre alt ist, möchte ich die allgemeine Grafikqualität nicht weiter beurteilen. Ist ok, aber nach Skyrim natürlich ein Schock. Aber, dass äußerlich kleine Häuser innerlich über fast palastartige Räume verfügen, ist wieder mal echt lästig und dümmlich. Und dass in diesen riesigen Räumen dann kaum was an Einrichtung steht, die dann auch immer nur komisch fehl am Platze wirkt und (z.B. Regale) komplett leer ist, geht nach Skyrim auch nicht. Ich glaube, beim ersten Spielen hat mich das nicht so gestört, aber jetzt isses fast unerträglich. Mindestens aber wieder mal unfreiwillig komisch. Das wirkt alles nicht, als würde da tatsächlich jemand wohnen. Tut wohl auch keiner, jedenfalls nicht die Leute, die da drin rumlaufen, denn wenn ich die Kisten ausräume, schert sich keiner drum. Ok, dich bin ja auch der Witcher, dem fährt man nur ungern an den Karren, auch wenn er einen ausplündert.
Von wegen Plündern: Doofes Inventar. Kleine Symbole in kleinen Kästchen. Rüstungen gibts nicht, Waffen auch kaum. Und die, die es gibt, lassen sich nicht ins Inventar packen, sondern nur direkt in die entsprechenden „Körper“-Slots. Wenn die voll sind, bleiben die Waffen eben liegen.
Alchemie gibts auch noch und soll laut Schwierigkeitsgradbeschreibung auch nützlich sein, ist aber leider total unnötig. Außer ich agiere zu dummbatzig-träge und komme dadurch in Bredouillen.
Das Questlogding ist ziemlich unübersichtlich, aber wo ist es das nicht…

Tja. Und nun?
Ich habe es vor einiger Zeit schon einmal gespielt, bis etwas die Luft raus war bzw. mir wieder WoW in die Quere kam. Dachte ich. Aber vermutlich fand ich damals schon das Spiel nicht mehr spielenswert. Schade. Es soll doch so schrecklich gut und toll und wichtig sein. Aber das war ja in letzter Zeit auch schon Deus Ex 3, das ich schlecht fand.
Ein Jammer. Ich hab mir doch extra nach meiner physikalischen Datenträgerbereinigung den Witcher bei Steam noch einmal gekauft und auch den zweiten Teil bei GoG.
Ich denke, ich werde wenigstens bis in bisher unbekannte Gefilde weiterspielen. Vielleicht packts ja noch.

Ach so, ja, man kann auch alle möglichen Frauen im Spiel poppen. Auch so ne alberne Funktion. Wenn das wenigstens irgendwelche story- oder regeltechnischen Auswirkungen hätte. Aber man kriegt nur ne dunkle unscharfe Hintergrundszene mit einer Vordergrund-Pinup-Karte mit der entsprechenden Dame in einer Ab-16-Pose zu sehen. Meistens passt die Tante auf der Karte natürlich nicht zu der NPC-Figur, was dann aber auch wieder egal ist.
Diese sexuellen Exkapaden sind insgesamt total unnötig und wirken peinlich pubertär.

Update 16.01.2012

Kaum meckert man sich mal n Bisschen die Seele ausm Leib, schon machts viel mehr Spaß.
Jedenfalls hatte ich ein sehr spaßiges Wochenende mit dem Spiel. OK, es ist immer noch stellenweise superdoof, aber an anderen Stellen eben auch sehr nett und ok. Und wenn man mal das fickende Handbuch liest und dadurch tatsächlich mal das Alchemie-System versteht, hilft das auch n Bisschen.
Den damaligen Hysteriehype versteh ich zwar immer noch nicht, aber angesichts des noch drohenden zweiten Teils möchte ich schon hier durchkommen.


Fallout New Vegas

Tja.
Spiele, die die Welt nicht braucht.
Jedenfalls wenn man Fallout 3 gespielt hat.
Diese paar kleinen Zusätze mit Alchemie, Munitionsbau, Ruf und Begleiter sind absolut uninteressant und entbehrlich und werden komplett und absolut und ohne Ende von der allgemeinen Optik und Spielmechanik überschattet.
Denn diese ist absolut identisch zu Fallout 3.
Dass man nicht mehr in Ex-Washington unterwegs ist, merkt man eigentlich nie. Auch sonst sieht alles immer aus wie in Fallout 3. Aber es ist nicht Fallout 3. Und das macht mich irgendwie total verrückt. Ich fühl mich total falsch in dem Spiel.
Die Hauptqueststory hab ich nie richtig verstanden. Ich weiß nicht, was die von mir wollen, wer ich bin und warum überhaupt.
Und das lag nicht daran, dass es eben noch nicht ganz klar, ist, was eigentlich genau passiert, sondern mir ist jede Info, die ich bekomme, absolut unverständlich.
Die Dialoge sind sehr oft fehlerhaft, sehr oft albern und unlogisch und unglaubwürdig.
Das Skillsystem wurde auch leicht geändert. Man kann z.B. gleichzeitig Ladykiller und… na, eben dieses Männerequivalent sein. Albern!
Ich komm leider einfach nicht klar mit dem Spiel. Fallout 3 hab ich geliebt, New Vegas kann nix und stinkt total.


Fable III

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust…

Das Spiel ist so unterirdisch peinlich. Unsagbar, unspielbar peinlich! Diese sozial-interaktiven Handlungen sind so schlimm umgesetzt, dass man aus dem Fremdschämen nicht mehr rauskommt. Keinem, wiklich absolut keinem kann doch sowas gefallen! Warum machen die sowas? Was denkt sich dieser Molyneux eigentlich?! Aaargh, ich könnte kotzen! Und diese ganzen pseudowitzigen Dialoge mit den übertrieben blasierten Stimmen! Und dieses dümmliche Charakterdesign der NPCs mit dem pseudokarikierenden Look und den idiotischen Animationen … ach!!!1

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