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Aeon Flux

Optisch ist der Film durchaus ordentlich geworden. Allem voran ist natürlich Frau Theron schon ein ziemlicher Hingucker (der an manchen Stellen allerdings arg überstrapaziert wird), aber auch das ganze Set-Decoration- und Art-Design-Zeugs ist prima gelungen. Ganz großartig diese Telepatie-Szenen in diesem Hörsaalding.
Leider wirkt abseits der Optik der restliche Film (ok, auch teilweise doch die Optik) wie ein plumper Abklatsch von Matrix. Die Story mit der ganz besonderen Frau Flux, die die ganze Welt aus den Angeln hebt und rettet… Neo lässt grüßen.
Teilweise wirkt’s auch wie Logan’s Run.
Equilibrium.
Gattaca?
Und „Die Insel“ gibts auch noch.
Ich hatte immer das Gefühl, dass alles schonmal dagewesen war.
Ok, mit dieser Klonerei kommt dann doch wieder n bisschen mehr Eigenständigkeit rein, aber trotzdem fühlt es sich letztendlich an wie „been there, done that“. Alles schonmal gesehen. Nicht genau so, aber trotzdem. Da hätte mehr drin sein müssen.
Und was genau dieser Zeppelin sollte, war mir auch nicht ganz klar.
Ach so, doch. Ohne Zeppelin hätte man keinen Zeppelin zerstören können, und kein abstürzender, zerstörter Zeppelin hätte die Mauer einreißen können.
Schade um das vergebene Potenzial.


À ton image (Im Spiegel des Bösen)

Mal wieder ein französischer Film. Ich kann’s nicht lassen. Bzw. wir. Beim Zappen hängen geblieben. Glaub ich. Egal.

Ich fand’s mal zur Abwechslung gut. Nichts weltbewegend Wichtiges, aber auch nichts Ärgerliches. War ok.

Letztendlich hat sich zwar der Weg als Ziel herausgestellt, aber der war sehr spannend und geheimnisvoll und voller Erwartungen. Die wurden zwar nicht erfüllt, aber das hat mich hier mal gar nicht gestört. Ich war ja froh, dass es ein ordentliches Ende gab.
Völlig unplausibel fand ich allerdings, dass es den Eltern/Großeltern überhaupt nicht spanisch vorkam, dass die Enkelin absolut genau so aussieht wie die Tochter in dem Alter. Aber vielleicht sind 35 Jahre auch lang genug, damit man das nicht mehr so … aber Fotos… egal.

Und die Moral von der Geschicht: Klonen sollst du niemals nicht!

Ach so, ja, der deutsche Titel ist ja mal wieder total klasse (deshalb auch nur in Klammern angegeben). Der hat nämlich hauptsächlich für die unerfüllten Erwartungen gesorgt und wie so oft absolut überhaupt nix mit dem Film zu tun. Scheiße! Spiegel des Bösen… Tz! Da denkt man doch sofort an irgendwelche Damiens, Orphans oder sonstige Horrorkinder. Und dann kommt so ein doch recht schwerfälliges Drama ums Eck. Echt, solche Deppen! Andererseits hätte ich den vermutlich mit nem anderen Titel gar nicht geguckt.