Monatsarchiv: November 2011

Fallout New Vegas

Tja.
Spiele, die die Welt nicht braucht.
Jedenfalls wenn man Fallout 3 gespielt hat.
Diese paar kleinen Zusätze mit Alchemie, Munitionsbau, Ruf und Begleiter sind absolut uninteressant und entbehrlich und werden komplett und absolut und ohne Ende von der allgemeinen Optik und Spielmechanik überschattet.
Denn diese ist absolut identisch zu Fallout 3.
Dass man nicht mehr in Ex-Washington unterwegs ist, merkt man eigentlich nie. Auch sonst sieht alles immer aus wie in Fallout 3. Aber es ist nicht Fallout 3. Und das macht mich irgendwie total verrückt. Ich fühl mich total falsch in dem Spiel.
Die Hauptqueststory hab ich nie richtig verstanden. Ich weiß nicht, was die von mir wollen, wer ich bin und warum überhaupt.
Und das lag nicht daran, dass es eben noch nicht ganz klar, ist, was eigentlich genau passiert, sondern mir ist jede Info, die ich bekomme, absolut unverständlich.
Die Dialoge sind sehr oft fehlerhaft, sehr oft albern und unlogisch und unglaubwürdig.
Das Skillsystem wurde auch leicht geändert. Man kann z.B. gleichzeitig Ladykiller und… na, eben dieses Männerequivalent sein. Albern!
Ich komm leider einfach nicht klar mit dem Spiel. Fallout 3 hab ich geliebt, New Vegas kann nix und stinkt total.


Auftrag Rache

Harter Tobak. Aber sauguter harter Tobak.
Sehr rätselhafte Verschwörung mit viel Tragik und bitterböser, absolut humorloser Selbstjustiz.
Klasse!
Ja, ok, bisschen meckern muss natürlich auch sein. Kein Polizist der Welt bricht so in eine unbekannte Wohnung ein, wie er das gemacht hat. Tür ganz vorsichtig nur einen kleinen Spalt auf und nur die Knarre reinstecken. Was soll der Quatsch?! Manchmal möchte man Drehbuchautoren einfach nur hauen. Na ja.


Monsters

Langweilig!

Die letzten 5 Minuten wars toll, endlich auch mal n lang erwarteter Kuss der Hauptpersonen, aber vor allem schön groß die titelgebenden Creaturen im Bild, und dann auch noch so anders als erwartet. Spannend und überraschend. Fand ich.

Insgesamt aber leider ein recht doofer und unnützer Film. Schade.


Kiss & Kill

Doofer deutscher Titel.

Sonst ganz nett anzuschauen. Kurzweiliger und teilweise sehr lustiger, schwarzhumoriger, aber natürlich auch sehr belangloser Spaß.

Dass die Killer den Ex-Killer nicht einfach kurz und schmerzlos umgepustet habe, lässt sich auch nur dadurch erklären, dass ein Kamerateam mit einem Drehbuch vor Ort war. Ach, siehe oben (belangloser Spaß): einfach nicht näher drüber nachdenken.

Der „Twist“ wirkte ein bisschen arg gezwungen. Warum sollte der Killer sein Ziel nicht kennen? Warum weiß das Ziel, wie sein Killer aussieht? Na ja.


Aeon Flux

Optisch ist der Film durchaus ordentlich geworden. Allem voran ist natürlich Frau Theron schon ein ziemlicher Hingucker (der an manchen Stellen allerdings arg überstrapaziert wird), aber auch das ganze Set-Decoration- und Art-Design-Zeugs ist prima gelungen. Ganz großartig diese Telepatie-Szenen in diesem Hörsaalding.
Leider wirkt abseits der Optik der restliche Film (ok, auch teilweise doch die Optik) wie ein plumper Abklatsch von Matrix. Die Story mit der ganz besonderen Frau Flux, die die ganze Welt aus den Angeln hebt und rettet… Neo lässt grüßen.
Teilweise wirkt’s auch wie Logan’s Run.
Equilibrium.
Gattaca?
Und „Die Insel“ gibts auch noch.
Ich hatte immer das Gefühl, dass alles schonmal dagewesen war.
Ok, mit dieser Klonerei kommt dann doch wieder n bisschen mehr Eigenständigkeit rein, aber trotzdem fühlt es sich letztendlich an wie „been there, done that“. Alles schonmal gesehen. Nicht genau so, aber trotzdem. Da hätte mehr drin sein müssen.
Und was genau dieser Zeppelin sollte, war mir auch nicht ganz klar.
Ach so, doch. Ohne Zeppelin hätte man keinen Zeppelin zerstören können, und kein abstürzender, zerstörter Zeppelin hätte die Mauer einreißen können.
Schade um das vergebene Potenzial.


A-Team

Großartiger Action-Spaß mit einer wahnwitzigen Panzerflugshow.
Der Showdown-Part mit dem unkontrolliert rumfliegenden Container, die dann aber trotzdem so landen, dass man es lieben konnte, dass ein Plan funktionierte, war zwar ziemlich albern, fiel aber erst auf, nachdem der ganze Spaß vorbei war. Und das ein oder andere Logikloch gehört zu so ner Gaudi ja dazu.


Trick’r Treat

Nee, das war irgendwie nix. Zu zerstückelt, zu durcheinander und zu unlogisch innerhalb der einzelnen Geschichten.
Die Twists waren zwar eigentlich immer ganz nett und diese zeitliche Hin- und Herspringerei schön spannend und interessant, aber eben alles nur eigentlich.
Auf Papier prima, in der Praxis hat’s mich nicht gepackt.