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Absentia

Absentia1Grandioser, kleiner Monsterhorror-Gruselschocker mit interessanter Mystery-Story, schönen Gruselmomenten, ein paar netten Schockeffekten, und absolut großartigen Hauptdarstellerinnen.

Dafür, dass es eine recht überschaubare (per Kickstarter finanzierte) Independent-Produktion gewesen sein muss, ist das Endprodukt sehr sensationell gelungen.
Die Polizistendarsteller machten zwar leider einen recht drömeligen Eindruck, den die össelige Synchronisation noch unterstützt, aber die zwei Schwestern waren echt klasse. Und ebenso der vermisste Ehemann.
Tolle Geschichte, toll in Szene gesetzt, mit tollen Einfällen (pseudoalternativreale Rückblenden) und Effekten und überraschenden Hüs und Hotts.
Budgetbedingt sind die Spezialeffekte und das Monsterdesign natürlich recht vage und minimalistisch gehalten, dadurch aber nicht minder wirkungsvoll. Da waren richtige Könner am Werk, und ich hoffe mal, man sieht in den nächsten Jahren noch viel von den Leuten.

Und zur Abwechslung auch mal ein echt ordentliches Ende.

In meiner aktuelle Begeisterung würde ich den Film sogar als einen der besten Filme aller Zeiten bezeichnen wollen.
Wenn ich mir anschaue, welche überschätzte Grütze mit 13 Millionen (laut Wikipedia) schonmal verbrochen wird, kann ich gar nicht anders, als diesen so unendlich gelungenen Film mit seinem Minimalbudget von 70.000 (laut Wikipedia) über alle Maßen gut zu finden.

 


Don’t be afraid of the Dark

Netter kleiner Monstergrusler mit fiesen kleinen Gruselmonstern.
Einige logische Ungereimtheiten, aber ne starke kleine Hauptdarstellerin und sehr gut getrickste Monsterchen, und ein überraschend böses Ende.

Was allerdings der finale Schlussakkord sollte, erschließt sich mir nicht ganz. Ich fand den sogar sehr unnötig und doof. Ich könnte fast den Eindruck gewinnen, dadurch wurde mir so’n bisschen der Film verdorben. Na ja.

Das Art-Design war sehr stimmungsvoll. Die Zeichnungen, der Keller, die Monster – das hat alles sehr gut gepasst.


52 Filme – Thema 15 – Lieblings-Remake

Leute! Voll verpennt! Zu dem fünfzehnten Thema im 52-Filme-Projekt von Halliway ist mir erstmal wieder nicht allzu viel angefangen, weshalb es natürlich immer weiter vor mir her geschoben wurde.

Mein „Lieblings“-Remake hab ich zwar immer noch nicht gefunden, aber dank Inspirationsanfall aufgrund Inspektion der anderen Blogs habe ich mich jetzt für ein  Remake entschieden, das ich hier thematisieren möchte.

King Kong“ aus dem Jahr 1976.

Die allgemeinen Meinungen sprechen von einem ziemlich schlechter Film, aber ich fand ich klasse.
Die Story wurde ordentlich in moderne Zeiten transportiert, die Tricks waren ok, und Ende mit dem Tod King Kongs fand ich unheimlich ergreifend.
Ich war jedenfalls, als ich ihn in den 80ern im Fernsehen gesehen habe, sehr begeistert, und fand ihn bestimmt auch besser als das Original.
Ob das immer noch so ist, müsste über eine erneute Sichtung des Films (oder besser beider Filme) eruiert werden.

Ganz entschieden schlecht und nicht sehr sehenswert fand und finde ich jedoch diese computerartige Verfilmung  von Jackson von 2005. Ab der Jungfrauenentführung war der mir viel zu langweilig und langatmig computergetrickst. Jede Szene war einfach viel zu unnötig in viel zu lange Längen gewalzt, vermutlich damit man auch wirklich jeden Computertrick angemessen würdigen kann. Selten so einen selbstverliebten Quatsch gesehen. Außer vielleicht Star Wars Episode 2.
Nach Solaris ist King Kong (2005) die nur knapp geschlagene Nummer 2 in meiner Wenn-jetzt-nicht-gleich-Schluss-ist-verlasse-ich-den-Kinosaal-Liste.


Rogue – Im falschen Revier

Ui, schau! Laut Wikipedia sagt das Lexikon des internationalen Films, dass es sich hierbei um eine Produktion handelt, die ein „spannender Horrorfilm mit Australiens beliebtester Monster-Kreatur“ sei. Weiter handle es sich um „solide Genre-Kost mit überzeugenden Darstellern.“
Hmm.
Erinnert mich n bisschen an Marcel Reif. Der hat damals in der Champions League auch irgendwie immer andere Spiele als ich gesehen.
Da war nix spannend. Das war hochgradig vorhersehbar. Die Genre-Kost war dumm und 1000-mal nicht nur schon gesehen, sondern vor allem BESSER gesehen. Und die Darsteller waren so richtig überzeugend auch nicht. Egal ob menschlich oder tierisch.
Gut, dass ich den meisten Film verschlafen habe.


Infestation

Aufgrund des deutschen Untertitels „Nur ein toter Käfer ist ein guter Käfer“ bin ich von einer ziemlich lustigen Angelegenheit ausgegangen. War dann aber doch recht erträglich. Wird zwar überall als Komödie verkauft, aber mehr als ein paar Schmunzler waren nicht drin.
Ansonsten ein durchschnittlicher Monsterhorror mit ordentlichen Tricks, einem etwas unförmigen Hauptdarsteller, einer netten Hauptdarstellerin, einem überlebenden Quotenschwarzen, einem Vater-Sohn-Konflikt, einigen überraschenden Szenen und insgesamt doch gutem Unterhaltungswert.
Leider machte es auf mich einen etwas unausgegorenen Eindruck, wie das Überleben der Menschheit eingefädelt wurde, denn warum der Held am Anfang aufgewacht ist, sonst aber keiner, mochte sich mir nicht ganz erschließen. Na ja.
Ach ja, und der Schluss-Gag hat mir über die Maßen gefallen. Nicht der übliche Springteufel.


Feast 2

Schlechtester Film aller Zeiten!

Mann, war der schlecht! Langweilig, albern, stümperhaft, infantil, pubertär, billig, SCHLECHT!

Einzig die schmelzende Oma war eine nette Idee. Der Rest für die Tonne.


Sanctuary

Das ist laut einer Deadline-Zeitschrift toll.

Laut meiner Meinung ist das billiger Schund.

Quasi alle Bauten, größere Räume, Landschaften, Gänge, Kulissen, Burgen, Stadtansichten sind aus’m Computer. Und man sieht es. Man sieht es in jeder verdammten Einstellung. Es wirkt billig. Ich konnte es in hochwertiger Ausführung bei StarWarsEpisode2 schon gar nicht ertragen. Dann geht das in billig schon gar nicht.
Außerdem haben wir noch einen unglaubwürdigen Hauptdarsteller, n paar Klischees, unlogische Story und schrottige, pseudofilosofische Dialoge.
Jetzt ist das ja aber quasi eine Serie. Und Serien haben schonmal die Eigenschaft, sich weiterzuentwickeln. Da sind die ersten Folgen etwas holprig, aber wenn die mal ihren Rhythmus gefunden haben, dann kann’s durchaus abgehen. Buffy war in der ersten Staffel auch nur so „la la“.
Wenn mir aber in der ersten Folge erzählt wird, dass man sich großartig um die Außenseiter und Unterdrückten kümmern möchte, um dann in der zweiten Folge direkt am Anfang sehen zu müssen, dass irgendwelche Wächter eines komischen Unsterblichkeitselixiers angegriffen und getötet werden, dann fühl ich mich sofort derbe verarscht und will gar nicht mehr weitergucken.
Zumal direkt wieder ein computergeneriertes Grabmal ums Eck kam.
Und vorher haben sich Mutter und Tochter mit lustigen Militärgestikulierungen gestritten.
Albern und unnütz.
Egal wieviele Zeitschriften das toll finden.
Schade nur, dass die lustigen Fellknäuelmonster nicht direkt in der ersten Folge zu sehen waren.