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Steam und Titan Quest

Letztens dachte ich mir in der allgemeinen Diablo-3-Hysterie, och, spielste mal das irgendwann bei einer Schnäppchenaktion gekaufte Titan Quest inkl. Addon.

So richtig schön wars nicht, weil ich im Spiel absolut nicht das leiseste Fitzelchen Sound hatte.

Ok, installierste mal neu. Kann ja schonmal passieren.

Nach der Neuinstallation (ohne das Addon) hab ich nun im Spiel keinen Text. Im Hauptmenü grinsen mich nur ganz hämisch lauter „Tag not found“-Texte an.

Ich versuchs jetzt mal mit der Nachinstallation des Addons und werd, sollte das Problem bleiben, hernach vermutlich alles noch einmal löschen und neu installieren, frage mich dabei aber natürlich, warum man Spiele kaufen sollte.

Warum bezahl ich Geld für etwas, das dann hinterher vielleicht geht?
Warum bezahl ich Geld, wenn ich meistens doch irgendwelche Problemlösungen finden muss?
Warum bezahl ich Geld, wenn es nebenan das Gleiche mit nicht mehr (meistens eher weniger) Problemen behaftet komplett kostenlos gibt?

Immer wieder der Witz in Tüten, was man als zahlender Kunde doch für Scherereien hat.

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Black Mirror

Voll das anerkannte Superspiel. Nur für mich mal wieder nicht so. Selten hat mich ein Adventure so geärgert mit ewigen Laufwegen. Hin und her und wieder hin und mit einem reden und dann wieder her und was Neues anklicken und wieder hin und was Neues mit dem einen reden und wieder…. ARGH! Und dann muss man manchmal links klicken und manchmal rechts klicken und dann wieder so oder so. Bei den Geheimakten gibts ja z.B. auch nen Unterschied zwischen Links- und Rechtsklick. Rechtsklick guckt, Linksklick macht. Das scheint bei Black Mirror auch so zu sein, aber irgendwie auch nicht so, dass ein dauerhaftes Verständnis bei mir bleibt. Jedenfalls musste ich mit einem Türrahmen sehr lange kämpfen. Und Sachen in einer Schublade sind das erste Mal nur dumm da, um beim nächsten Mal Reingucken, nachdem ich woanders was anderes gemacht hatte, dann doch mitnehmbar zu sein. Nervig!
Trotzdem hatte ich mich fast schon daran genug gewöhnt, um genug Spaß haben zu können, da kam mir eine ganz schön lange Pause dazwischen und der rote Faden ist mitsamt meiner Motivation stiften gegangen.
Da aber alle Welt so schrecklich begeistert von den Black-Mirror-Adventures ist, nehm ich mir mal fest vor, nochmal damit anzufangen.
Allein, ich befürchte, dazu wird es nicht kommen. Wenn ich es noch nicht mal schaffe, Baldurs Gate 2 zuende zu spielen (von dem ich urst begeistert war und bin), dann wird das wohl nix mehr mit Black Mirror. Eigentlich schade. Aber andererseits gibts genug andere Spiele, die für mich komplett unbekannt und neu und spannend sind. Schaun mer mal…


Geheimakte 2: Puritas Cordis

Eigentlich fand ich das erste Geheimakten-Abenteuer ja nicht so schrecklich überragend. Aber irgendwie hat mich die Berichterstattung zum dritten Teil dann doch wieder irgendwie rattig gemacht, und als dann der zweite Teil ziemlich zeitgleich als Gamestar-Beilage ankam, musste ich halt doch nochmal ran.
Leider haben mich wieder die unvermeidlichen permanenten pseudolustigen Kommentare der Protagonisten genervt, aber die Rätsel waren nett und die Story hat auch nicht gestört.
Bei den Rätseln musste ich zwar ziemlich oft sinnlos rumkombinieren, aber bis auf 2 bis 3 Stellen kam ich ohne Lösung aus. Sinnlos rumkombinieren find ich zwar schade, aber da machse nix. Und bei meinem abgebrochenen Black-Mirror-Erlebnis (das ich ja noch gar nicht thematisiert habe… hmm) hatte ich deutlich weniger Spaß.
Insgesamt gut genug, sodass der dritte Teil kommen kann und von mir auch freudig erwartet wird.


The Witcher (Update)

Da ich hier n Bisschen aus’m Ruder gelaufen bin, werde ich mal das Feld von hinten aufrollen.

Der Witcher also…
Das spiele ich im Moment, nachdem ich in Skyrim die Hauptquest durch habe, weil ich nicht mehr so richtig Lust auf mein zweihändiges Raluf-Konzept hatte. Für nen zweiten Skyrim-Durchgang mit anderem Charakter wollte ich aber noch was warten, weil die Eindrücke noch zu frisch sind.
Aber was schreib ich hier so anhaltend von Skyrim… The Witcher ist ja das Thema.
Aber ein leider nicht so schönes.
Tja.

Der hochgelobte Witcher ist leider ein doch sehr schlechtes Spiel, das immer wieder mit unfreiwilliger Komik und grausam schlechten Dialogen stört.
Theoretisch ist die Story toll. Ernsthaft, erwachsen, mit Entscheidungen und entsprechenden Konsequenzen.
Die Dialoge sind aber meistens nur eine hölzerne Abfolge von Sätzen, die monoton dahergeleiert werden und auch eigentlich nie so richtig zueinanderpassen. Nicht ein Gespräch wirkt tatsächlich wie ein Gespräch. Dazu noch dumme Übersetzungsfehler und fehlerhafte Antworten, die überhaupt nicht passen (im Stil von „Wie spät ist es?“, „Natürlich, gerne!“…).
Die Entscheidungen sind ok, kommen aber meistens ganz schlimm holzhammerartig ums Eck und werden danach auch noch gerne noch holzhammerartiger erklärt. Nicht schön. Nicht passend. Wie ein Sprecher aus dem Off, der mir das Spiel erklärt.
Ganz schlimm das grafische Setdesign. NPC sehen meist gleich aus. Andere Klamotten, aber Gesichter gibt es nur wenig unterschiedliche. Peinlich. Bei den Stimmen das gleiche. Gestern hatten dann im Krankenhaus einfach mal alle Krankenschwestern die gleiche Stimme. Armselig. Da das Spiel schon vier Jahre alt ist, möchte ich die allgemeine Grafikqualität nicht weiter beurteilen. Ist ok, aber nach Skyrim natürlich ein Schock. Aber, dass äußerlich kleine Häuser innerlich über fast palastartige Räume verfügen, ist wieder mal echt lästig und dümmlich. Und dass in diesen riesigen Räumen dann kaum was an Einrichtung steht, die dann auch immer nur komisch fehl am Platze wirkt und (z.B. Regale) komplett leer ist, geht nach Skyrim auch nicht. Ich glaube, beim ersten Spielen hat mich das nicht so gestört, aber jetzt isses fast unerträglich. Mindestens aber wieder mal unfreiwillig komisch. Das wirkt alles nicht, als würde da tatsächlich jemand wohnen. Tut wohl auch keiner, jedenfalls nicht die Leute, die da drin rumlaufen, denn wenn ich die Kisten ausräume, schert sich keiner drum. Ok, dich bin ja auch der Witcher, dem fährt man nur ungern an den Karren, auch wenn er einen ausplündert.
Von wegen Plündern: Doofes Inventar. Kleine Symbole in kleinen Kästchen. Rüstungen gibts nicht, Waffen auch kaum. Und die, die es gibt, lassen sich nicht ins Inventar packen, sondern nur direkt in die entsprechenden „Körper“-Slots. Wenn die voll sind, bleiben die Waffen eben liegen.
Alchemie gibts auch noch und soll laut Schwierigkeitsgradbeschreibung auch nützlich sein, ist aber leider total unnötig. Außer ich agiere zu dummbatzig-träge und komme dadurch in Bredouillen.
Das Questlogding ist ziemlich unübersichtlich, aber wo ist es das nicht…

Tja. Und nun?
Ich habe es vor einiger Zeit schon einmal gespielt, bis etwas die Luft raus war bzw. mir wieder WoW in die Quere kam. Dachte ich. Aber vermutlich fand ich damals schon das Spiel nicht mehr spielenswert. Schade. Es soll doch so schrecklich gut und toll und wichtig sein. Aber das war ja in letzter Zeit auch schon Deus Ex 3, das ich schlecht fand.
Ein Jammer. Ich hab mir doch extra nach meiner physikalischen Datenträgerbereinigung den Witcher bei Steam noch einmal gekauft und auch den zweiten Teil bei GoG.
Ich denke, ich werde wenigstens bis in bisher unbekannte Gefilde weiterspielen. Vielleicht packts ja noch.

Ach so, ja, man kann auch alle möglichen Frauen im Spiel poppen. Auch so ne alberne Funktion. Wenn das wenigstens irgendwelche story- oder regeltechnischen Auswirkungen hätte. Aber man kriegt nur ne dunkle unscharfe Hintergrundszene mit einer Vordergrund-Pinup-Karte mit der entsprechenden Dame in einer Ab-16-Pose zu sehen. Meistens passt die Tante auf der Karte natürlich nicht zu der NPC-Figur, was dann aber auch wieder egal ist.
Diese sexuellen Exkapaden sind insgesamt total unnötig und wirken peinlich pubertär.

Update 16.01.2012

Kaum meckert man sich mal n Bisschen die Seele ausm Leib, schon machts viel mehr Spaß.
Jedenfalls hatte ich ein sehr spaßiges Wochenende mit dem Spiel. OK, es ist immer noch stellenweise superdoof, aber an anderen Stellen eben auch sehr nett und ok. Und wenn man mal das fickende Handbuch liest und dadurch tatsächlich mal das Alchemie-System versteht, hilft das auch n Bisschen.
Den damaligen Hysteriehype versteh ich zwar immer noch nicht, aber angesichts des noch drohenden zweiten Teils möchte ich schon hier durchkommen.


Fallout New Vegas

Tja.
Spiele, die die Welt nicht braucht.
Jedenfalls wenn man Fallout 3 gespielt hat.
Diese paar kleinen Zusätze mit Alchemie, Munitionsbau, Ruf und Begleiter sind absolut uninteressant und entbehrlich und werden komplett und absolut und ohne Ende von der allgemeinen Optik und Spielmechanik überschattet.
Denn diese ist absolut identisch zu Fallout 3.
Dass man nicht mehr in Ex-Washington unterwegs ist, merkt man eigentlich nie. Auch sonst sieht alles immer aus wie in Fallout 3. Aber es ist nicht Fallout 3. Und das macht mich irgendwie total verrückt. Ich fühl mich total falsch in dem Spiel.
Die Hauptqueststory hab ich nie richtig verstanden. Ich weiß nicht, was die von mir wollen, wer ich bin und warum überhaupt.
Und das lag nicht daran, dass es eben noch nicht ganz klar, ist, was eigentlich genau passiert, sondern mir ist jede Info, die ich bekomme, absolut unverständlich.
Die Dialoge sind sehr oft fehlerhaft, sehr oft albern und unlogisch und unglaubwürdig.
Das Skillsystem wurde auch leicht geändert. Man kann z.B. gleichzeitig Ladykiller und… na, eben dieses Männerequivalent sein. Albern!
Ich komm leider einfach nicht klar mit dem Spiel. Fallout 3 hab ich geliebt, New Vegas kann nix und stinkt total.


Fable III

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust…

Das Spiel ist so unterirdisch peinlich. Unsagbar, unspielbar peinlich! Diese sozial-interaktiven Handlungen sind so schlimm umgesetzt, dass man aus dem Fremdschämen nicht mehr rauskommt. Keinem, wiklich absolut keinem kann doch sowas gefallen! Warum machen die sowas? Was denkt sich dieser Molyneux eigentlich?! Aaargh, ich könnte kotzen! Und diese ganzen pseudowitzigen Dialoge mit den übertrieben blasierten Stimmen! Und dieses dümmliche Charakterdesign der NPCs mit dem pseudokarikierenden Look und den idiotischen Animationen … ach!!!1

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Alpha Protocol

Oh! Mein! Gott! Was für ein Spiel…
Nach meinem Deus-Ex-Desaster, dachte ich mir, ich könnte ja mal das ähnlich gelagerte (Shooter mit RPG) Alpha Protocol angehen.
Wertungstechnisch rangiert ja Alpha Protocol eher im unterdurchschnittlichen Mittelfeld.
Und das leider total zurecht.
Die PC-Fassung kann man mit Tastatur/Maus überhaupt nicht spielen, da die Maus (jedenfalls in meinem Leben) nicht zu angemessenen Reaktionen zu bewegen war. 10 Meter auf dem Schreibtisch ergaben 10 Millimeter aufm Bildschirm. So macht ein Shooter Spaß…
Aber, was soll’s, hat man schon nen Grund, endlich mal so ein XBox-360-Controllerding zu kaufen, denn nur damit war das Spiel spielbar, aber dafür auch nur damit. Tastatur/Maus war bei aktiviertem Pad total deaktiviert.
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