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Salt

Hagel und Granaten, was für ein endgeiler Weltklassefilm!

Wendungsreiche Geschichte mit knalliger Action und einer umwerfenden Frau Jolie!
Selten so ne abgehende Post erlebt!
Wahnwitzige Verfolgungsjagden mit wahnwitzigen Stunts und komplett verrückten Einfällen perfekt in Szene gesetzt. Grandios!
Und das alles ohne wackelnde Kamera. Da waren mal echte Könner am Werk. Nicht solche dumpfbackigen Bourne-Stümper.

Klar muss man auf solche Actionsachen und Agentenkram stehen, aber dann kann man unendlichen Spaß mit einem der besten Filme aller Zeiten haben.


52 Filme – Thema 07 – Geschüttelt, nicht gerührt

Jetzt kommt hier der siebte Teil des 52-Filme-Projekts von Halliway, der mir doch sehr viel Kopfzerbrechen bereitet.

Ah, nee, doch nicht. Ich hab gerade nochmal die Projektbeschreibung gelesen, und da steht ja eindeutig „Lieblingsfilme“. Sehr gut. Dann wird doch nicht über den schlechtesten Bondfilm (Ein Quantum Trost) geschrieben, sondern über den besten.

Und das ist für mich ganz klar „Im Geheimdienst Ihrer Majestät„.
Vermutlich wegen der doch recht erwachsenen Geschichte. Bond will heiraten! Der alte Hallodri und heiraten? Verrückt! Aber gut. Aber auch total ungewöhnlich und eigentlich auch unpassend (vermutlich war der Film deshalb auch kein Erfolg). Bond heiratet nicht. Bond interessiert sich nicht für 5 Pfennig für seine Gespielinnen. Anzügliche Bemerkungen, ab ins Bett, fertig. So geht Bond mit Frauen um.
Diese Ernsthaftigkeit, mit der Bond hier an eine Beziehung ran geht, fand ich sehr spannend und interessant. Und wie das Ganze dann endet, noch viel mehr. Auch hier das erste und (evtl. bis auf „Casino Royale„) einzige Mal ernsthafte Konsequenzen und Emotionen. Klasse.
Bis dahin und hinterher war und ist Bond immer nur Action und dumme Sprüche. Und das ist auf Dauer doch etwas arg dröge. Klar, irgendwie ist Bond Kult und Tradition und man guckt halt automatisch jeden neuen Film. Hat dabei auch einigermaßen Spaß (außer beim letzten), aber richtig gut und nachhaltig und herausragend ist für mich nur „Im Geheimdienst Ihrer Majestät„.
Auch natürlich wegen des einzigen Auftritts von Herrn Lazenby. Vorher unbekannt, hinterher auch nix mehr Wichtiges gemacht, für mich der ideale Bond. Weil ich keinerlei Erwartungen an ihn und vorgefasste Meinungen über ihn (als Person) haben konnte. Ich konnte mir den Film ganz neutral anschauen und hatte einfach nur die Figur „Bond“ und die Geschichte. Sean Connery sehe ich durch andere Filme viel zu sehr als Person Connery. Roger Moore sowieso. Obwohl ich beide natürlich das erste Mal als Bond wahrgenommen habe.
Wie auch immer.

Fazit: „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ ist der beste Bondfilm aller Zeiten.


Alpha Protocol

Oh! Mein! Gott! Was für ein Spiel…
Nach meinem Deus-Ex-Desaster, dachte ich mir, ich könnte ja mal das ähnlich gelagerte (Shooter mit RPG) Alpha Protocol angehen.
Wertungstechnisch rangiert ja Alpha Protocol eher im unterdurchschnittlichen Mittelfeld.
Und das leider total zurecht.
Die PC-Fassung kann man mit Tastatur/Maus überhaupt nicht spielen, da die Maus (jedenfalls in meinem Leben) nicht zu angemessenen Reaktionen zu bewegen war. 10 Meter auf dem Schreibtisch ergaben 10 Millimeter aufm Bildschirm. So macht ein Shooter Spaß…
Aber, was soll’s, hat man schon nen Grund, endlich mal so ein XBox-360-Controllerding zu kaufen, denn nur damit war das Spiel spielbar, aber dafür auch nur damit. Tastatur/Maus war bei aktiviertem Pad total deaktiviert.
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Just Cause 2

Fulminant. Und gigantisch. Und wunderschön. Und lustig und spaßig und wunderbar unterhaltend.
Mein erstes richtiges Open-World-Spiel im Stil von GTA. Denke ich. Hab ja GTA nie gespielt. Aber so in der Art stell ich es mir vor. Nur viel langweiliger und unverständlicher.
Der Skorpionenheld hat mit diesem Hakendings das ultimative Feature, das mir im Nachfolgespiel total fehlt. Dafür kann der Held da besser hüpfen. Hat auch was für sich. Aber ich schweife ab…
Anlässlich der Prämisse, so viel Chaos wie nur irgend möglich zu verbreiten, sind die verursachbaren Explosionen manigfaltig und unglaublich pompös. Optisch und akustisch. Das kesselt!
Und wenn nach der ersten wichtigen Quest die Übersichtskarte aufgeht, um einem zu zeigen, was ab jetzt neu zu tun ist, dann fällt man sofort hinten rüber, weil die Inselwelt so abartig riesig ist, und man so abartig wenig bisher getan hat. Man ist auf positivste Art erschlagen, wenn man diese vielen unentdeckten Punkte entdeckt und überlegt, wie viel und lang man vermutlich spielen muss, um alles aufzudecken. Und das ist dann tatsächlich so. Es gibt so schrecklich viel zu tun, dass man eigentlich nie direkt von A nach B kommt, da mindestens C, D und auch noch F aufm Weg dazwischen kommen.
Und das was da kommt, sieht auch immer so unglaublich fantastisch aus. Man kann vom höchsten Berg aus alles überblicken. Kein Fog of irgendwas oder sonstige Wolkengebilde. Alles ist zu sehen und überganslos zu erreichen. OK, wenn man genau darauf achtet, dann kriegt man natürlich ganz viele Detail-Popups, wenn man so mim Hubschrauber durch die Gegen fliegt, aber das ändert nix an der wahnwitzig schönen Grafiklandschaft. Das Licht, die Sonne, die Wolken, der Himmel, die Berge, das Meer, die Wüste… Alles sieht so unglaublich fantastisch aus! Ich bin begeistert!
Spielerisch wiederholen sich die Neben-Quests zwar ziemlich, aber das ist normal und gar nicht schlimm. Irgendwann hat man dann alles gesehen und kümmert sich hauptsächlich um die Hauptquest, die allerdings doch recht langgeweilt ums Eck kommt und trotz des spritzigen Endspurts insgesamt doch recht öde, belanglos und unbefriedigent bleibt. War ok, aber nix wichtiges, aber wo ist das schon anders… OK, vielleicht in Mass Effect. Egal.
Einziger wirklich lästiger Kritikpunkt: Flugzeuge. Die sind mit Abstand so absolut gar nicht steuerbar, dass es echt ein Jammer ist. Ich habe dreimal versucht, die erste Flugzeug-Rennmission zu absolvieren und dann später noch einmal ne andere, und dann war’s das. Geht gar nicht. Besonders unangenehm, da man in zwei Hauptquests…. nee, gar nicht wahr, waren Nebenquests… ok, trotzdem unangenehm, da man in diesen Quests zwingen fliegen muss. Ging dann auch irgendwie, aber Spaß ist anders.
Dafür war das Hubschrauberfliegen weltklasse!
Und das Motorradfahren. Und Buggy. Und Panzerdingsfahrzeug. Hach, wie toll!
Sehr interessant, aber auch leicht beunruhigend, war, dass mir bei exzessiven Widerhakenaktionen leicht schwummrig und übel wurde. Werd ich etwa alt?!
Na ja.
Insgesamt also für mich ganz klar ein 90%-Kandidat, wenn man das übliche Spieletestbewertungsschema anwenden möchte.
Ähnlich gut haben mich eigentlich nur die beiden UnchartedTeile unterhalten. Glaub ich.


Burn Notice

Doofer deutscher Titel. Aber ne gute Serie.

Etwas Retro. Magnum gemischt mit einer Prise MacGyver und einer folgenübergreifenden Alibi-Rahmenhandlung.

Sehr spaßig.

Die Kamerasperenzchen mit zurück- und vorgespulten Stotterbildern sind zwar schon seit Folge 2 ausgelutscht und nerven ein bisschen, aber des Helden Kommentare aus dem Off und seine lustigen Bastelarbeiten entschädigen ungemein.