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52 Filme – Thema 12 – Serienverfilmung

Hmm… Serienverfilmungen… Oh, Halliway, du und dein 52-Filme-Projekt

Was soll ich damit denn anfangen…? Nee, das ist tatsächlich das erste Thema, das ich absolut unnütz finde. OK, das Thema nicht unbedingt, aber Serienverfilmungen… Was soll ich damit nur anfangen…? Hmm.

Ja, ok, es gibt die Charlie-Engel. Die waren toll. Ich hab beide gesehen. Großer Spaß.
Die Serie damals war auch ein großer Spaß. Jedes Mal die Spannung, ob man den großen unbekannten Charlie endlich mal zu Gesicht bekommt. David Doyle als John Bosley war weltklasse, die drei Mädels auch. Ich war praktisch in alle drei verliebt. Schade war, dass irgendwann Frau Fawcett ausgestiegen ist. Das war für mich der Anfang vom Ende. Der Ersatz war zwar ganz ok bemüht, aber… na ja, eben nur ein Ersatz. Schade.

Die Verfilmung war fetzig poppig pfiffig modern und eine perfekte Weiterführung des Serienkonzepts. Schade, dass es nur eine Filmfortsetzung gab. Allgemein ist man wohl übereingekommen, dass der zweite Film ganz fürchterlich schlecht sein soll, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil ich auch bei dem unendlichen Spaß hatte. Überdreht und verrückt, aber das war ja auch schon der erste Film.

Wie auch immer. Beste Serienverfilmung ist somit: 3 Engel für Charlie.


52 Filme – Thema 09 – Beste Fortsetzung

Jetzt mal zum 9. besten Film im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Wieder mal ein nicht so einfaches Thema.
Nachdem es lange nach einem klaren Sieg für „Zurück in die Zukunft II“ aussah, der sich überraschenderweise in der Vorrunde gegen „Das Imperium schlägt zurück“ durchsetzen konnte, ist es am Ende doch mit einem veritablen Vorsprung „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ geworden.
Nachdem der zweite Indiana-Jones-Film zwar auch ein großer Spaß und kurzweilig und sehenswert war, fehlt ihm dann aber in letzter Konsequenz doch die nötige Relevanz. Spaß ja, aber irgendwie auch so beliebig und belanglos. Und ohne Nazis!
Vor allem die fehlenden Nazis fallen nach dem dritten Teil doch sehr auf. Indiana Jones ohne Nazis? Geht gar nicht! Außer sie sind verrückte Russen. Aber komische indische Kultisten? Ach, aber es soll ja um den dritten Teil gehen.
So.
Der Knaller im dritten Indiana-Jones-Abenteuer ist natürlich ganz klar und hauptsächlich sein alter Herr. Die Figur ist klasse, Connery als Darsteller ist klasse und die Kombi Ford-Connery ist unendlich klasse. Hach!
Und natürlich auch, dass X noch nie einen wichtigen Punkt markiert hat, und die fremdsprachliche Eloquenz von Marcus, und die Flugzeugverfolgungsszene, und der bußfertige Mann, und der ganze verfluchte Rest!
Ich glaube, ich muss dringend mal ein Indiana-Jones-Festival veranstalten!


"Ice Ship" von Preston/Child

Ja, ok, war ok, aber so richtig der Burner dann auch nicht. Irgendwie hätte ich mir mehr geheimnisvolle Mystery erwartet. Das Ende war grandios. Da könnte das Buch erst so richtig losgehen. Obwohl… nee, doch nicht. Aber das Ende ist der bessere Anfang. Schade, dass ich für diese grandiose Kopfkino-Vorlage soviel doch recht entbehrliches Buch lesen musste. Alle Charaktere waren irgendwie unnahbar. Nichts hat soch richtig gepackt. Man hat’s halt so gelesen und so. Das letzte Viertel/Fünftel war dann noch recht spannend mit dem Sturm und dem Schiff und so, aber letztendlich doch recht konventionell. Ach, schade. Als Film bestimmt spektakulär. Als Buch… na ja.


Der Flug des Phoenix (2004)

Ein ordentliches, wenn auch eigentlich etwas unnötiges, Remake des Klassikers von 1965.
Herr Ribisi ist sensationell großartig als Flugzeugkonstrukteur Elliot, der Rest ganz ok, aber doch auch recht austauschbar.

Insgesamt ein ordentlich unterhaltsames Werk, dass man sehen kann, aber nicht muss, wenn Herr Ribisi nicht wäre. Der reißt es raus und macht den Film für mich zu einem Muss, wie es immer so schön heißt.

Total unpassend allerdings der anfängliche Countrysong, der einem etwas von amerikanischen Landstrichen erzählt, obwohl das Ganze dann ja doch eher in der wüsten Gobi spielt. Aber so sind se halt, die Amis…