Monatsarchiv: April 2011

WTF!?

Und das kommt dabei raus, wenn man wissen will, ob der Nescafe Frappe Koffein enthält…


Castle (2. Staffel)

Anlässliches des zweiten Staffelendes habe ich das dringende Bedürfnis niederzuschreiben welche grandiose Serie das doch ist!
Eine der besten Doppelfolgen der Weltgeschichte (Tick, tick, tick…. Bumm!) und dann diese letzte Folge gerade… hach, was hat sich das blendend entwickelt.
Jetzt kann ich es ja mal kaum erwarten, die dritte Staffel anzufangen…

Ach so, ja, und Susan Sullivan als Martha ist die beste Besetzung einer Rolle aller Zeiten!


„Der galaktische Topfheiler“ von Philip K. Dick

Hoppla, was für ein psychedelischer Quatsch!
Der Anfang hat sich ja interessant angehört, aber mit diesem Glimmung-Ding, das eine Kathedrale ausm Meer fischen will, bin ich ja mal gar nicht klar gekommen. Schade. Mal wieder ein Klassiker, der besser nicht gelesen worden wäre. Und auch noch vom Herrn Dick, der ja ach so wichtig und toll ist bzw. war.
Und da ich durchaus ab und zu in Betracht ziehe, dass ich gewisse Dinge mit meinem kleinen Verstand einfach nicht erfasse, hab ich mal n bisschen gegoogelt, und da gibt’s tatsächlich einen Leser der folgende Meinung hat: „Ein für Dicksche Verhältnisse sehr zugänglicher Roman…“
Schräg!
Da möcht ich ja lieber mal gar nicht wissen, wie die anderen Sachen so sein sollen. Vielleicht wie Blade Runner (der Film der nach einem recht psychedelisch benamsten Roman von Dick erfunden wurde) – total unerträglich langweilig.
Herr Dick und ich werden jedenfalls sicher keine Freunde mehr. Und somit werde ich wohl nach meinen doch recht durchwachsenen Versuchen mit klassischen SF-Autoren (an Herrn Dominik hab ich mich ja auch mal recht unerfolgreich versucht) diese ab sofort großbögig ummeiden. Generell scheint mir dieses Genre in Buchform einfach nicht zu liegen. Auch modernere Sachen wie z.B. Ewigkeit von Alastair Reynolds waren ja auch nicht so meine. Na ja, bleib ich halt doch lieber bei (phantastisch angehauchten) Thrillern.


„Memento“ von P. J. Tracy

Ja, okeh, ganz nett. Aber so richtig geflasht hats mich nicht. Aber das hat mich der Mortifer  ja auch schon nicht. Wenig Überraschungen, keine Twists. Allerdings ein ernstes Thema interessant beleuchtet. Und die Figuren waren auch spannend.
Das war, wenn ich mich recht erinnere, schon im ersten Buch der Reihe so. Interessante und spannende Nebendarsteller, über die ich sehr gerne sehr viel mehr erfahren hätte. Na ja.


Rift

Anlässlich eines kostenlosen Probewochenendes konnte ich diese doch recht ordentlich gehypte (oder zumindest getestete) Spiel nun endlich mal ausprobieren (nachdem ich meine Closed-Beta-Teilnahme grandios verpennt hatte), und ich bin geteilter Meinung.

Zum einen ist es total und ohne Ende der absolute WoW-Klon. Was vielleicht aber auch daran liegt, dass solche Online-Rollenspiele eben so sind, wie sie sind. Viel anders sah mein kurzer Ausflug zu den Guild Wars auch nicht aus. Und da ich Dings und Bums nie gespielt habe, genau, Dark Age of Camelot und… von Sony… na… sag schnell… E… irgendwas mit E… richtig, Herr Google, Everquest… Jedenfalls habe ich diese älteren Semester nie gespielt, aber ich gehe mal davon aus, dass die nicht viel anders aussahen bzw. zu bedienen waren. Wobei gerade Everquest, wenn ich mir Screenshots bei Google anschau, schon sehr anders, vor allem aber zum fürchten aussah. Meine Güte, was war das damals eine Grafiksteinzeit… Aber, ach, doch, Everquest 2 hab ich mal auch bei irgendeiner Umsonst-Aktion gespielt. Sah auch so aus.
So, ja, also, die Bedienung ist fast 1:1 identisch mit WoW. Der Grafikstil zwar nicht. Der ist etwas hochpreisiger und ernsthafter, und dabei sehr gelungen und ansprechend. Aber die Minimap ist da, wo sie hingehört, der Chat auch, die Aktionsleisten, die Questverfolgung. Wer WoW kennt, fühlt sich sofort wie zuhause.
Leider ist auch die Questpräsentation exakt gleich und die Quests an sich sind es halt auch. Töte dies, sammle jenes. Schade.
Irgendwie n bisschen andersartig kommt das Skillsystem daher. Man kauft keine Zauber, sondern muss jeden Zauber erstmalig über seine Rolle und die Punkte, die man reinsetzt, freischalten. Danach gibts Upgrades beim Lehrer. Zu Anfang wählt man aus vier Grundklassen (Krieger, Magier, Kleriker, Schurke) aus und kann sich dann innerhalb dieser Klassen aus neun „Unterklassen“ drei zusammensammeln, und hat dann somit drei skillbare Bäume.
Und das ist dann auch der einzige und schwerwiegende Unterschied zu WoW. Man kann sich in diesen drei Bäumen frei austoben, muss das teilweise sogar, weil man nie alle erlevelten Punkte komplett in einen Baum stecken kann. Ah, natürlich heißt das da „Seele“, aber egal. Jedenfalls skillt man bzw. habe ich einen Hauptbaum geskillt und in nem anderen dann noch so n paar sinnvolle Alibipunkte verhauen. Den dritten habe ich bis jetzt (Level 12) noch nicht angepackt. Und wenn ich meine Erfahrungen von WoW so n bisschen skaliere, dann ist das vermutlich im Endgame auch nicht sehr sinnvoll, kreuz&quer zu skillen.

Berufe gibt’s auch. Das übliche. Sammeln, Herstellung, Waffen, Rüstungen usw., nix Besonderes entdeckt, aber natürlich mit Lvl. 12 auch noch nicht so viel in dieser Richtung gemacht.

Es gibt zwischendurch immer wieder diese aus Warhammer schon bekannten öffentlichen Quests, die das Heldenleben etwas auflockern, aber auch manchmal doch auch bremsen.
Auflockern, weil man dann eben raus aus der üblichen Sammeln/Töten-Tretmühle kommt, und vor Ort aktiv mit anderen eine akute Bedrohung abwendet und dabei noch lustige Belohnungen kriegt, die man an anderer Stelle bei entsprechenden Händlern gegen nette Goodies eintauschen kann.
Bremsen, weil man halt mit seinen „normalen“ Quests nicht nur wegen den unsäglichen Sammelberufen nicht ordentlich voran kommt (man kann ja das Blümchen hier am Wegesrand unmöglichstehen lassen, und das da, weit weg vom Wegesrand erst recht nicht, ach, und guck, da ist ja noch was…), sondern man „muss“ ja, wegen der tollen Belohnungen, auch jeden dieser Risse mitnehmen.

Insgesamt wäre das Spiel die ideale Abwechslung zu WoW, wenn ich nicht doch zu sehr die Schnauze voll vom Spielprinzip MMORPG und den etablierten Mechanismen und Optiken hätte.

Im Moment gehe ich davon aus, dass ich ganz entschieden Guild Wars 2 testen und kaufen werde, so es bei der inexistenten Monatsgebühr bleibt. Denn da kann ich spielen wann und wie ich will, und es kostet mich keinen Pfennig. Mit Abogebühren hab ich doch immer irgendwie im Hinterkopf, ich muss jetzt, weil es kostet, und da bleiben mir einfach zu viele andere Spiele auf der Strecke.
Evtl. werd ich mir auch mal das neue Star-Wars-MMORPG anschauen, falls ich an ne kostenlose Testung komme. Vielleicht krempelt das ja mal n bisschen am Mechanismusdesign herum.
Aber ansonsten bleib ich doch lieber bei meinen unzähligen Solospielen, die durch die Anschaffung eines apfeligen Multimedia-Players nicht gerade weniger werden.