Monatsarchiv: Mai 2011

Spiel mit der Angst

Ja, ok, ganz nett, aber durch den Schlusstwist wirkt einiges doch etwas hahnebüchen. Was will sie denn für Gefühle noch ein letztes Mal mit ihm teilen. Ist doch Blödsinn, wenn sie eh genau Bescheid weiß.
Lustige Grundidee, aber nicht so zwingend umgesetzt. Außerdem hat mich mal wieder etwas genervt, dass der Böse immer irgendwelchen willkürlichen Schabernack veranstaltet hat, von dem man nicht wusste, was er genau bezwecken soll. Als man es dann wusste, war’s lustig, aber dann war der Film auch quasi schon zuende.
Na ja.


Paul

Neuer Film mit dem Dreamteam Simon Pegg und Nick Frost.
Leider kein neuer Hot Fuzz oder Shaun of the Dead.
Irgendwie will der lustige Funke nicht überspringen. Es zündet kaum ein Gag so richtig richtig.
Schlecht war der Film nicht, und ums Geld wärs mir auch nicht schad gewesen, aber so richtig gut war er halt auch nicht.
Aha!
Investigativen Recherchen haben ergeben, dass es am fehlenden Edgar Wright liegen muss. Der hat bisher immer regiert und das halbe Drehbuch geschrieben. Nick Frost sollte vielleicht in Zukunft seine Finger vom Schreiben von Drehbüchern lassen.


Rogue – Im falschen Revier

Ui, schau! Laut Wikipedia sagt das Lexikon des internationalen Films, dass es sich hierbei um eine Produktion handelt, die ein „spannender Horrorfilm mit Australiens beliebtester Monster-Kreatur“ sei. Weiter handle es sich um „solide Genre-Kost mit überzeugenden Darstellern.“
Hmm.
Erinnert mich n bisschen an Marcel Reif. Der hat damals in der Champions League auch irgendwie immer andere Spiele als ich gesehen.
Da war nix spannend. Das war hochgradig vorhersehbar. Die Genre-Kost war dumm und 1000-mal nicht nur schon gesehen, sondern vor allem BESSER gesehen. Und die Darsteller waren so richtig überzeugend auch nicht. Egal ob menschlich oder tierisch.
Gut, dass ich den meisten Film verschlafen habe.


„Der Buick“ von Stephen King

Es gibt ja manchmal doch Bücher, die besser nicht geschrieben worden wären.
Und wenn ich nicht so ein vergesslicher Tropf wäre, dann hätte ich das auch noch nichtmal zuende gelesen. Hab ich aber. Hat nicht geholfen.
Selten so einen dümmlichen und langweiligen Quatsch gelesen.
Ständig binden sich Leute Seile um den Bauch, obwohl ein Seil eigentlich nix bringt, und ständig kommen sie nicht raus, wenn man ihnen sagt, sie sollen raus kommen, und ständig fällt die Temperatur um danach wieder zu steigen. Und Laber und Rhabarber.
Eine ordentliche Geschichte mit ordentlichem Spannungsbogen sucht man vergeblich. Die Charaktere sind nur Namen und zwar auch noch austauschbare. Was das Auto, das keins ist, so macht und ausspuckt und verschwinden lässt, ist uninteressant bis zum Einschalfen.
Insgesamt eines der furchtbarsten Bücher der Weltgeschichte.


Ratatouille

Netter Disneyspaß mit einer gourmetkochenden Ratte.
Mehr gibts da nun wirklich nicht zu sagen. Übliche Story, übliche Knuffigkeit, alles prima, alles nett, tut nicht weh, schön zum Abschalten und Entspannen.


Bejeweled 3

Nur mal kurz für’s Protokoll: Der Falter-Modus hat die absolut weltbeste ohrwurmeske Musik aller verdammten Zeiten!
Und auch sonst ist der Falter-Modus der weltbeste aller Zeiten.
Die Soundeffekte sind beim Eissturm-Modus sehr kernig, aber das ist leider auch der Schwierigkeitsgrad. Toller Modus, aber nicht lang genug spielbar.


„Ein Magier in Nöten“ von Craig Shaw Gardner

Ein Klassiker der humorvollen Fantasy. Sagt man. Mag sein, aber wir wissen natürlich auch alle, dass ich nicht so auf Humor stehe. Das allerdings wurde erst herausgefunden, lange nachdem das Buch (und die beiden Fortsetzungen) den Weg in mein Bücherregal gefunden hatten. Entsprechend noch viel länger habe ich einen Leseversuch vor mir hergeschoben. Und wozu? Zu Recht!
Es ist nämlich zwar so, dass der Humor gar nicht mal so sehr nervt, aber die Geschichte ist so n bisschen unnütz und zerfasert und nur irgendwie ne recht unzusammenhängende Sammlung von Kurzgeschichten. Eigentlich nicht so viel anders als die Katechisten-Geschichte von Herrn Foster, aber letztendlich einfach nicht so sehr lesenswert.
Und als sich das nach der Hälfte immer noch nicht geändert hatte, und noch 2,5 Folgen vor mir lagen, musste ich das Lesen leider aufgeben. Zu wenig Zeit, zu viele Bücher…