Schlagwort-Archive: Literaturverfilmung

Die Tribute von Panem – Hungerspiele

So! Ein! Rotz!

Wenn man nicht will, dass die Zuschauer was erkennen können, sollte man einfach keinen Film drehen.

Dem Regisseur wünsche ich die Pest an den Hals, dem Kameramann die Cholera und die restliche Crew kann gerne sieben Jahre Pech dafür habe, dass sie bei so nem blöden Scheißfilm mitgemacht haben.

Noch nie war ich so über alle Maßen nach einem Film verärgert. Wäre ich allein im Kino gewesen, hätte ich es nach spätestens 20 Minuten verlassen. Eine Unverschämtheit sondergleichen, diese absolut dümmliche Kameraführung.

Advertisements

Kommissar Wallander – Die Brandmauer

Jetzt so im Nachhinein muss ich grad mal die Hände überm Kopf zusammenschlagen.  *klatsch*

„Brandmauer“…. BRANDMAUER!!! Vielleicht reg ich mich grad mal umsonst auf (ok, kosten tuts tatsächlich nix), aber BRANDMAUER!!! Im englischen heißt der Film „Firewall“ und der schwedische Originaltitel „Brandvägg“ bedeutet eben das. Passt auch ganz gut zum Filminhalt.
Man möchte da doch mal ganz gerne den HONK treffen, der diesen deutschen Quatschtitel erfunden hat. Immer diese Internetausdrucker…

Na ja. Der Film an sich war eigentlich gar nicht mal soo schlecht, aber die Story war mir als IT-Fachmann doch etwas zu unrealistisch. Abgesehen von der kriminellen Hauptgeschichte war der ganze Film allerdings doch arg depressiv grundgestimmt. Die Nebenstory mit Wallander und seiner Internetaffäre nimmt natürlich kein gutes Ende, und trägt ordentlich zu einem ersten negativen Fazit nach Ende des Films bei.

Update:
Allerdings möchte man doch irgendwie nachträglich sagen, dass Herr Branagh den Herrn Wallander vorzüglich spielt. Und das schwermütige Konzept des Ganzen ist eigentlich auch nicht soo schlecht. Stimmig. Macht halt keinen Spaß, aber das muss ja auch nicht immer jeder Film.

Insgesamt ein zwiegespaltenes OK.


Illuminati

Der Synchronist des Herrn Hanks hat sich seit neuestem einen extrem nervenden Sprachfehler angeeignet. Ganz komisch hat sich das angehört. N bisschen wie neu Mischung aus dicker Lippe und Zungenpiercing. Ganz komisch.

Ansonten war’s halt die 1:1-Verfilmung des Buchs. Nicht soo spannend. Vermutlich, weil ich’s aus dem Buch schon alles kannte. Keine Ahnung, ob der Da-Vinci-Code auch so unspannend war, aber der war recht… unspektakulär.

Insgesamt ganz ok.