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Iron Man 2

Recht langweilig und uninteressant. Herr Stark hat mit seinen Sperenzchen nur genervt. Das Getue mit Frau Rechtsabteilung war auch blödsinnig, wenn er dann hinterher quasi gesteht, schon von Anfang an Miss Potts zugetan zu sein.
Für mich persönlich wurde aber irgendwie der Vogel abgeschossen, als der Armee-Kumpel einfach mal so eben nen Anzug anziehen und benutzen kann. Ich weiß nicht mehr genau, wie das in ersten Teil war, aber ich bin nun schon irgendwie davon ausgegangen, dass der Anzug nur mit Iron Man und seinem Reaktording in der Brust funktioniert.
Warum dann so ein Gewese um Iron Man gemacht wird, wenn jeder diesen Anzug verwenden kann, erschließt sich mir nicht nur, nein, mal wieder komm ich mir schlimm verarscht vor.

Nee, Leute, das war nix. Und der össelige Nachklapp mit nem Wüstenhammer war auch nicht der Rede wert.
Da vergeht mir leider auch direkt meine lustvolle Planung, die anderen Avengersfilme (Thor und Captain America und Hulk) zu gucken. Und Avengers interessiert mich grad auch nicht gerade sehr. Comicverfilmungen scheinen sich zumindest in meiner Welt n bisschen überlebt zu haben…

Ach so, doch, ja, das olle Knollengesicht Rourke als russisches Bösewichtgenie war natürlich prima.
Sam Rockwell schauspielerisch auch, aber seine Rolle war extrem doof.

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52 Filme – Thema 05 – Comicverfilmung

Und Schlag auf Schlag geht es mit dem 52-Filme-Projekt von Halliway in die nächste Runde.

Und eine recht schwere noch dazu. Comics… in den letzten Jahren ja schwer angesagt. Es gibt sehr viele und unzählige und ich weiß gar nicht, welchen ich davon am bemerkenswertesten finde, vor allem, weil ich absolut kein Comic-Leser bin.
Sin City ist natürlich sagenhaft.
Ja, aber nee, wenn ich den für mich besten Comicfilm, der leider keiner ist (Unbreakable), nicht nehmen kann, dann muss es „Batman“ werden.
Wieder mal ein alter Schinken (Erscheinungsjahr: 1989), aber das war für mich die erste richtig relevante Comicverfilmung. Relevant, weil ernsthaft. Ohne blöde Spaßigkeit. Ernst und ernstnehmend und erwachsen. Bis dahin hatten Comicverfilmungen irgendwie den Hang zur Albernheit. Comics sind ja auch Kinderkram, wie jeder weiß. Da gibts nix ernstzunehmen. Das hat Tim Burton mit einem hervorragenden Michael Keaton und einem überragenden Jack Nicholson überzeugend geändert.
Was wurde damals im Vorfeld von Fans gewettert, dass Michael Keaton als Batman ja wohl nur ein schlechter Scherz sein kann. Und dann ist er hinterher eben doch Batman. Für mich DER Batman. Da kann Herr Bale in den neuen Verfilmungen leider nicht gegen anstinken.
Und Jack Nicholson als mein originaler Joker ist einfach nur perfekt.


Scott Pilgrim

Auch wenn es eine Comic-Verfilmung ist, ist es für mich die beste Computerspiel-Verfilmung natürlich aller Zeiten. Vermutlich gerade weil es keine ist. Aber für mich war das ein astreines Beat’em Up. Echt klasse. Wenn auch anfänglich etwas unkonventionell. Ich war so ein bisschen kulturschockiert. Aber irgendwann gings dann und ich konnte Spaß haben. Perfekte Besetzung, perfekte Schnitte, perfekte Gags, die aber leider stellenweise so auf einen einprasselten, dass man kaum zum Luft holen, geschweige denn zum Lachen kam. Der Kampf gegen 5 und 6 war zwar albern und komplett entbehrlich, und auch die Wiederholung von Kampf 7 hätte man sich schenken können, wobei man natürlich dann den doch wieder sehr netten Gag mit dem Extraleben nicht hätte bringen können.
Insgesamt ein netter Film mit nettem Happy End.


X-Men Origins: Wolverine

Der actiongeladene Abschluss des heutigen DVD-Events.

Viel Popcorn, viele spezielle Effekte, viel Krach und Bumm und Peng, wenig Anspruch. War OK, aber halt nicht sehr gehaltvoll. Kurzweilig, ja, aber trotzdem bin wohl ich langsam wirklich zu alt für so nen Scheiß. Irgendwie.
Aber vermutlich werde ich trotzdem immer wieder solche Popcorn-Filme konsumieren.
Wenn ich aber das komplette Filmerlebnis hiervon mit der Verblendung vergleiche, bleibt hier irgendwie nichts übrig. Es wirkt alles nicht echt. Unabhängig von der fantasyhaften Story. Aber es ist halt alles auch Popcorn getrimmt, belanglos, nur für den Kick, für den Augenblick. Es geht nur um den Effekt, und nicht um die Menschen. Auch wenn so sehr was von Rache oder so erzählt wird, der Mensch bleibt außen vor. Früher fand ich sowas toll. Ich werde alt…

Insgesamt aber trotzdem ordentlich kurzweilig.