Schlagwort-Archive: Privatdetektiv

„Jimmy der Mops (ISAR 2066)“ von Miriam Pharo

Lustiger Spontankauf in der anfänglichen eBook-Hysterie.
Klang interessant, ist Indie, ok, gekauft.

Leider war es dann eher ne bessere Kurzgeschichte, dafür aber unglaublich wirr und unverständlich und plötzlich, ohne Sinn und Verstand zuende.

Anscheinend gibt es wohl irgendwelche Vorgeschichten, die ich nicht kenne, was in wohl nicht so gut ist und mein Verständnis erschwert.
Am meisten doof aber ist, dass es sich hierbei quasi nur um das erste Kapitel eines größeren Ganzen handelt. Denke ich. Anders kann ich die alberne Auflösung des Falls und das plötzliche Ende der Geschichte nicht deuten.

Ich hatte jedenfalls nur die erste 2-5 Seiten Spaß, der Rest war ein großes Fragezeichen, dass immer ärgerlicher wurde, und mir weiteres Leseinteresse an eventuell zukünftig erscheinenden Fortsetzungen gehört vermasselt hat.


The Big Bang

Toller Film!

Ein richtiger und typischer und toller Film-Noir. Modern, aber klassisch. Allein der Name der zu suchenden Person… Weltklasse! Und der entlassene Boxer. Und die Erzählstimme aus dem Off. Hach! Toll!

Vielleicht wurde es am Ende mit dem Big Bang doch ne Spur zu abgedreht, von daher vielleicht doch n Tick zu modern, und nicht ganz so klassisch, wie ich es gern gehabt hätte, aber trotzdem insgesamt sehr toll.

 


52 Filme – Thema 02 – Kann man immer wieder gucken

Nächste Runde im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Einer meiner All-Time-Favorites ist ganz klar „Dead Men Don’t Wear Plaid“ (oder zu deutsch: Tote tragen keine Karos).
Ein unheimlich spaßiges Ereignis, für das man allerdings fundiertes Vorwissen bezüglich der „Schwarzen Serie“ der 40er Jahre benötigt, um auch wirklich alles (oder wenigstens das meiste) angemessen genießen zu können. Steve Martin ist in Höchstform, ein Klischee jagd das nächste und mittendrin alle großen Hollywood-Stars dieser alten Schwarz-Weiß-Krimis.
Großartig!
Aber nur in der Originalfassung (mit eventuellen Untertiteln). Denn nur dabei kommen die reingeschnittenen Originalszenen ordnungsgemäß zur Entfaltung.
Nachdem ich den mehrmals im Kino gesehen hatte und einige Jahre gar nicht mehr, hab ich ihn mal im Fernsehen erwischt und war rechtschaffen irritiert, weil das, was ich da sah, so gar nicht zu meinen Erinnerungen passen wollte. Bis es mir irgendwann auffiel, dass die ja Deutsch sprechen und das total verkehrt ist. Geht gar nicht. Somit also nur per DVD o.ä. konsumierbar.
Dann aber immer wieder und wieder und nochmal!


„Das schwarze Herz“ von John Connolly

Ursprüngliche Nachricht (02.10.2009):
Teil eines Schubers mit vier Romanen von TV-Movie. Hat mir meine liebe Steffi geschenkt.

Sehr gut, aber ungewohnt. Mein erster Detektivroman. Bisher hab ich sowas höchstens als Film erlebt. Chinatown und so. Leider auch sehr viele Namen und verworrene Beziehungen und so. Aber gut.

Ist der Anfang einer Reihe. Die folgenden Romane sollen besser werden, sagt ein Amazon-Kommentator. Bin gespannt. Werd ich wohl alle lesen müssen.

Update:
Ich muss wohl doch keine weiteren Teile davon lesen.

Ist zwar immer noch eigentlich ganz gut, aber eigentlich auch wieder nicht. Zu viele Namen, zu viele Handlungsstränge, zu viele undurchsichtige Verbindungen zwischen zu vielen Namen, viel zu verwirrend.

Jetzt gegen Ende hat der Mörder einen (vermutlich vermeintlichen) Namen, und ich weiß ums Verrecken nicht, woher der kam, wie die auf den gekommen sind. Außerdem war’s eh seine Frau.

Jedenfalls gefällt mir die Detektivgeschichtigkeit des Buchs immer noch sehr, aber… lieber mal als Film. Als Buch zu komplex für mein einfaches Gemüt.