Monatsarchiv: August 2013

Saints Row IV

sr4Quicktime-Events… Ja, nee, is klar…

Vollidioten!

 


Anthony Zimmer

azTja.
Man weiß es nicht…
Hmm…
Das Ende stellt mal wieder alles auf den Kopf und hinterlässt mich etwas unentschieden.
Kann das sein?
„Macht“ das Sinn?

Grübel, grübel und studier… Es wird gegoogelt und andere Meinungen gelesen… Man ist sich sicher: Zuschauerverarsche! Und zwar ganz üble und dumme und unverschämte und wie kann man nur und überhaupt und sowieso!

Aber, eigentlich isses halb so wild.
Und je länger ich über das Ende und die Konsequenzen für den kompletten vorigen Film nachdenke, desto weniger schlimm ist es und desto egaler könnt mir nix sein.

Außerdem stimmt die ganze Jammerei einfach auch gar nicht. Es mag zwar ne komische Taktik gewesen sein, aber letztendlich dann eben doch nicht. Es hat ja geklappt. Nee, Leute, es passt alles. Im ersten Moment ist man geneigt, zu sagen „Was soll der Scheiß?!“, aber ich leg mich fest: Welcher Scheiß? Da war keiner.

Der Film war klasse!

Altmodische Verbrecherhatz in bester hitchcockscher Manier.
Wunderbare Bilder, wunderbare Musik, stilvolle Atmosphäre… Herrlich!
Nix neumodisch Bummbumm, Krach, Peng und Action bis zum Umfallen und voll die krassen Spezialcomputereffekte mit Hightech und Spökes.
Klar kann man meckern, dass viel geklaut wurde. Aber, hey, na und? Wieder mal ist gut geklaut viel, viel besser, als schlecht selber erfunden. Ich guck mir lieber toll geklaute Filme an, bei denen ich mich alle fünf Minuten an die tollen Vorlagen erinnere, als dass ich minderwertige Neuware ertragen möchte, bei der ich mich alle zwei Minuten über schlechtes Licht, doofe Dialoge und miserable Schauspieler aufregen muss. Zumal ich den Film hier auch nicht als „geklaut“ empfinde, sondern als respektvolle Hommage an vergangene (und natürlich bessere) Zeiten.

Ja, ich gestehe, ich bin kritikloser Fanboy. Der Film hatte mich mit der ersten Kamerafahrt und ließ mich nicht mehr los. Da können mich doch so ein tendenziell verunglücktes Ende und massenweise Klauerei gar nicht meinen.

Und dann noch Frau Marceau mit dabei.
Und eine neumodische, einsame Villa in den Bergen.
Und Nizza (das allerdings stellenweise sehr nach Cannes aussah)!

So langsam komm ich mit den Franzosen wieder ins Reine. Ganz schön oft haben sie es eben doch ganz schön drauf.

Leute, was ein toller Film!


Frontière(s)

frontieresHeiliger Sack Zement!

Bei den Franzosen muss man ja immer n bisschen Angst haben. Die ticken ja schonmal sehr krumm und für Resteuropäer eher unverständlich.

Aber hier, Leute, hier haben wir den absolut weltbesten und ultimativsten Hinterwäldler-Horror-Slasher-Thriller aller Zeiten!

Zuerst war zwar hektische Hektik mit voll actionreich-wackelnder Kamera angesagt, aber das hat sich gottseidank bald gegeben.
Dann aber waren die Schauspieler durchweg wunderbar und die Geschichte frei von jeglichen Logiklöchern. Nicht ein Mal musste man denken „och nö, nicht sowas schon wieder“. Keiner ist in offensichtlichen Fallen getappt, jeder hat sich sinnvoll verhalten (was bei durchgeknallten Nazi-Hinterwäldlern eben so „sinnvoll“ ist). Und dann war es zwischendurch auch richtig schön gruselig. Zwar nur kurz, das meiste war schon eher brachiale Horror-Slasher-Action, aber immerhin.

Das Ende war dann doch wieder leicht französisch rätselhaft angehaucht, was aber nicht weiter gestört hat.
Wobei mich trotzdem interessieren würde, was sich der Künstler dabei gedacht hat.

Insgesamt jedenfalls für mich der beste Vertreter seiner Zunft!
Mit einem der besten Abspann-Lieder!

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Hehe, Nachtrag:
Hab gerade mal n bisschen wegen des Endes gegoogelt. Ich scheine der einzige Mensch diesseits des Mississippi zu sein, der den Film toll fand.
Na ja, bin ich ja einigermaßen gewöhnt. Mir hat ja auch Episode 1 am besten gefallen. Und auch noch Jar Jar Binks!