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52 Filme – Thema 09 – Beste Fortsetzung

Jetzt mal zum 9. besten Film im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Wieder mal ein nicht so einfaches Thema.
Nachdem es lange nach einem klaren Sieg für „Zurück in die Zukunft II“ aussah, der sich überraschenderweise in der Vorrunde gegen „Das Imperium schlägt zurück“ durchsetzen konnte, ist es am Ende doch mit einem veritablen Vorsprung „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ geworden.
Nachdem der zweite Indiana-Jones-Film zwar auch ein großer Spaß und kurzweilig und sehenswert war, fehlt ihm dann aber in letzter Konsequenz doch die nötige Relevanz. Spaß ja, aber irgendwie auch so beliebig und belanglos. Und ohne Nazis!
Vor allem die fehlenden Nazis fallen nach dem dritten Teil doch sehr auf. Indiana Jones ohne Nazis? Geht gar nicht! Außer sie sind verrückte Russen. Aber komische indische Kultisten? Ach, aber es soll ja um den dritten Teil gehen.
So.
Der Knaller im dritten Indiana-Jones-Abenteuer ist natürlich ganz klar und hauptsächlich sein alter Herr. Die Figur ist klasse, Connery als Darsteller ist klasse und die Kombi Ford-Connery ist unendlich klasse. Hach!
Und natürlich auch, dass X noch nie einen wichtigen Punkt markiert hat, und die fremdsprachliche Eloquenz von Marcus, und die Flugzeugverfolgungsszene, und der bußfertige Mann, und der ganze verfluchte Rest!
Ich glaube, ich muss dringend mal ein Indiana-Jones-Festival veranstalten!


52 Filme – Thema 02 – Kann man immer wieder gucken

Nächste Runde im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Einer meiner All-Time-Favorites ist ganz klar „Dead Men Don’t Wear Plaid“ (oder zu deutsch: Tote tragen keine Karos).
Ein unheimlich spaßiges Ereignis, für das man allerdings fundiertes Vorwissen bezüglich der „Schwarzen Serie“ der 40er Jahre benötigt, um auch wirklich alles (oder wenigstens das meiste) angemessen genießen zu können. Steve Martin ist in Höchstform, ein Klischee jagd das nächste und mittendrin alle großen Hollywood-Stars dieser alten Schwarz-Weiß-Krimis.
Großartig!
Aber nur in der Originalfassung (mit eventuellen Untertiteln). Denn nur dabei kommen die reingeschnittenen Originalszenen ordnungsgemäß zur Entfaltung.
Nachdem ich den mehrmals im Kino gesehen hatte und einige Jahre gar nicht mehr, hab ich ihn mal im Fernsehen erwischt und war rechtschaffen irritiert, weil das, was ich da sah, so gar nicht zu meinen Erinnerungen passen wollte. Bis es mir irgendwann auffiel, dass die ja Deutsch sprechen und das total verkehrt ist. Geht gar nicht. Somit also nur per DVD o.ä. konsumierbar.
Dann aber immer wieder und wieder und nochmal!


Inglourious Basterds

Zu sehr zerstückelt/episodisch. Die Episoden sind zwar relativ bis sehr sehenswert, aber ein schöner kompletter Film ist anders.

Geschwätzig ist er auch ziemlich. Manchmal so schrecklich arg, dass man vor lauter Unverständnis ob der Relevanz schreien möchte. Und dann explodiert plötzlich die Leinwand und innerhalb von 5 Sekunden ist alles aufm Kopf gedreht. Tarantino halt. Dann auch wieder irgendwie cool.

Der Waltz war riesig! Absolut phenomenal! Ohne Worte! Ein Oscar reicht da lange nicht. Spitze!

Insgesamt OK, dass man ihn mal gesehen hat, aber für mich zu viel verschenktes Potential.

Ach so, ja, weil zum Beispiel die Anfangsszene ist genial. Westernesk. Toll!

Aber das episodenartige stört mich schon sehr. Na ja.