Schlagwort-Archive: Komödie

52 Filme – Thema 23 – Filmparodien

Knifflig, knifflig, das neue Thema im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Mein erster Gedanke natürlich „Galaxy Quest“. Aber leider für mich keine Parodie. Ok, es wird ein bisschen auf den Star-Trek-Hype angespielt, aber Star Trek wird nicht per se durch den Kakao gezogen. Das passiert schon eher in „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“, aber den mag ich nicht.

„Spaceballs“ gibts natürlich, und ich gestehe, das war tatsächlich noch viel eher mein erster Gedanke, aber den Film mag ich dafür auch leider absolut überhaupt gar nicht mehr.

Wahrscheinlich mag ich gar keine Parodien so richtig. Parodien sind immer so schrecklich albern. Nicht lustig, albern. Und albern mag ich nicht. Mehr. Damals im Kino fand man „Spaceballs“ natürlich total toll und zum Schreien lustig. Aber das ist auch 25 Jahre her. Mittlerweile finde ich solche Filme nur noch anstrengend. Vielleicht im Speziellen „Spaceballs“, weil ich „Star Wars“ nicht mehr mag.

„Das Leben des Brian“ wird auch immer gern genannt, aber ich versteh nicht ganz, was da parodiert werden soll. Das Christentum an sich? Es ist ne Komödie. Eine respektlose. Eine sehr lustige, die das auch heute noch ist. Aber Parodie? Hmm.

Ja, klar, die nackte Kanone, Johnny English, Austin Powers und die Scary (und sonstige) Movies… Aber bis auf die Kanone hab ich keinen so richtig gesehen, weil für uninteressant oder unendlich dämlich befunden.

Tja. Parodien sind nicht so meins. Bin ich wohl zu humorlos für…

Aber das war natürlich nicht immer so.
Und da früher ja bekanntlich alles besser war, sind mir gerade ganz tolle Filmparodien eingefallen, die ich wohl so in den frühen 80ern gesehen haben muss. Die „Carry on“-Filme. Zu deutsch „Ist ja irre…“.
Da haben ein paar Briten mit weitgehend immer denselben Darstellern in mehreren Filmen alle möglichen Filmgenres durch den Kakao gezogen.
Stellvertretend nenne ich jetzt mal „Ist ja irre – Cäsar liebt Cleopatra„.
Kennt heute kein Schwein mehr, aber ich fand den damals klasse. Tausend mal besser als jeden Mel-Brooks-Film. Mel Brooks ist für mich nur noch albern, „Ist ja irre“ hab ich in bester Erinnerung.

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52 Filme – Thema 22 – Lieblingsschauspieler (männlich): Welcher Film hat dich zum Fan gemacht?

Ui, was ein lustiges Thema im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Ja, das ist einfach.

John Cusack.

Ach so, nee, welcher Film… Das ist natürlich „Grosse Pointe Blank“ von 1997 gewesen.
Darin habe ich Herrn Cusack das erste Mal bewusst wahrgenommen, und es war sofort um mich geschehen.
Ich bin jetzt zwar nicht zwanghaft hinter jedem neuen Film von ihm her, und habe auch lang nicht alle gesehen, aber ist sehe ihn immer sehr gern und freu mich, wenn mir wieder mal was mit ihm über den Weg läuft.
Selbst leicht unnötige Filme wie „2012“ oder „Zimmer 1408“ werden durch ihn wenigstens in Teilen sehenswert.
Richtig top finde ich „Weil es dich gibt“ oder auch „Frau mit Hund sucht… Mann mit Herz“ mit ihm.

Ach, verflixt, es soll ja um den erste Film gehen.

Ok, ja, ein lustiger Film, um einen Profikiller, der zu nem Highschool-Treffen geht, sich in seine ehemalige Klassenkameradin verliebt und von einem ungehaltenen Kollegen verfolgt wird. Sehr nett, wie er da mit normalen Menschen und seinem nicht ganz so normalen Beruf zurecht kommen muss.
Profikiller sieht man ja selten in normaler Umgebung. Meistens sinds ja noch nichtmal nennenswerte Hauptfiguren von Filmen, und schon gar keine positiv besetzten Hauptpersonen, sondern eben nur so Killer, die anderen (meist den positiv besetzten Hauptpersonen) ans Leder wollen.
Diese Grundidee ist zwar einigermaßen schnell verbraucht, da es im begrenzten Rahmen dieses Treffens bleibt, aber die guten Darsteller reißen’s raus, allen vor eben der tolle Herr Cusack.

 


52 Filme – Thema 18 – Komödie

Es ist ja mitunter echt nicht einfach mit dem 52-Filme-Projekt von Halliway.

Komödie… Tja… Lustig sind ja viele Filme… Da jetzt einen rauszupicken und zu DEM Komödienfilm zu erklären… uiuiui…

Erstmal denk ich natürlich direkt an Cary Grant, der für mich der vermutlich beste Komödiendarsteller ist. Herrliche Filme hat er gemacht, und in der Summe ist er der König.

Aber dann fällt mir mal lieber DER Komödienfilm aller Zeiten ein. Der Partyschreck. Mit Peter Sellers als außer Kontrolle geratener indischer Hollywood-Komparse.
Die Gagdichte dieses Films ist unbeschreiblich.

Ich gestehe, dass ich den Film schon ewig nicht mehr und eigentlich nur einmal gesehen habe, aber das war prägend. Das erste Erlebnis mit Herrn Sellers und ich war hin und weg. Der (für mich) folgende rosarote Panther (der eigentlich vorher entstanden ist) war zwar ebenfalls super, und ganz generell ist (der leider viel zu früh verstorbene) Peter Sellers natürlich eine Wucht, aber für mich war er nie besser als im Partyschreck.

Das gleiche gilt auch für den Regisseur Blake Edwards. Viele tolle Filme gemacht, „Der Partyschreck“ ist der beste.

 


Wen die Geister lieben

Nette kleine Komödie mit einem herrlichen Ricky Gervais. Dieser misanthropische Zahnarzt sprach mir von Herzen aus der Seele. Super!
Sonst nicht weiter anspruchsvoll, aber schöne und angenehme Unterhaltung, die einem ne gute Zeit beschert.

 


52 Filme – Thema 02 – Kann man immer wieder gucken

Nächste Runde im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Einer meiner All-Time-Favorites ist ganz klar „Dead Men Don’t Wear Plaid“ (oder zu deutsch: Tote tragen keine Karos).
Ein unheimlich spaßiges Ereignis, für das man allerdings fundiertes Vorwissen bezüglich der „Schwarzen Serie“ der 40er Jahre benötigt, um auch wirklich alles (oder wenigstens das meiste) angemessen genießen zu können. Steve Martin ist in Höchstform, ein Klischee jagd das nächste und mittendrin alle großen Hollywood-Stars dieser alten Schwarz-Weiß-Krimis.
Großartig!
Aber nur in der Originalfassung (mit eventuellen Untertiteln). Denn nur dabei kommen die reingeschnittenen Originalszenen ordnungsgemäß zur Entfaltung.
Nachdem ich den mehrmals im Kino gesehen hatte und einige Jahre gar nicht mehr, hab ich ihn mal im Fernsehen erwischt und war rechtschaffen irritiert, weil das, was ich da sah, so gar nicht zu meinen Erinnerungen passen wollte. Bis es mir irgendwann auffiel, dass die ja Deutsch sprechen und das total verkehrt ist. Geht gar nicht. Somit also nur per DVD o.ä. konsumierbar.
Dann aber immer wieder und wieder und nochmal!


Kiss & Kill

Doofer deutscher Titel.

Sonst ganz nett anzuschauen. Kurzweiliger und teilweise sehr lustiger, schwarzhumoriger, aber natürlich auch sehr belangloser Spaß.

Dass die Killer den Ex-Killer nicht einfach kurz und schmerzlos umgepustet habe, lässt sich auch nur dadurch erklären, dass ein Kamerateam mit einem Drehbuch vor Ort war. Ach, siehe oben (belangloser Spaß): einfach nicht näher drüber nachdenken.

Der „Twist“ wirkte ein bisschen arg gezwungen. Warum sollte der Killer sein Ziel nicht kennen? Warum weiß das Ziel, wie sein Killer aussieht? Na ja.


Frau mit Hund sucht Mann mit Herz

Schöner, lustiger Romantikfilm mit guten Schauspielern und netten Hunden.