Monatsarchiv: August 2017

Gravity Rush Remastered

Nach ca. 3 Stunden hab ich dann doch keine Lust mehr, dieses doch recht egale Spiel zu spielen.
Das Gameplay ist ziemlich verwirrend und anstrengend, weil man nicht so richtig genau zielen kann. Ständig will man irgendwo hin, landet aber knapp daneben und schwups wird alles wild in ne andere Richtung gedreht. Ständig muss man die Kamera justieren und sich orientieren und wohin eigentlich jetzt?
In sowas wie Schleichmissionen darf man nicht entdeckt werden. Dafür gibt’s ne „Sichtbarkeitsanzeige“. Die geht von 0 bis 100. Man ist also erstmal auf 0 und nicht sichtbar, denkt sich, ja ok, ich schwebe mal hier entlang, ZACK, Sichtbarkeit 100, zurück zum Checkpoint.
Nur, wenn man sich exakt an die vom Leveldesigner erdachte Route hält, klappt’s. Schönen Dank auch!
Die Geschichte ist irgendwie total egal bis ärgerlich klischeehaft.
Die Darreichungsform ist prinzipiell nett, mit der Comichaftigkeit, aber es interessiert echt gar nicht, was mit Kat ist, warum und woher die fiesen Viecher kommen. Und dass Kat immer wieder jedem Jüngling sofort verfallen möchte, ist in meiner Welt nur schwer zu ertragen. Ständig gibt sie im Angesicht eines jüngeren, männlichen Gegenübers das kleine, schüchterne Liebchen vom Lande. Ach, was mich das nervt. Beim ersten Mal, ok, soll mir recht sein, hat sie sich spontan verliebt. Kann man ja mal machen. Zack, neue Location, erster Jüngling, „Oh, du findest mich hübsch?“…  *ARGH*
Nee, Leute, echt nicht.

Insgesamt leider ein veritabler Fehlkauf. Na ja.