Monatsarchiv: Mai 2012

127 Hours

Trotz beschränkter Story sehr spannend erzählt und von Herrn Franco grandios gespielt. Eklige Amputationsszene!


52 Filme – Thema 20 – beste Verfolgungsjagd

Auf das Thema hab ich ja gewartet, beim 52-Filme-Projekt von Halliway.

Ganz klar: „Ronin

Da geht nix drüber.
Ok, letztens hab ich mir bei nem Film gedacht „och, guck mal, ein Ronin-Konkurrent“, aber mir ist auch schon wieder komplett entfallen, welcher das gewesen sein könnte, also doch nicht so konkurrenzfähig.

Nee, echt jetzt, die Autoverfolgungsjagden in Ronin mit rasant auf der Gegenspur und im Tunnel und ohne Computertricks sind so unglaublich rasant und spannend und unvergesslich! Hach!

Aber auch der restliche Film ist sehr gut und sehenswert.
Robert De Niro und Jean Reno in einem Film! Herz, was willst du mehr?

 


52 Filme – Thema 19 – Geheimtipp

Das ist diesmal relativ einfach beim 52-Filme-Projekt von Halliway.

Geheimtipps kenn ich nicht.
Ein Geheimtipp ist ja ein toller Film, den sonst eher keiner kennt.
Ich wüsste keinen, weil ich quasi gar nicht einschätzen kann, wer was kennt.

Vielleicht „[rec]„?
Der ist aber nur im Verbindung mit „[rec]²“ so richtig empfehlenswert.
Den ersten Teil fand ich zwar ok, aber eher nur so ein mittelguter 08/15-Vertreter dieser authentischen Handkamera-Filme. Erst der zweite Teil, der die Geschichte unterbrechungslos fortsetzt, hebt die Reihe (jedenfalls für mich) aus dem wackeligen Einerlei heraus.

Ansonstens geht darum, dass irgendein Virus sein Unwesen in einem Wohnhaus in Barcelona treibt. Das Haus wird abgeriegelt und eine schnelle Einsatztruppe mit Reporterteam im Schlepptau soll aufräumen. Das geht natürlich gehörig schief und ziemlich blutig und erschreckend nehmen die Dinge ihren Lauf.

 


52 Filme – Thema 18 – Komödie

Es ist ja mitunter echt nicht einfach mit dem 52-Filme-Projekt von Halliway.

Komödie… Tja… Lustig sind ja viele Filme… Da jetzt einen rauszupicken und zu DEM Komödienfilm zu erklären… uiuiui…

Erstmal denk ich natürlich direkt an Cary Grant, der für mich der vermutlich beste Komödiendarsteller ist. Herrliche Filme hat er gemacht, und in der Summe ist er der König.

Aber dann fällt mir mal lieber DER Komödienfilm aller Zeiten ein. Der Partyschreck. Mit Peter Sellers als außer Kontrolle geratener indischer Hollywood-Komparse.
Die Gagdichte dieses Films ist unbeschreiblich.

Ich gestehe, dass ich den Film schon ewig nicht mehr und eigentlich nur einmal gesehen habe, aber das war prägend. Das erste Erlebnis mit Herrn Sellers und ich war hin und weg. Der (für mich) folgende rosarote Panther (der eigentlich vorher entstanden ist) war zwar ebenfalls super, und ganz generell ist (der leider viel zu früh verstorbene) Peter Sellers natürlich eine Wucht, aber für mich war er nie besser als im Partyschreck.

Das gleiche gilt auch für den Regisseur Blake Edwards. Viele tolle Filme gemacht, „Der Partyschreck“ ist der beste.

 


52 Filme – Thema 17 – Animationsfilm

Ein bisschen verspätet geht’s jetzt auch hier weiter mit dem 52-Filme-Projekt von Halliway.

Animationsfilme gibts ja mal ganz schön viele und auch ganz schön lustige und ganz schön knuffig animierte. Sind ja doch eher Spaß- und Gute-Laune-Filme mit viel Witz und Humor.
Deshalb muss ich natürlich quasi zwanghaft in ein anderes Horn pusten…

Mary & Max

Ein eher melancholischer und deprimierender Film. Zwar absolut skurril und abstrus und dadurch schon irgendwie auch komisch (ja, auch im lustigen Sinn), aber irgendwie eben nur irgendwie und hauptsächlich eher nicht.
Grandios mit Knete und Stop und Motion animiert.
Tolles Art-Design, tolle Charaktere, tolle Geschichte, leider ein etwas arg trübes Ende, aber insgesamt trotzdem der wohl tollste Animationsfilm aller Zeiten, eben gerade weil er nicht lustiger Spaß ist.

 


Wen die Geister lieben

Nette kleine Komödie mit einem herrlichen Ricky Gervais. Dieser misanthropische Zahnarzt sprach mir von Herzen aus der Seele. Super!
Sonst nicht weiter anspruchsvoll, aber schöne und angenehme Unterhaltung, die einem ne gute Zeit beschert.

 


The Book of Eli

Absolut grandios fotografierter Endzeit-Western im besten Fallout-3-Gewand. Herrlich!

Die Story war ok, die Charaktere hinreichend interessant, der Religionsaspekt nicht zu störend, die Aktionszenen sehenswert.
Der Twist mit dem Buch und der Frage ob oder ob nicht, war nett, aber unnötig, und ist mir auch keine weiteren Grübeleien wert.

Aber die Optik, Leute, die Optik! Grandios!