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The Last of Us

TheLastOfUsTolle Story (bis auf das drömelige Ende), schlechtes Spiel.

Den Shooter-Teil kann man kaum vernünftig und mit Spaß spielen, weil man mit einem Consolen-Controller nicht zielen kann.

Diese Sammelei und Bastelei ist ganz nett, verkommt aber nach kürzester Zeit zu lästiger Routine.

Die Pillen zum Aufleveln irgendwelcher Fähigkeiten braucht keiner.

Das Schleichen ist ganz nett und mitunter sogar richtig, richtig spannend. Meistens endet es aber doch darin, dass man alle Gegner tötet, weil das Schleichen dann doch mal wieder schief ging.

Leitern rumtragen, Palettenflöße rumschieben ist ganz nett, aber auch recht schnell langweilig.

Immer wieder muss ich an vom Spiel vorgegebenen Stellen ne Taste (meistens Dreieck) drücken, damit was passiert. Hui, was für ein grandioses Gameplay. Auf meilenweite Entfernung wird die entsprechende Position angezeigt. Absolut anspruchslos. Man kann auch nicht variieren mit irgendwelchen Lösungswegen durch die Level. Es gibt immer genau eine Tür, die geöffnet werden muss, oder eine Mauer, über die man springen muss, oder eine Wand, an der man hochklettert, und alles immer mit genau der gleichen Taste (ok, manchmal muss man sie mehrmals drücken…). Keine Alternativen. Kein links über die Mauer und schleichen oder rechts rum und Türschloss knacken. Ach so, ja, Türschlösser kann man manchmal knacken. Ganz knifflig ist das. Man muss Dreieck drücken.

Und dann immer diese Zaunpfahlskripte. Du machst genau eine Aktion, du machst genau einen Schritt, und plötzlich wird aus einer Sommeridylle die die Hölle. Vorher weit und breit nichts, und plötzlich stürmen 5 Zombies den vorher leeren und eigentlich auch recht abgeschlossenen Gang entlang. Man soll ein Auto rumschieben und wird alle paar Meter angegriffen. Aber Auto erstmal stehen lassen und die Straße komplett säubern ist nicht, das will das Spiel nicht, es sind keine Gegner da. Die kommen erst zufällig aus dem Nichts geploppt, wenn man das Auto weiterschiebt.

Insgesamt wirklich das armseligste Gameplay aller Zeiten.

Die Story ist der einzige Grund, dieses „Spiel“ zu „spielen“. Und die endet dann auch total… bräsig… und unbefriedigend… und sehr nach Fortsetzung riechend (auch wenn der Hersteller sagt, dass die Geschichte zuende erzählt sei). Aber auch zwischendrin kommt sie mir immer wieder doof vor. Irgendwie wirkt es sehr befremdlich, wenn einfach mal so im vorbeigehen wehrlose Leute ohne besondere Not getötet werden. Und dass sich Joel anfangs weigert, Ellie ne Waffe zu geben, wirkt auch äußerst albern und unglaubwürdig. Na ja.

Ja, alle Welt ist begeistert. Alle Welt findet dieses Spiel groß- und meilensteinartig. Alle Welt ist hin und weg ob der Geschichte und der Grafik und allem.
Aber: Scheiß auf alle Welt!

Das Spiel ist in meinen Augen ziemlich großer Müll und war vermutlich auch das letzte Spiel von Naughty Dog, das den Weg zu mir gefunden hat.
Schade.


Uncharted 3 – Drake’s Deception

Uncharted-3Tja.
Die Luft ist raus.
Der dritte Teil hat nicht ansatzweise so viel Laune gemacht wie die beiden Vorgänger.
Ich war sehr oft sehr genervt.
Zu viel Gerenne in die richtige Richtung, die aber lieber nicht sehr erkennbar war, dafür das Ganze aber unter extremem Zeitdruck, was dazu führte, dass man es nicht auf Anhieb schaffte, weswegen man sich in mehreren Durchgängen mit dummem Trial-and-Error durchtastete. Öde und ärgerlich.

Dann natürlich die unvermeidbaren Ballerpassagen, die man mit dem Gamepad immer noch nicht ordentlich steuern kann. Aber immerhin waren diese Ballereien dafür dann auch gefühlt doppelt so häufig und ebenso lang wie in den vorigen Teilen. Man soll ja schließlich was kriegen für sein Geld. Und wenn es nur dummes, ärgerliches und wie seit jeher eigentlich unpassendes Actiongeballer ist.

Die Wüste war aber nett gemacht. Da habe die Ballereien (mit den neuen Waffen) zur Abwechslung durchaus mal Spaß gemacht, auch wenn die Wüstenszenen vor der Action eher mau und unnötig und wieder mal eher ärgerlich waren.

Ganz großes Kino war auch zum Schluss als in einer Zwischensequenz gesagt wurde, dass wir da jetzt nicht einfach reinstürmen könnten, weil die in der Überzahl seien.
Aha. Ja, stimmt, die ganzen Ballereien vorher war alles sehr kontrolliert und da war gar nicht von Anfang an eine Überzahl der Gegner vorhanden… Oh, Mann…!
Na ja.

Die ersten zwei Teile haben mich voll weggeblasen, der dritte hier war ne ziemliche Nullnummer. Schade.
Einen vierten Teil werde ich somit ganz sicher ignorieren und lieber in Erinnerungen an die ersten beiden schwelgen. Das gab’s nur zweimal, das kommt nie wieder… *sing*

 


Heavy Rain

Tja.
So ein hochgelobtes Spiel.
Nein, welche grandiose Geschichte. Mit viel Herz. Und Schmerz. Und Emotion. Und Gefühl.
Hach… *andächtigseufz*

Mein vorherrschendes Gefühl beschreibt folgende Floskel recht gut:

WTF!?!

Mal muss ich den rechten Stick links rum drehen, mal muss ich den linken Stick drücken, dann wieder das Dreieck drücken, auf den Kreis hämmern, oder meinen Namen tanzen und hinterm Sofa nach Hamsterkötteln suchen.

Man kann bei einem Spiel natürlich die Kontrollerbedienung zum höchsten aller Ansprüche machen. Wenn man sonst nicht auf die Reihe kriegt, gerne, aber eigentlich sollte, vor allem, wenn man vorgeblich ein Adventure zusammenkreiert, die Geschichte und die spielinternen Rätsel im Vordergrund stehen, und nicht der Kampf mit den lustigen Kontrollverlusten, die sich die schwachmatischen Entwickler in welchen Rauschzuständen auch immer ausgedacht haben.

Die Idee, dass die jämmerlichen Quicktime-Events nicht spielentscheidend sind, sondern nur in andere Handlungsstränke münden, ist klasse. Ok, man könnte natürlich auch einfach diese Quicktime-Scheiße weglassen, aber wenn schon, dann gerne so.
Aber, dass ich um einen Kühlschrank aufzumachen, zwingend die und die nicht ganz unkomplizierte Stickbewegung machen muss, ist einfach nur dümmster Selbstzweck und bringt mir spielspaßmäßig keinerlei Mehrwert.

Ich hab’s bis zu einem verregneten Tatort ausgehalten, auf dem ich als behüteter Detektiv was ermitteln sollte.
Bis dahin war die Grafik toll, die geschichtliche Atmosphäre atemberaubend, aber die spielerische Steuerung ein so ein nerviger Mist, dass ich lieber keine Lust mehr hatte. Außerdem wollte es mir auch nicht einleuchten müssen, weshalb ich plötzlich eine andere Spielfigur steuern muss.

Nee, Leute, so nicht.


Dragon’s Dogma

Tja. Doch wieder rückfällig geworden.

Nachdem der Plan eigentlich war, niemals mehr ein Konsolenspiel anzufassen, hab ich mir jetzt halt doch mal „Dragon’s Dogma“ kaufen müssen.

Nach nicht mal fünf Minuten war wieder klar, warum ich Konsolenspiele hasse.

Obwohl ich am PC mittlerweile doch auch ganz schön oft mit Gamepad spiele, geht es an der PS3 einfach irgendwie gar nicht so gut.
Dann ist der Fernseher doch recht weit weg. 70 cm zum PC-Monitor ist halt doch was anderes als 2,5 m zum Fernseher. Da kann der noch so groß sein.

Das schlimmste aber ist das Wesen der Konsolenspiele an sich. Mittlerweile. So weil wegen neumodische Designzeiten.

Ich werde mit vollem spielerischen Umfang und Möglichkeiten und allem drum und dran ins Geschehen geschmissen. Drei Begleiter kommen ums Eck, die mir in einer Tour alle gleichzeitig die Ohren (und den Bildschirm) vollquatschen, und die eigentlich auch alles allein machen. Ist auch nötig, weil es blitzt und donnert und kracht und rappelt, dass es keine Freude ist. Ich weiß nicht wo oben und unten ist, was zu tun ist und warum. Toll!

Am Ende liegt dann der großartige Bossgegner im Staub, eine bedeutungsschwangere Stimme redet was von meinem Weg und *pling* ich hab meine erste Trophäe erhalten (Spiel begonnen).

Leute, das geht gar nicht. Das ist grotesk. Das ist ein Witz. Das ist dümmste Scheiße!

Aber vermutlich geht das heute nicht anders. Vermutlich kann man der heutigen Jugend (die vermutlich immer bei jedem Spiel, erst recht für ne Konsole, die vorderste Zielgruppe ist) anders gar nicht ködern. Wenn man denen zum Start mit nem drögen Level-1-Char kommt, der noch nicht mal ordentlich geradeaus laufen kann, dann wenden die sich vermutlich angewidert ab.

Na gut. Wendet sich halt der erfahrene Spieleveteran ab.

Was soll der Quatsch, dass ich ein Spiel mit allem Drum & Dran anfange, um nach 10 Minuten und einem Bosskampf dann einen Charakter zu erstellen, mit dem ich dann spiele? Das ist Spieledesign aus der Hölle!

Und dann rappelt die dauernd die DVD bzw. Bluray im Laufwerk, dass es keine Freude ist. Ich hab ja nur ne fette Festplatte im Gerät (die im Moment 14 Stunden lang vollformatiert werden soll), auf die man ja so ein Spiel speichern könnte, aber nein, lieber nicht.

Ja, und natürlich muss man sich heutzutage auch immer ständig Online anmelden. Und wenn man das nicht macht, dann wird man kurz danach lieber nochmal darüber informiert, dass man das tun soll. *ARGH*

Ich HASSE es!
Hätte ich doch bloß nie meinen C64 verkauft…

Aber jetzt war’s das. Für immer.

Eigentlich sollte die PS3 ja als Bluray-Player im Haus bleiben, auch ohne Spiele, aber man sieht ja, wo es hinführt. Das Ding kommt weg! Verdammt Axt, aber auch!!1


Folklore

Ein PS3-Download-Spiel, von dem ich mir mal die Demo angeschaut habe. Ganz nettes Actionsystem mit eingefangenen Folks, die man als Waffen einsetzen kann (einer haut, der andere schützt, einer kann Gegner festsetzen etc.), und Bewegungssteuerung (zum Einfangen muss man den Controller hochreißen), aber doofer Kamerasteuerung (links/rechts ist für mich vertauscht und nicht zu ändern), und die Präsentation ist auch eher billig DS-mäßig ohne Sprachausgabe und mit viel X-Klickerei, was aber nicht immer sofort zu sehen ist, weshalb man schonmal sinnlos wartet, dass was passiert.
Insgesamt nicht so sehr mein Fall. Weg damit.


Heavenly Sword

Na sowas. Da hat man ein Schwert im Titel, aber trotzdem kriegen auch die scheißesten Entwickler Schießpassagen in ein Spiel. Nach der ersten (leider doch recht öden) Schwertkampfpassage wechselt man dann (in ca. Spielminute 10) lieber mal den Charakter und hat dann ein lustiges Pfeilgewehr.
Ist aber auch nicht schlimm. Die PS3 kommt eh weg. Das war halt nur noch ein Sicherheitstest, um sicherzugehen, dass das Spiel nicht doch sensationell spielenswert ist.
Ist es nicht.
Auch, weil der Sound mal wieder (wie schon bei Enslaved) unheimlich uneinheitlich abgemischt ist. Mal sind die Stimmen superleise, dann wieder die Musik superlaut, und dann lieber mal umgekehrt. Und natürlich haben wir auch noch Soundeffekte, die auch eine Lautstärke besitzen. Stümper!


Infamous

Tolles Spiel. Auf Dauer sind die Nebenmissionen zwar etwas abwechslungsarm, aber die Story ist toll und die Präsentation auch. Toll!
Leider auch ein ziemlich ätzendes Spiel. Die Steuerung! Scheißdrecksdämliches Konsolen-Gamepad-Steuerungsgewürge. Verdammt!
Ich habe wirklich lang durchgehalten, aber irgendwann war die Luft n bisschen raus und ich hab mich anderen, PS3-fernen Aufgaben zugewandt, und… tja… das war’s.
Und da ich seit neuestem auch noch schwer mit dem Gedanken spiele, alle Konsolen im Allgemeinen und die PS3 im Speziellen komplett dranzugeben, kann ich auch mal diesen Abgesang hier schreiben. Denn weitergespielt wird dann doch nicht mehr.
Und dabei war die Story echt ziemlich fesselnd und spannend und tragisch.
Spielerisch war’s halt auf Dauer etwas dröge. Die Nebenmissionen hab ich im zweiten Gebiet, nachdem es genau die gleichen wie im ersten waren, einfach mal komplett ignoriert, aber auch die Hauptmissionen waren im weiteren Verlauf sehr oft einfach nur mehr vom Gleichen, nur schwerer. Dagegen ist vielleicht nicht viel einzuwenden, wenn man es nicht schon ohne „schwerer“ schwer genug hätte, mit dem Gamepad zurechtzukommen. Nach fünf erfolglosen Versuchen bei einer Hauptstorymission hatte ich dann erstmal die Schnauze voll und bis heute dieselbe nicht leer bekommen. Und da das jetzt mittlerweile sicher ca. mindestens vier Monate her ist, behalten wir das Spiel mal in relativ positiver Erinnerung, schließen das Kapitel aber hiermit endgültig ab.
Echt schade. Erzählerisch sind diese Konsolenspiele ja immer ganz prima, aber die Steuerung!