Monatsarchiv: März 2012

52 Filme – Thema 12 – Serienverfilmung

Hmm… Serienverfilmungen… Oh, Halliway, du und dein 52-Filme-Projekt

Was soll ich damit denn anfangen…? Nee, das ist tatsächlich das erste Thema, das ich absolut unnütz finde. OK, das Thema nicht unbedingt, aber Serienverfilmungen… Was soll ich damit nur anfangen…? Hmm.

Ja, ok, es gibt die Charlie-Engel. Die waren toll. Ich hab beide gesehen. Großer Spaß.
Die Serie damals war auch ein großer Spaß. Jedes Mal die Spannung, ob man den großen unbekannten Charlie endlich mal zu Gesicht bekommt. David Doyle als John Bosley war weltklasse, die drei Mädels auch. Ich war praktisch in alle drei verliebt. Schade war, dass irgendwann Frau Fawcett ausgestiegen ist. Das war für mich der Anfang vom Ende. Der Ersatz war zwar ganz ok bemüht, aber… na ja, eben nur ein Ersatz. Schade.

Die Verfilmung war fetzig poppig pfiffig modern und eine perfekte Weiterführung des Serienkonzepts. Schade, dass es nur eine Filmfortsetzung gab. Allgemein ist man wohl übereingekommen, dass der zweite Film ganz fürchterlich schlecht sein soll, was ich aber nicht nachvollziehen kann, weil ich auch bei dem unendlichen Spaß hatte. Überdreht und verrückt, aber das war ja auch schon der erste Film.

Wie auch immer. Beste Serienverfilmung ist somit: 3 Engel für Charlie.

Advertisements

„Meer der Finsternis“ von Dean Koontz

Nach dem letzten Odd-Thomas-Roman musste ich ja mal vollmundig ankündigen, dass ich keinen weiteren Koontz-Roman lese, nur um nach dem „Rai-Kirah“-Debakel zufällig festzustellen, dass da ja noch einer im Regal rumlungert. Und zufällig dann auch noch ein Odd-Thomas. Das waren se dann aber auch. Mehr gibts im Moment nicht. Muss ich auch keine mehr lesen.

Denn auch dieser Roman war… ok, besser als die letzten beiden, aber trotzdem nicht weiter wichtig. Der erste war weltklasse, jeder weitere nur mittelmäßig.

Wenigstens gab’s hier mal nen anderen Odd zu erleben. Er kann nämlich zwar weiterhin hauptsächlich nur lustig sein, aber wenn’s sein muss auch ein relativ skrupelloser Mörder. Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Nicht uninteressant.
Aber die restliche Geschichte war… hmm… nicht so toll… aber, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist das Ende doch recht offen geraten und lässt sich vielleicht doch interessant fortsetzen. Es wurden einige Fragen auf geworfen, die nicht beantwortet wurde, aber beantwortet werden können. Vielleicht muss ich den nächsten Odd-Thomas auch wieder lesen. Was ein Theater!

 


„Tor der Offenbarung“ von Carol Berg

Die Fortsetzung zu „Tor der Verwandlung“ und zweiter Teil der „Rai-Kirah-Trilogie“ und eine ganz schön grandiose Enttäuschung.

Der zweite Teil geht so furios und spannend und interessant und lesenswert und grandios weiter wie der erste war und endete.
Die Geschichte wird ziemlich nahtlos weitererzählt und es ist einfach nur gut.

Und dann geht unser Held kurz vor der Buchmitte zu den Dämonen und das Unheil nimmt seinen Lauf. Was eine blöde, langweilige, nervtötende Welt bei diesen Dämonen. Er wird ganz schrecklich gequält, wird dann an irgendeine Chefin als Vorleser gegeben.
Quasi wird der Sklave, dem die Freiheit geschenkt wurde, wieder zum Sklaven. Nur bei blöden, nervigen Dämonen.
Ich hab dann mal n bisschen am Ende gespingst und da gings immer noch um dieses Dämonenpack.
Und da das so unerträglich unerträglich war, musste ich leider das Buch abbrechen. So ein blöder Quatsch ist mir noch nicht untergekommen. Selbst Herr Koontz… ja, ok, doch, Herr Koontz war auch schonmal so unerträglich. Da hab ich mich noch durchgebissen. Letztendlich aber mit unbefriedigendem Ergebnis. Hat sich nicht gelohnt. Das war lehrreich. Blöde Bücher müssen leider abgebrochen werden.
Ich hab ab Blödheitsbeginn noch so ca. 40 Seiten durchgehalten, aber es wurde nicht besser. Mit diesen Dämonen kam ich einfach nicht zurecht. Langweilig!

Mal sehen, ob ich vielleicht in ein paar Jahrhunderten noch einen Versuch unternehme, weil ja vielleicht der dritte Teil wieder gut werden könnte, und mich die globale Rahmenhandlung ja schon interessiert.

 


„Tor der Verwandlung“ von Carol Berg

Grandios, absolut grandios!
Selten so einen guten Fantasyroman gelesen.
Aber warum nur? Hmm…
Tolle Geschichte. Um den Sklaven, der sich mit seinem Schicksal abgefunden hat, damit es jetzt komplett auf den Kopf gestellt wird, weil er seinen eigentlich verhassten Herrn vor irgendwelchen Dämonen retten muss.
Gut und spannend erzählt. Klasse!


„Der Geblendete“ von Dean Koontz

Huch, was eine Altlast. Gerade gesehen, dass das hier noch gar nicht gewürdigt wurde…

Leider isses schon ganz schön lange her, dass ich den Roman gelesen habe, weshalb ich auch nicht so sehr vom Leder ziehen kann, wie ich es vielleicht gekonnt hätte, wenn ich früher was geschrieben hätte. Hmm…

War gut. Auf jeden Fall. Sehr gut sogar. Wobei es um den Geblendeten so richtig lange gar nicht ging und dann auch nicht so richtig. Glaub ich.
Viel Vorgeschichte von ihm. Geburt und so. Eigentlich gings mehr um die Mutter.
Kein Wunder. Dickes Buch. Aber gut. Damals war meine Koontz-Welt zur Abwechslung mal in Ordnung. Ist ja immer n ziemliches Auf und Ab mit mir und Koontz.
Schade, dass mir nicht mehr einfallen will, aber ist tatsächlich fürchterlich zu lange her. War aber gut!  (:

 

 


52 Filme – Thema 11 – Vom Buch zum Film

Oh, nein, das ist kein schönes Thema im 52-Filme-Projekt von Halliway.

Ich lese zwar viel und gern, und ich schau mir viel und gern Filme an, aber beides zusammen eher nicht. Wenn ich nen Film gesehen habe, interessiert mich das Buch eher nicht mehr. Und Bücher, die ich gut fand, werden irgendwie nicht verfilmt.
Und jetzt was zu einer Buchverfilmung schreiben, die ich zwar gesehen, aber nicht gelesen habe, möchte ich auch nicht so recht. Und ein gutes verfilmtes Buch, das ich aber nicht gesehen, sondern nur gelesen, habe, ist ja ganz am Sinn und Zweck vorbei.

Hach… na gut… Dann nehm ich mal „Die unendliche Geschichte“ (nachdem ich „Der Herr der Ringe“ und „Shining“ und „Christine“ verworfen (und an „Carrie“ bis gerade gar nicht gedacht) habe).
Den hab ich nach langer und heftiger Vorfreude damals im Kino gesehen und war restlos begeistert. Danach war ich so gespannt auf das Buch, dass ich das direkt danach gelesen habe. Und auch vom Buch war ich restlos begeistert. Vom Film dann übrigens auch und immer noch.

weiterlesen


52 Filme – Thema 10 – Horrorfilme

In der 10. Runde des 52-Filme-Projekts von Halliway geht’s also um Horrorfilme…

Für mich ist in dieser Gattung der absolut unerreichteste Film das amerikanische Remake von „Ringu“ aus dem Jahr 2002 mit Naomi Watts namens „Ring„.
Normalerweise bin ich Remakes gegenüber eher nicht so positiv eingestellt. Da die Japaner (wie auch alle anderen Ostasiaten) aber anerkanntermaßen höchstens saugeile Ideen habe, ihnen in der Ausführung aber ihre für mich absolut fremdartige Kultur dergestalt in die Quere kommt, dass ich keinen Film in der Originalfassung (und sei er noch so deutschsprachig synchronisiert) schauen kann.
Somit ist hier also ein Remake nicht nur ein guter Film, sondern ein bester geworden.
Für mich war der alles entscheidende Schlüsselmoment ziemlich am Anfang, als die Leiche im Schrank gezeigt wurde. Das komisch verschobene Gesicht. Das hat mir den größten Schock aller Zeiten verpasst. Den restlichen Film danach war ich in einem ganz üblen Grundzustand lauernder Panik. Immer und überall habe ich Gespenster erwartet und gesehen. Immer und überall war alles gruselig und spannend und geheimisvoll und erschreckend.
Der Videofilm, um den es im Film geht, war eigentlich nicht weiter tragisch, für mich nach dieser Schockszene allerdings das tollste Gruselerlebnis aller Zeiten.
Für mich war das auch das erste Erlebnis mit einem dunkel- und langhaarigen, gruseligen Mädchen. Da war danach zwar das Remake von „The Grudge“ noch n bisschen schicker, aber auch die Göre hier in Ring war klasse.
Und zu guter Letzt war auch die Story mit dem Videofilm und den sieben Tagen spannend und interessant und in der Auflösung angemessen befriedigend (im Gegensatz zu z.B. einem der schlechtesten Horrorfilme und dem Grund, weshalb ich japanische Originale verabscheue „The Call„).