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„Extraleben“ von Constantin Gillies

elTja, ich weiß ja nicht.
Normalerweise bin ich für so nerdigen Retrokram ja zu haben. Aber hier war mir die drumherum erzählte Geschichte zu bräsig, zu langweilig, zu uninteressant. Dieser ganze Amerikaurlaub war zu viel und zu lang und zu echt mal gar nicht spannend. Immer, wenn man dachte, so jetzt gehts aber los, wurde wieder nur lang und breit rumgeschwafelt ohne Sinn und Ziel. Und die Retroinfos wirkten meistens auch irgendwie zu aufgesetzt und zu gewollt erzählt, und nicht, als wären sie wichtiger Teil der Handlung. Es hat sich nicht so angefühlt, als würden zwei alte Retrosäcke tatsächlich solche Unterhaltungen führen.
Schade.

Da hatte „Ready Player One“ deutlich mehr Elan und Spannung und Schmackes.

Aber es gibt ja noch zwei Fortsetzungen. Und als mindestens mal Möchtegern-Nerd werde ich nicht umhinkommen, die auch mal zu lesen, zumal die Geschichte hier am Ende eigentlich erst so richtig loszugehen drohte. Da kann noch einiges gehen.
Aber erst, wenn es auch die Bände 2 und 3 als eBook gibt, was im Moment leider noch nicht der Fall ist.

 

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„Ready Player One“ von Ernest Cline

Aller Anfang ist schwer.
Somit wusste ich auch ganz schön lange nicht, was mir der Künstler hier sagen will.
Außerdem fand ich dieses ganze 80er-Retro-Konzept etwas aufgesetzt und gezwungen.
Mit der Zeit hab ich mich daran gewöhnt, und als dann der Thrilleraspekt so richtig losging, wars super.
Natürlich nichts für normale Leute, aber für solche 80er-Computernerds wie mich schon sehr toll.
Vieles ging zwar an mir vorbei, weil es auch im wahren Leben an mir vorbei ging, aber trotzdem fand ich mich oft genug grinsend in wohlwollender Erinnerung wieder. Das gabs nur einmal, das kommt nie wieder, und ich war live dabei! (:

Das Buch ist flott geschrieben, die Jagd spannend zu lesen und als es vorbei war, wollte ich spontan mehr davon.