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Lost Horizon

lost-horizonDa es überall doch ganz schön hochgelobt wurde, kam ich natürlich nicht umhin, es auch mal zu sielen.

Tja.

War nicht schlecht, aber so richtig überzeugend gut leider auch nicht.

Viel zu viel zu viel zu lange Unterhaltungen ohne Interaktionsmöglichkeit. Immer wieder sitzt man bis zu (wenn vielleicht auch nur gefühlten) 10 Minuten rum und hört sich ne Unterhaltung an, die die Geschichte weitererzählt, aber mich nix machen lässt. Schwach. Und schade. Und auch sehr ärgerlich.
Das war öfters mehr ein Interaktiver Film (ohne Interaktion) als ein Spiel.

Der spielerische Teil war dann typische Adventure-Kost und sehr schön gemacht, aber… hmm… ich weiß auch nicht… auf jeden Fall irgendwie zu leicht. Ich musste eigentlich nie großartig grübeln und knobeln, es lief alles irgendwie von selbst. Und wenn nicht (was echt kaum vorkam), dann hat eine zufällige Kombinierung von Gegenständen ganz schnell weitergeholfen. Meistens aber hab ich auch schon von weitem gerochen, worauf es hinauslaufen soll, und ich musste dann nur noch fleißig die richtigen Stellen anklicken und fertig und weiter.
Natürlich ist es nett, wenn man recht problemlos durch ein Spiel kommt, und ewig rumrätseln und nicht weiterkommen saugt total, aber hier war es mir alles doch zu durchsichtig und uninspiriert. Auch, weil so quasi wirklich jeder Hotspot auch ne Bedeutung hatte. Es gab kaum „atmosphärische“ Spots, die einfach nur zwecks Deko oder Ablenkung anklickbar waren, sondern alles war nötig und …. ja, ok, vielleicht ist das auch tatsächlich immer so… wenn ich jetzt beim Schreiben so drüber nachdenke… aber… ach, es wirkte alles so durchschaubar. Ein Blick auf die Szenerie, und der Käs war meist schon gegessen. Das Wüstenkaff mit Prof. Hayes war ein Paradebeispiel. Von Anfang an war klar, dass ich das brauche um das zu kriegen und dann das und das für das und bei dem kann ich dann das und dort dies und dann hier hin und dann zack fertig.
Ich musste kaum irgendwo länger über die Inventargegenstände grübeln. Das Nazi-Camp war was interessanter und zum Schluss, als ich Richard und Fenton gleichzeitig spielte, musste ich sogar mal in die Lösung gucken, der Rest… ach ja, der Tiger war auch was rätselhaft, aber das waren 2x Lösung gucken bei einer Spieleart, die ich zwar immer wieder gern spiele, bei der ich aber regelmäßig in Bredouillen komme und Lösungen benötige… Das war mir zu wenig Anspruch. Das fühlte sich eher wie klickende Fleißarbeit an.

Aber auch die Geschichte war leider nicht so ganz der Brüller. Indiana-Jones-Verschnitt, Nazis, antikes Geheimnis und ne nette weibliche Begleitung für den heldenhaften Held… 08/15 at its best! *gähn*
Wenn ich Indiana Jones will, dann kann ich Indiana Jones haben. Als Film, als Spiel, alles kein Ding. Ich brauch keinen neuen Indiana Jones mehr.
Und die komische Schlussszene mit den beiden Hauptfiguren war auch sehr unmotiviert und unnötig und somit auch etwas ärglich.
Insgesamt eine Anhäufung von stereotypen Klischees, die man an 100 Ecken schon gesehen hat.
Und der saloppe Grundton unseres Helden war auch fehlplatziert. Er hat jetzt nicht einen Kalauer nach dem nächsten Rausgehauen, aber es war irgendwie doch eher was flapsig. Und ich mag Spiele, die eigentlich sehr ernsthaft und erwachsen aussehen und rüberkommen wollen, und gleichzeitig dann doch immer so pseudolustige Kommentare und Dialoge haben, echt mal so gar nicht. Ihr könnt mir gerne ein „Day of the Tentacle“ verkaufen, in dem alles schräg und verrückt und comicartig ist, oder ein „Book of Unwritten Tales“ mit seinem Fantasy-Setting, und dort darf dann ein Witz den nächsten jagen. Aber wenn man ersthafte Sachen mit erwachsenen Nazis erzählen möchte, dann… ach, ich weiß auch nicht… dafür war das Spiel insgesamt zu unernsthaft. Das sich als nächstes Spiel gerade in der Mache befindliche „Lost Chronicles of Zerzura“ ist da direkt von Anfang an ein ganz anderes Kaliber. Ernsthafterer Grafikstil, bessere Synchro, schönere Rätsel… bei „Lost Horizon“ dachte ich nach 10 Minuten „WTF… Hoffentlich wird das noch…“, bei „Zerzura“ denk ich „Jawollo, juhu, so muss das sein!“.
Na ja.

Die ganzen hochen Wertungen der professionellen Tester kann ich jedenfalls leider nicht so sehr verstehen. Es ist zwar kein totaler Totalausfall, aber aus meiner Sicht doch eher nur für absolute (und eigentlich auch anspruchslose) Anfänger geeignet.


Dark Souls

dsHagel und Granaten, was ein bescheuertes Spiel!

Dass man ständig sterben kann und es auch tut: Super!

Dass man deshalb behutsam und langsam und vorsichtig agieren muss: Super!

Dass eine Hintergrundgeschichte bisher eher gar nicht vorhanden ist und es nur ums Kämpfen und ausrüsten geht: Egal.

Dass man beim Tod alle nicht verbrauchte „Erfahrungspunkte“ verliert und sich mühsam wiederholen muss: Super!

Eigentlich.

Für sich genommen sind die einzelnen Bestandteile echt nicht schlecht.

Aber!

Insgesamt hängt man viel zu oft viel zu lange an einem Abschnitt, den man immer und immer und immer und immer wieder machen muss, weil man beim nächsten Boss gestorben ist und nochmal gestorben ist und nochmal und nochmal.
Kann man machen. Ist halt kein Ponyhof. Und erst recht kein Kindergeburstag.
Aber es macht eben nach kürzester Zeit keinen Spaß mehr.
Und niemand möchte mir bitte erzählen, das wär nicht so, es würde sehr wohl Spaß machen, immer und immer und immer wieder die gleichen und zwar ABSOLUT gleichen (quasi dieselben) Monster zu plätten (die sich gleich verhalten, gleich aussehen, gleich ausgerüstet sind), weil man beim Boss gestorben ist.
Denn jeder, wirklich JEDER Gegner kann einen umbringen. Man muss jedes Mal hochkonzentriert ans Werk gehen. Bei jeden pissligen kleinen Pupsmonsterchen. Das ist herausfordernd, das ist anders, das ist toll, aber nicht 12-mal hintereinander, weil einen der fiese Boss in nullkommanix wieder zerlegt hat.
Und dass einen der Boss die ersten 25 Male in nullkommanix zerlegt, ist ja das Spielprinzip. Darum wird man eher nicht drumrum kommen. Aber dann immer wieder und wieder… ARGH!

Natürlich, wenn man den Boss dann gelegt hat, dann ist der Triumph annähernd unbeschreiblich!

Und wenn man den Weg zum Boss das erste Mal beschreitet ist es spannend und sehr stimmungsvoll und gut. Denn die Welt ist, wenn auch superhässlich (die Grafikqualität ist echt mal unter aller Sau!), ganz entschieden superatmosphärisch, passend und stilistisch unheimlich toll.

Aber dieses elendig repetetive Spielprinzip, das eigentlich nur viel heiße Luft ohne tatsächlichen Inhalt ist, nervt auf Dauer.

Ne halbe Stunde am Stück, zwei bis drei Versuche beim Boss, prima. Aber längere Zeit am Stück geht gar nicht. Wenn man die vielen Tode rausstreicht käme man vermutlich auf eine Spielzeit von 4 bis 5 Stunden. Hochgegriffen. So fühlt es sich für mich jedenfalls an. Klar, da man bis zum Ende bestimmt 4000-mal stirbt und jedesmal vom Speicherpunkt zum Todespunkt wieder alles bekämpfen muss, kommt man locker auf ne Spielzeit von über 100 Stunden. Aber muss man das wollen?

Es ist auch echt bescheuert dämlich, dieses Prinzip mit Tod -> letzter Speicherpunkt -> alle Gegner wieder da, weil es einfach totaler Unfug ist. Man behält alles gefundene Ausrüstung, wird wieder irgendwie am letzten Lagerfeuer wiederbelebt und alle bis dahin getöteten Gegner (außer Bosse) sind wieder da. Was soll das? Wie geht das? Warum? Wie soll das bitte in einer logischen, konsitenten Welt erklärt werden? Das ist grober Schwachsinn und allein reine Spielmachanik ohne vernünftigen Sinn und Verstand. N bisschen wie Tetris. Steine, mehr Steine und noch mehr Steine. Wo kommen die her, warum sind die da? Interessiert da keinen. Aber bei so einem Spiel, das eine Geschichte haben will und eine Welt darstellen will, da kann ich sowas eher gar nicht akzeptieren.

Eigentlich ein sehr, sehr schlechtes Spiel, das aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen von aller Welt über alle Maßen verehrt wird. Vermutlich, weil man ja auch so tolle Eier braucht, damit man da durchkommt. Und weil nicht für Warmduscher. Ha, ICH hab Dark Souls durchgespielt, ich bin der wahre Progamer!

Drauf geschissen!

Sagt der Kopf.

Der Bauch findet aber dann doch einiges recht reizvoll und wird es sicher weiterspielen. In Maßen und homöopatischen Dosen, wie der Fachmann so gerne sagt. Immer mal wieder n halbes Stündchen. Weil es eben doch was hat. Weil es auch hier nett ist, wenn man neue Ausrüstung findet und neue Sachen ausprobieren kann. Weil es wirkliche ein absolut geiles Gefühl ist, so nen Boss dann doch besiegt zu haben.
Aber leider nicht, weil man eine tolle Welt mit einer tollen Geschichte hat. Echt ein Jammer!

Kann mal jemand bitte die Teams von „Dark Soul“ und „Kindoms of Amalur“ zusammenbringen? Die könnten mal ein richtig grandioses Spiel zusammen machen. Die einen bringen die Herausforderung, die anderen die Story… Hach… *träum*

 


Diablo 3

Das Echtgeldauktionshaus verurteile ich. Den Online-Zwang verurteile ich. Beides für mich ganz eindeutige Merkmale dafür, dass Blizzard auf seine Kunden scheißt. Es geht nicht mehr um Spielspaß, sondern nur noch um Geld. Deshalb habe ich vor geraumer Zeit beschlossen, dass Blizzard nie wieder Geld von mir sieht. Oder mindestens so lange nicht, bis sie wieder ordentlich ticken.

Aber das heißt ja nicht, dass ich nicht eine kostenlose Starter-Edition dieses Diablo-3-Spiels spielen kann. Kost ja nix.

Also einen frischen BattleNet-Account erstellt, Spiel herunter geladen und mit einer frischen Mönchin frisch ans Werk gegangen.

Grafisch nett, auch wenn es quasi permanent ruckelt, wenn ich mich bewege und neue Gebieteteile nachgeladen werden. Vermutlich ein Resultat der Serververbindung, und somit erster Minuspunkt. Sonst wirklich gut gelungen. Schade, dass man nicht näher ranzoomen kann, denn so schick und schön und stimmungsvoll wie das aussieht, würde ich mir manche Sachen sehr gerne aus der Nähe detaillierter anschauen. Auch nicht so schön sind die fetten roten Umrandungen anvisierter Gegner. Aber dafür sind sehr viele kleine Details sehr schön. Die brodelnden Energiekugeln zum Beispiel. Ach so, ja, und er Introfilm ist auch super!
Der insgesamte grafische Eindruck ist also wirklich toll.

Spielerisch isses allerdings die dickste Banane der Welt. OK, vielleicht sollte man nach 15 Minuten kein abschließendes Urteil abgeben, aber wenn ich nach 15 Minuten schon gar keine Lust mehr habe, das Spiel weiterzuspielen, dann kann ich gar nicht anders, als nach 15 Minuten zu sagen: Rotz!

Torchlight hab ich durchgespielt. Und noch 2x mit anderen Klassen angefangen. Ok, das war auch nicht soo lang, aber immerhin.

Titan Quest hab ich sehr weit gespielt (bis vor Athen), bevor ich die Lust verlor, weil es immer das gleiche dumme Gekloppe ist.

Diablo 2 hab ich bis weit in den zweiten Akt gespielt, bis es blöd wurde.

Aber Diablo 3? Was soll das? Klick, tot. Klick, tot. Klick, tot. Die Gegner. Dass die nicht schon umfallen, weil sie in meine Sichtweite kommen, ist alles. Selbst Quest-Endgegner sind keine Kunst. Ok, da isses dann nicht „klick, tot“, sondern „klick, klick, tot“, aber auch die sind eben nicht der Hauch einer Ahnung eines Schimmers einer Gefahr. Nix.

Dass man beim Stufenanstieg nichts machen darf, außer vielleicht ne neue Fertigkeit zur Kenntnis zu nehmen, machts auch nicht besser.

Wenn man wenigstens direkt den Schwierigkeitsgrad hochdrehen dürfte…

Ein lächerliches Spiel!

 


Kingdoms of Amalur: Reckoning

Eigentlich toll. Schöne Grafik, nette Story mit netten Quests, zwar etwas konsolig was Bedienung und Spielelemente angeht, aber ok, das muss heutzutage ja sein.
Schöne Vertonung, tolle Welt, tolles Design, ich bin absolut begeistert.
Ok, ich war begeistert.
Denn mit der Zeit wurde das Spiel nach sinnvollerweise einfachem Einstieg immer einfacher. Man sollte meinen, dass es langsam fordernder wird, wenn man weit genug vom Tutorial entfernt ist. Pfeifendeckel! Man lernt immer mehr Skills, wird besser und stärker, findet tolle Ausrüstung, und die Gegner bleiben inkompetent wie zu Beginn.
Leider hilft ein Hochdrehen des Schwierigkeitsgrads kein Stück. Es hat keinen Effekt.
Ich habe dann noch eine Weile versucht, die nette Grafik, die nette Story und die netten Quests zu genießen, aber wenn sich jeder Kampf nur wie eine lästige Zeitverschwendung anfühlt, dann fühlt sich halt dann doch irgendwann das ganze Spiel so an.

Ein Jammer!

 


Max Payne

Angesichts des letztens erschienen dritten Teils der Max-Payne-Serie, wollte ich dann doch nochmal dem ersten Teil (und somit der Serie von Anfang an) eine Chance geben.
Ich habe das damals bei Erscheinen mal gespielt, bin aber nicht sehr weit gekommen. Unter anderem, weil ich mit dieser Bullet-Time absolut überhaupt nicht zurecht kam. Und ohne war es mir viel zu schwer.
Heutzutage komm ich mit der Bullet-Time zwar immer noch nicht zurecht, und sackschwer isses stellenweise immer noch, aber ich habe trotzdem unendlichen Spaß ohne Ende mit dem Spiel.
Für mich im Moment der beste Shooter aller Zeiten!

Die Grafik ist mittlerweile natürlich grotesk alt und fast ebenso unansehnlich. Aber dafür gibts keine Deckungen und kein Auto-Heal.
Die comicartigen Zwischensequenzen, mit denen die Geschichte erzählt wird, sind prinzipiell eine großartige Idee mit viel künstlerischem Potential, das leider dadurch komplett zerstört wird, dass die Comics absolut und ohne Ende stümperhaft sind. Fotografierte Laiendarsteller durch eine Photoshopaktion gejagd. Grau-en-haft!!!!1
Ansonsten ist die Geschichte quasi ein spielgewordener Film Noir. Klassische Detektivgeschichte (auch wenn der Held aufm Papier ein Polizist ist) mit traumhaften Kommentaren aus dem Off, erzählerisch auf sehr hohem Niveau, sehr stimmungsvoll, ok, auch immer wieder sehr kitschig, aber so muss es sein, das ist ganz großes Kino. Man muss eben nur diese stümperhaft umgesetzten Comics tolerieren können.

Nettes Leveldesign mit fiesen Bosskämpfen, für die man als grobmotorisches Ich immer wieder gerne auch mal 20 Anläufe braucht.
Aber das ist nicht schlimm.
Denn die Ladezeiten bei Misserfolg sind quasi nicht vorhanden. Tot, Taste gedrückt, nächster Versuch. Das zu tippen hat länger gedauert, als es zu spielen. Das ist echt die Hölle. Vor allem, wenn man es mit diesem dümmlichen Deus Ex HR vergleicht. In der Zeit, die ich dort für einen Ladevorgang brauchte, kann ich hier beim Herrn Payne 20 neue Versuche starten.
Ich bin vermutlich zur Hälfte durch, hab bestimmt insgesamt deutlich über 100x neu geladen (ich kann’s halt echt nicht so gut), aber hab mich nicht ein einziges Mal geärgert. Kost ja nix.

Geärgert hab ich mich höchstens über diverse Sprungeinlagen, die mitunter pixelgenau durchgeführt werden müssen. Und ein bis drei Male musste ich dann auch mal lieber YouTube bemühen, weil ich echt nicht weitergekommen bin. Mal hab ich den Weg verloren (kein Wunder, wenn das immer alternativlose Schlauchlevel sind, und dann aus heiterem Himmel doch mal ne recht versteckte Abzweigung zu nehmen ist), mal war ein Sprung einfach nicht zu schaffen und ich hatte Zweifel, ob das überhaupt der Weg ist. Egal.
Ja, ach so, ja, so richtig ärgerlich fand ich einen Level in dem ein Restaurant aus heiterem Himmel in Flammen aufgeht und man einen engen feuerlosen Korridor finden und entlanglaufen muss. Das war recht willkürlich, ohne Chance, das auf Anhieb richtig machen zu können. Auch hat man nicht den Hauch einer Chance geworfenen Mollotow-Cocktails auszuweichen. Man sieht sie nicht kommen. Treffen sie einen, ist man tot. Keine Chance. Das ist ärgerlich. Oder könnte es sein, wenn die nicht vorhandenen Ladezeiten nicht wären. So nehm ich das einfach hin und weiter gehts.

Überhaupt nicht ärgerlich, sondern hochgradig spaßig sind allerdings das recht abwechslungsreiche Gameplay (gerade in Kombination mit dem netten Leveldesign) und die Traum- und Drogen-Sequenzen. Absolut einzigartig und wirklich sensastionell gran-di-os!!!1

Bis jetzt ein wirklich herausragendes Spiel!

Update 23.07.2012

Ach so, ja, schon lang zuende gespielt.

Es wurde zwar nicht mehr groß sensationell (keine Träume, keine Drogen etc. mehr), und der Endkampf war auch keiner, den man so nennen durfte, aber die Geschichte wurde schön zuende gebracht, und insgesamt war es eine der bestens Spielerfahrungen aller Zeiten.


Spec Ops: The Line

So, so… Da muss ich also das ganze Spiel über aktiv selber schön ballern, auch, wenn ich vielleicht gar nicht will….

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…. ach so, ja, SPOILER  !!!  SPOILER  !!!  SPOILER  !!!  SPOILER  (damit das klar ist, obwohl mich das sonst ja auch kaum hindert)…

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Bulletstorm

Leider hat hier noch keiner seine Begeisterung bezüglich Bulletstorm kundgetan. Ich übernehm das mal grad.

Unendlicher Spaß!

Total übertrieben brutal und gewaltätig, aber durch die Übertreibung eben auch total spaßig und unterhaltsam.
Es kracht und knallt an allen Ecken und Enden. Schnelle Action vom Feinsten. Besonders lustig isses, die Gegner durch die Gegend und in Kaktusse o.ä. zu kicken.
Alles natürlich nur in der (von mir gespielten) Originalfassung. In der deutschen Ausgabe ist wohl alle Brutalität vorsorglich rausgeschnitten, was das Spiel leider größtenteils ziemlich sinnlos macht. Aber noch ist man ja nicht gezungen, lokalisierte Fassungen zu spielen.

Die Story ist ganz ok und durch das Science-Fiction-Setting sehr schön in Szene gesetzt. Grafik schön, Sound schön, recht spannende Charaktere, gute Zwischensequenzen. Leider ist das Ende ein ziemlich offenes, das nach einer Fortsetzung schreit, die es aber sehr wahrscheinlich eher nicht geben wird, da die Verkaufszahlen für EA nicht gut genug waren. Na ja.