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45Ein sehr guter und unterhaltsamer Film.

Nette und abwechslungsreiche Machart mit den Interview-Einschüben. Großartige Schauspieler bis in die kleinste Nebenrolle. Interessante und spannende Geschichte, die allerdings gegen Ende etwas schwächelt. Der mittlerweile übliche Story-Twist war etwas zwar vordergründig nett (aber auch da schon nicht sonderlich spektakulär)… hmm… nee, er war noch nicht mal nett… Ach, eigentlich kann man das auch gar nicht Story-Twist nennen (aber ich hab jetzt keine Lust, den Text umzuschreiben). Man hat’s halt n bisschen spannend gemacht mit der Auflösung, wer’s denn nun war, aber richtig wichtig war’s eigentlich nicht. Die Problemlösung war es, die vordergündig nett daher kam. Aber drittens und hauptsächlich war sie nachträglich doch eher relativ unglaubwürdig. Man hat irgendwelche Skrupel, den Herrn Al umzubringen, bringt dafür dann aber nen anderen um. Hm. Tz. Also, ich weiß ja nicht.

Aber Frau Jovovich war dabei (nur deswegen bin ich überhaupt über diesem Film gestolpert), und da wollen wir mal nicht so zimperlich wegen eines etwas verkorksten Endes sein.

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The Outsiders

Na, so ein Klassiker aber auch! Aus meiner heutigen Sicht ein abstruser Quatsch mit hahnebüchener Geschichte. Unvorstellbar, dieses Verhalten dieser Leute in der freien Wildbahn. Ok, vielleicht damals und in USA. Aber deshalb muss man’s ja nicht toll finden.

Aus filmhistorischer Sicht vielleicht recht nett, weil Beginn einiger erfolgreicher Karrieren, aber als Film doch ne ganz schlimme Nullnummer.

 


127 Hours

Trotz beschränkter Story sehr spannend erzählt und von Herrn Franco grandios gespielt. Eklige Amputationsszene!


The Divide

Endzeitthiller? Ja, nee, is klar!
Nur weil am Anfang n paar Bomben fallen und am Ende ein zerstörtes New York gezeigt wird, ist das noch lang keine Endzeit. Die ganze Zeit sitzen n paar doofe Leute im Keller und werden langsam blöde und reden dauernd nur unerträglichen Dummschwatz und bringen sich mit der Zeit gegenseitig um. Oh, wie originell! Das hat die Welt natürlich unbedingt gebraucht.

Pah!


Das Phantom der Oper (Moss/Gerhartz/Raschen)

Premiere! Kein Film, kein Buch, kein Spiel, kein gar nix bisher niemals Dagewesenes. Ein Musical!

Und was für ein schlechtes noch dazu!

Heiliger Bimbam, so ein blöder Quatsch. Alberne Texte, alberne Musik, alberne Umsetzung. Herrje, ein schwuler Direktor!!!1 Und diese „komische“ Carlotta-Umsetzung! Mann, Mann, Mann….

Die dramatischen Dramaszenen waren ja eigentlich ganz OK, aber die ach so auflockernden Auflockerungsszenen waren eine Zumutung sondergleichen. Schlecht, schlecht und nochmals schlecht.
Und auch wenn sich Frau Sasson ja wirklich gut gehalten hat, war sie mit diesem Operngesang leider nur sehr teilweise zu verstehen, weshalb die Dramaszenen auch nicht den meisten Spaß gemacht haben. Außerdem nervte mich der undeutsche Akzent. Ich finde ganz entschieden, dass man in Deutschland in einem deutschsprachigen Musical auch einfach mal nur deutsche Schauspieler/Sänger einsetzen sollte. Beim Singen fällt’s ja nicht so auf, aber die Sprechpassagen sind mit fremdländischer Färbung einfach nicht so prickelnd.

Insgesamt der ärgerlichste Musical-Besuch aller Zeiten (hoffentlich).


Spurwechsel

Tja, also, hmm…
So richtig schlecht war der Film jetzt nicht.
Aber so richtig gut war er halt auch nicht.
Komplett jede Person in dem Film war irgendwie unsympathisch bis scheiße. OK, vielleicht die zwei Kinder nicht.
Den Obervogel hat für mich die Frau des weißen Hauptkotzbrockens abgeschossen. Was ein armseliges Leben ist das denn bitte, das die da führen wollen? Du betrügst mich, aber das ist ok, deshalb brich Gesetze und betrüge Leute, damit wir lustig zusammenleben können, denn wir lieben uns. *kotz*
Und dann steht der weiße Hauptkotzbrocken noch nicht mal kommentarlos auf und verlässt diese Schlampe. Nein – er macht, was sie sagt.
Andererseits war’s schon ne interessante Story, und auch interessant zu sehen, wie das alles immer mehr eskalierte.
Ach, aber so insgesamt war’s halt doch rechtschaffen unnötig, den Film zu gucken. Da hatte ich mir irgendwie mehr von versprochen. Bin aber leider auch irgendwie von einer Thrillerartigkeit ausgegangen.
Ach so, ja, und das Ende war irgendwie totaler Müll. Was soll der Weiße denn der schwarzen Frau gesagt haben, damit sie doch irgendwie wieder dem Vater ihrer Kinder eine Chance gibt? Und ganz toll gute Taten will er tun,d er Weiße. Pf!


À ton image (Im Spiegel des Bösen)

Mal wieder ein französischer Film. Ich kann’s nicht lassen. Bzw. wir. Beim Zappen hängen geblieben. Glaub ich. Egal.

Ich fand’s mal zur Abwechslung gut. Nichts weltbewegend Wichtiges, aber auch nichts Ärgerliches. War ok.

Letztendlich hat sich zwar der Weg als Ziel herausgestellt, aber der war sehr spannend und geheimnisvoll und voller Erwartungen. Die wurden zwar nicht erfüllt, aber das hat mich hier mal gar nicht gestört. Ich war ja froh, dass es ein ordentliches Ende gab.
Völlig unplausibel fand ich allerdings, dass es den Eltern/Großeltern überhaupt nicht spanisch vorkam, dass die Enkelin absolut genau so aussieht wie die Tochter in dem Alter. Aber vielleicht sind 35 Jahre auch lang genug, damit man das nicht mehr so … aber Fotos… egal.

Und die Moral von der Geschicht: Klonen sollst du niemals nicht!

Ach so, ja, der deutsche Titel ist ja mal wieder total klasse (deshalb auch nur in Klammern angegeben). Der hat nämlich hauptsächlich für die unerfüllten Erwartungen gesorgt und wie so oft absolut überhaupt nix mit dem Film zu tun. Scheiße! Spiegel des Bösen… Tz! Da denkt man doch sofort an irgendwelche Damiens, Orphans oder sonstige Horrorkinder. Und dann kommt so ein doch recht schwerfälliges Drama ums Eck. Echt, solche Deppen! Andererseits hätte ich den vermutlich mit nem anderen Titel gar nicht geguckt.