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Torchwood – Miracle Day (2. Update)

Das war mal ne ganz schön gute Fernsehserie. Stellenweise mit einer etwas trashigen Anmutung, aber gut und sehenswert.

Cardiff als Quasi-Mittelpunkt der Welt war zwar reichlich ungewöhnlich und kurios, aber auch sehr nett und sympathisch. Irgendwie. Mal was anderes als das übliche New York, Rio oder Tokyo.

Tja.

Und jetzt kommt amerikanisches Geld, und direkt ist das bisherige Alleinstellungsgefühl dahin. Ein paar alte Darsteller machen mit, und das Wiedersehen war schön, die Grundidee ist natürlich auch toll, aber irgendwie ist immer wieder eindeutig zu viel amerikanische Üblichkeit drin. Früher war eindeutig auch hier besser. Wenn ich sowas in amerikanisch sehen will, guck ich Fringe. Da brauch ich kein verdrehtes Torchwood.

Echt, ey! Da sterben auf der ganzen Welt Leute nicht mehr, und sofort muss natürlich die amerikanische CIA für Ordnung sorgen. Irgendwie leider zum Kotzen.

Aber vielleicht entwickelt es sich ja noch ganz anders. Bin ja erst bei Folge 2.

Update 29.08.2012

Ui, schau, schon bin ich bei Folge 6.
Daran kann der gewiefte Experte unschwer erkennen, dass es immer noch gröbster und langweiligster Unfug ist.
In Folge 6 kam zwar n bisschen Trash dazu (dieses in der Brust rumgeporkelt war so peinlich!), aber halt kein spaßiger. Na ja.
Nazis, KZs und jede Menge Geheimniskrämerei. Und das Drehbuch ist halt echt auch doof und dumm und lästig.

Dialog-Highlight aus der Lost-Hölle…

Unbekannter kommt ums Eck: „Sie machen nen tollen Job.“

Sie: „Und wer sind sie?“

Unbekannter: „Das tut nichts zur Sache. Wichtig ist, dass die richtigen Leute begeistert sind.“ Und weg isser.

Sie: *freu* *freu* *freu*

Wenn sowas im wirklichen Leben passieren würde, würde man denken „so ein Vollidiot!“, aber hier isses natürlich geheimnisvoll und spannend…

Wegen solchen Nichtsdialogen hab ich aufgehört, Lost zu gucken.

Zum Kotzen…

Update 21.09.2012

Es ist vollbracht.
Und es war eine Qual.
Echt jetzt.
Es wurde und wurde nicht besser. Was für ein belangloser, dummer, unlogischer und ärgerlicher Mumpitz!
Ich hab auch gar keine Lust, noch mehr darüber zu schreiben. Jede weitere Sekunde ist voll übelst totale Lebenszeitverschwendung.

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Super 8

Tolle Zugkatastrophe! Mann, hat das gerumst und gerumpelt und gerappelt! Hammer!

Die jugendlichen Darsteller mit ihrer schauspielerischen Leistung waren auch toll. Hoffentlich machen die weiter. Da kommt gut was nach.

Die Geschichte um die Dreharbeiten war sehr erfrischend und sehenswert.

Der Rest war leider etwas belanglos und dümmlich.
Das übliche böse Militär, das einen Alien ärgert.
Der Alien war aber auch selten dämlich. Hat voll die Supertechnik mit Raumschiff und allem drum und dran, kriegt es dann aber nicht gebacken, einigermaßen sinnvoll mit anderen Spezies zu kommunizieren. Ich würde da nicht unbedingt eine Raumfahrerkultur sein wollen.

Von erdachten Design her war das außerirdische Monster auch entschieden zu monsterartig. Und zu groß und einfach nur blöd. Ganz schlecht. Und ärgerlich. Und gesehen hat man den Kollegen auch kaum, weil immer alles schön dunkel und bei Nacht.

Und nachdem unser jugendlicher Held ihm mal ins Gewissen redet kann er auch sofort sein Raumschiff zusammenbasteln und davonschweben. Klar. Vorher hat er ewig rumgewütet und Leute entführt und anscheinen verspeist, damit er auch so richtig schön schlimm rüberkommt. Aber einmal vernünftig geredet, schon kriegt er Heimweh und verschwindet. Argh!
Was das mit dem ganzen Metall sollte, und warum der große, grobmotorige Außerirdische vorher Automotoren und Mikrowellengeräte klauen konnte, ohne das Auto bzw. Haus drumrum zu beschädigen, und wo die ganze unterirdische Erde aus seinem Tunnelsystem hinverschwunden ist, und… ach, egal.

Optische Effekte klasse, außerirdische Story doof, Jugendliche klasse… Insgesamt ne durchwachsene Vorstellung, aber ok.


Skyline

Warum der Film nun Skyline heißt, weiß ich nicht, aber es ging um monsterhafte Aliens.
Diese waren auch sehr nett anzuschauen und interessant erfunden. Vielleicht nicht ganz logisch (warum z.B. brauchen Aliens Menschengehirne?), aber drauf geschissen.
Die Leute mit ihrem Verhalten waren mitunter etwas seltsam drauf und haben seltsame Sachen gesagt, aber das kennt man ja. Dafür sind sie dann auch einer schöner als der andere hops gegangen.
Gegen Ende wurde es dann etwas arg abstrus, aber irgendwie könnte man die Geschichte in einem zweiten Teil noch n bisschen weiterspinnen und auch gern n bisschen mehr Licht ins Aliendunkel bringen, worauf ich durchaus Lust hätte.
Optisch gut getrickst, ganz okehe Schauspieler in leider etwas unsympathischen Rollen, aber insgesamt habe ich schon schlechtere Filme gesehen.


52 Filme – Thema 04 – Sympathische Aliens

Weiter gehts mit Teil 4 des 52-Filme-Projekts von Halliway.

Dazu fallen mir spontan ungefähr drölfzig Fernsehserien ein, aber um die geht es hier ja nicht. Zumal auch da die meistens Aliens doch eher nicht so sympathisch, sondern wie auch in den Filmen eher erobernd bis zerstörerisch rüberkommen (selbst Alf war soo sympathisch ja nun eigentlich nicht).
Nach längerem Überlegen bleibt spontan dann nur noch der einerseits recht abgedroschene, andererseits aber halt doch einfach unerreicht sympathische „E.T. – Der Außerirdische“ übrig.
Damit hat Herr Spielberg relativ früh schon sein für mich fast größtes Meisterwerk geschaffen. Der nette, kleine, potthässliche, aber auch unendlich knuffige Kauz mit seinem leuchtenden Finger ist nicht nur der sympathischste Alien, sondern auch der einzigartigste (ja, ja, ich weiß, gibt es gar nicht, egal, trotzdem!). Alle anderen außerirdischen Alienformen sieht man doch eher immer mal wieder, oder so ähnlich (z.B. letztens erst wieder der Paul), aber E.T. gab es vorher nicht und hinterher auch nie mehr. Grandioses Kozept.
Die Story des Films ist natürlich rechtschaffen kindgerecht und für erwachsene Menschen vielleicht etwas zu seicht oder vorhersehbar, aber das kann mich nicht schrecken. Für mich auch jetzt noch einer der besten Filme aller Zeiten. Letztens erst wieder mal im Fernsehen hängengeblieben. Hach, toll!


Monsters

Langweilig!

Die letzten 5 Minuten wars toll, endlich auch mal n lang erwarteter Kuss der Hauptpersonen, aber vor allem schön groß die titelgebenden Creaturen im Bild, und dann auch noch so anders als erwartet. Spannend und überraschend. Fand ich.

Insgesamt aber leider ein recht doofer und unnützer Film. Schade.


Resistance

Eigentlich wollte ich ja den jetzt erschienenen dritten Teil zum Anlass nehmen, um alle Teile zu spielen. Weil es nicht Modern Warfare und auch nicht Battlefield ist.
Aber nach zwei Dritteln des Spiels isses leider so, dass meine Nase gestrichen voll von unsteuerbaren Egoshootern auf einer Konsole ist. Das macht einfach absolut überhaupt gar keinen Spaß. Außer ab und zu. Aber halt viel zu viel zu selten.
Wo ist den bitte das ganze Autoaiming hingekommen, das früher so in war. Was haben wir PCler uns immer über diese Zielhilfen bei Konsolenshootern das Maul zerrissen… Aber leider kann man anders diese Spiele auf diesen Plattformen nicht spielen. Das sehen die Entwickler inzwischen wohl anders, was zur Folge hat, dass unsereins nix trifft. Schade.


Paul

Neuer Film mit dem Dreamteam Simon Pegg und Nick Frost.
Leider kein neuer Hot Fuzz oder Shaun of the Dead.
Irgendwie will der lustige Funke nicht überspringen. Es zündet kaum ein Gag so richtig richtig.
Schlecht war der Film nicht, und ums Geld wärs mir auch nicht schad gewesen, aber so richtig gut war er halt auch nicht.
Aha!
Investigativen Recherchen haben ergeben, dass es am fehlenden Edgar Wright liegen muss. Der hat bisher immer regiert und das halbe Drehbuch geschrieben. Nick Frost sollte vielleicht in Zukunft seine Finger vom Schreiben von Drehbüchern lassen.