Monatsarchiv: April 2012

52 Filme – Thema 16 – (noch) ungeplante Fortsetzung

Ein fast unlösbares Thema beim 52-Filme-Projekt von Halliway.
Aber nur fast.

In quasi letzter Minute ist mir noch was eingefallen.
Meine ultimative (noch) ungeplante Fortsetzung: „More Unbreakable“.

Komplett von vorne bis hinten und mit allen Aspekten und immer und überall würde mich so unendlich unglaublich brennend interessieren, wie das mit unserem frischgebackenen Superhelden weitergeht.
Andererseits war „Unbreakable“ natürlich perfekt, so wie er war. Und eine Fortsetzung könnte eigentlich fast gezwungenermaßen nur schlechter sein, aber schick wär’s schon.
Denn als es so richtig losgehen könnte, war’s vorbei. Schade. So quasi.


After.Life

Ein komischer Film.

Ein schlechter Film.

Die ganze Zeit wurde rätselhaft rumgeeiert. Ist der Onkel nun ein fieser Mörder oder ein armes geplagtes Schwein? Ist die Tante nun tot oder nicht? Was ist mit dem Jungen – sieht der auch Tote oder ist der nur doof?
Wenn die Tante tot ist, warum spritzt er dann das Zeug?
Wenn sie nicht tot ist, warum hat sie dann die ganze Zeit ne fiese Bauchwunde?

Ich habe den Eindruck, dass die Autoren nicht so recht wussten, wie der Hase laufen sollte, oder aber sich für schrecklich clever hielten, letztendlich aber vielleicht doch nur schrecklich selbstverliebt waren.

Es gibt rätselhafte Filme, die sind klasse (z.B. Mulholland Drive), und es gibt Filme, die sind nicht klasse (z.B. Donnie Darko).
Klasse ist, wenn ein Film einen Abschluss hat, ein Ende. Und zwar nicht nur eines, das durch den Abspann eingeleitet wird, sondern eines, das eine Erklärung für das vorher gesehene bietet.
Nicht so klasse sind Filme, die einen ohne Erklärung und mit vielen Fragen zurücklassen. Da kann man dann hinterher ganz toll rumrätseln und sich Hypothesen und Konstrukte ausdenken und machen und tun, aber was man tatsächlich gesehen hat, wird man nie klären können.
Das kann natürlich Absicht sein, und überhaupt: Warum sollte man Kunst erklären wollen oder sollen? Von mir aus. Kunst muss man nicht erklären müssen. Aber dann muss ich das auch nicht gut finden.

Ich denke, die Autoren hatte eine tolle Grundidee, haben sich dann aber verzettelt und keinen Plan gehabt, wie sie das wieder auflösen sollten. Klingt nach „Lost„, aber es waren andere Schreiber. Na ja.
Insgesamt ist „After.Life“ leider ein Film, den keine braucht, und der in der Form besser nie gedreht wurde. Und insgesamt leider auch ne ziemliche Zeitverschwendung. Schade.

Ach, und was zum Henker soll eigentlich der dümmliche Punkt im Titel? Echt, ey!


52 Filme – Thema 15 – Lieblings-Remake

Leute! Voll verpennt! Zu dem fünfzehnten Thema im 52-Filme-Projekt von Halliway ist mir erstmal wieder nicht allzu viel angefangen, weshalb es natürlich immer weiter vor mir her geschoben wurde.

Mein „Lieblings“-Remake hab ich zwar immer noch nicht gefunden, aber dank Inspirationsanfall aufgrund Inspektion der anderen Blogs habe ich mich jetzt für ein  Remake entschieden, das ich hier thematisieren möchte.

King Kong“ aus dem Jahr 1976.

Die allgemeinen Meinungen sprechen von einem ziemlich schlechter Film, aber ich fand ich klasse.
Die Story wurde ordentlich in moderne Zeiten transportiert, die Tricks waren ok, und Ende mit dem Tod King Kongs fand ich unheimlich ergreifend.
Ich war jedenfalls, als ich ihn in den 80ern im Fernsehen gesehen habe, sehr begeistert, und fand ihn bestimmt auch besser als das Original.
Ob das immer noch so ist, müsste über eine erneute Sichtung des Films (oder besser beider Filme) eruiert werden.

Ganz entschieden schlecht und nicht sehr sehenswert fand und finde ich jedoch diese computerartige Verfilmung  von Jackson von 2005. Ab der Jungfrauenentführung war der mir viel zu langweilig und langatmig computergetrickst. Jede Szene war einfach viel zu unnötig in viel zu lange Längen gewalzt, vermutlich damit man auch wirklich jeden Computertrick angemessen würdigen kann. Selten so einen selbstverliebten Quatsch gesehen. Außer vielleicht Star Wars Episode 2.
Nach Solaris ist King Kong (2005) die nur knapp geschlagene Nummer 2 in meiner Wenn-jetzt-nicht-gleich-Schluss-ist-verlasse-ich-den-Kinosaal-Liste.


52 Filme – Thema 14 – Herr der Ringe

Nach dem letzten viel zu weiten Thema diesmal also ein arg begrenztes im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Was kam zuerst: Das Buch oder der Film?

Prinzipiell quasi nicht nur theoretisch die Bücher.
Allerdings ca. im Jahr 1984, was arg lang her ist. Lang genug, dass ich nix mehr vom Inhalt wusste, und die Filme unbeschwert genießen konnte.

Warst du im Kino oder hast du bis zur DVD / TV Veröffentlichung gewartet?

Kino!
Und danach die erweiterten Fassungen auf DVD.

Was hat dich am meisten beeindruckt?

Gollum.

Wer ist dein Herr der Ringe Lieblingscharakter?

Gollum.

Welche Story innerhalb des Filmes hat dir am besten gefallen?

Alles mit Gollum.

Welcher Teil von Herr der Ringe hat dir am besten gefallen?

„Du kannst nicht vorbei!“
Ach, oder ist „1, 2 oder 3“ gemeint? Hmm… dann keiner.

Gibt es etwas, dass du von der Handlung her geändert hättest?

Nope.

Was hat dir im Film so gar nicht gefallen?

Nix.

Wirst du dir den kleinen Hobbit angucken?

Aber mal auf jeden!
Wenn er irgendwo nicht in 3D läuft, sogar im Kino.


52 Filme – Thema 13 – Deutsche Filme

Jetzt wirds aber ganz wild im 52-Filme-Projekt von Halliway. „Deutsche Filme“…

Das ist für mich leider kein Thema.
Keinem würde einfallen, als Thema „Amerikanische Filme“ auf den Teppich zu holen.
Aber „Deutsche Filme“ natürlich schon. Weil deutsche Filme sind ja auch immer schlecht. Und total doof.
Ich vermute ja, das liegt daran, weil wir deutsche sind. Und deutsche Film spielen eben meistens in Deutschland. Und Deutschland sehen wir jeden Tag, wenn wir ausm Fenster gucken oder zur Arbeit gehen. Deutschland ist normal, und somit tendentiell langweilig. Und wenn wir einen Film gucken, dann wollen wir unterhalten werden. Da kommt man mit langweiliger Kulisse nicht weit.
Wenn wir mal das filmische Paradebeispiel Amerika nehmen, sieht es da eigentlich nirgendwo wie bei uns aus. Keine Stadt bei uns sieht aus wie New York, Las Vegas oder Los Angeles. Die Straßen, die Ampeln, teilweise die Autos, die Highways. Aufm Land ist die Architektur auch wieder anders. Der mittlere Westen mit seinen WEITEN Feldern. Die Amerikaner haben High Schools, Colleges, Football, Baseball, meist keine Krankenversicherung, und und und… Da ist einfach alles anders. Schon auf den ersten Blick.
Und dann sind deutsche Filme rein akustisch natürlich auch im Original deutsch und selten synchronisiert. Sie klingen also schonmal komplett anders, durch den hauptsächlich unsynchronisierten Originalton. Und hauptsächlich gewöhnt sind wir eben mittlerweile an synchronisierte Auslandsware.
Ausländische Filme zeigen uns fremde Welten, vielleicht sogar ersehnte Urlaubsziele, und aufgrund der deutschen Synchronisierung hört sichs auch anders und richtiger an. Kein Wunder, wir finden deutsche Filme doof.
An der Qualität liegts in den seltensten Fällen. Meiner Meinung nach.
Natürlich gibts viel Mist, den wir auch problemlos vorgesetzt bekommen, weil es eben deutsche Filme sind. Wir sehen also alle Filme, die guten wie die schlechten. Und da das schlechte eher im Kopf und der Erinnerung bleibt, sind deutsche Filme schlecht.
Bei den Ausländern gibt es garantiert ein vergleichbares Gut-/Schlecht-Verhältnis, aber schlechte Filme finden eher weniger einen deutschen Verleih, werden somit auch nicht im Kino gezeigt, und wir können uns höchstens mal ne exotische DVD von so nem Quatsch holen. Aber auch da gibts dann eher anerkannt hochwertigen Trash als ganz normale schlechte Filme.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dieses Mal gibts keinen Film von mir, da für mich „Deutsche Filme“ keine Thema ist, anhand dessen ich einen Film beurteilen kann und will. Und ohne Entscheidungsgrundlage keine Entscheidung.