Uncharted 2 – Among Thieves

Leute, was ist hier denn los?! Warum finde ich auf diesem Superbloggedönse nix zu dem Spiel? Hallo?!

So. Nachdem ich den ersten Teil etwas arg kurz und einsilbig verarztet habe, versuche ich mal hier n bisschen ausführlicher zu werden.

Geilomat! Hier, meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, haben wir das mit Abstand, und zwar mit weitem, weitem Abstand, allerbeste Spiel aller meiner Zeiten! Punkt.
So sieht’s aus.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit Lobeshymnen (auch, weil es eigentlich schon bestimmt fast vier Monate her ist, seit ich das gespielt habe).
Die Inszenierung ist unvergleichlich. Tempowechsel, unterschiedliche  Genres, mal Shooter, mal Jump’n’Run, dann wieder Puzzle, schleichen wie bei Splinter Cell oder wilde Explosionen, alles drin, alles dran. Klasse!
Die Kletterübungen sind meistens etwas einfach geraten, weil man eigentlich selten wirklich knifflig was tun muss, sondern der gute Drake alles quasi automatisch auf Knopfdruck macht. Aber trotzdem ist es atemlose Spannung und unendlicher Spaß, selbst wenn man’s doch mal verkackt.
Und dann muss man mittendrin plötzlich wieder von vorne anfangen, was nach kurzem „Och nöööö…“ dann doch unheimlich genial und super ist, weil’s einfach mal ne ganz andere Art des Erzählens ist als das, was man sonst so in Spielen vorgesetzt bekommt.

Das Schießen saugt zwar noch immer, aber es war insgesamt nicht so oft so nervend wie im ersten Teil.

Allerdings ist der Endkampf eine mittelschwere Katastrophe und Unverschämtheit. Das hätte dem Spiel noch auf der Zielgeraden fast die ganze phänomenale Weltklassigkeit genommen, die es vorher so vehement an den Tag gelegt hatte.
So einen unfairen Wurstkampf musste ich noch nie durchstehen. Nach vorne laufen, und am besten nirgendwo gegen, weil man nicht umsonst gleichzeitig nach hinten schießen muss, weil man verteufelt zügig vom Endbossgegner verfolgt wird, der einen ganz leicht und in Windeseile aus den Schuhen und Socken gleichzeitig haut, wenn er einen erwischt, das ist meiner maßgeblichen Meinung nach unmöglich gewollt zu schaffen. OK, man kann so tun, als sei man 100 Affen mit 100 Schreibmaschinen, aber 100 Jahre den Endkampf spielen kann’s ja auch nicht sein.
Gottseidank sahen das wohl die Erfinder des Spiels auch so, denn es gibt einen Trick, den ich nach kurzer Internetrecherche entlüften durfte, mit dem man recht einfach (in meinem Fall aber auch erst nach ca. acht weiteren unerfolgreichen Versuchen) einen Sieg davontragen konnte.
Aber, meine Güte, echt, war das mal kein Spaß und keine Freude und gar keine Genugtuung, als der Kampf vorbei war.

ABER!

Danach ging noch n bisschen weiter, und zwar sofort wieder mit einer so grandiosen Sequenz, dass der Endkampf doch sofort wieder hinten ausm Gehirn gepustet wurde, und die Begeisterung über dieses beste Spiel der Weltgeschichte zurück kommen konnte.

Leute, Leute, ohne Scheiß! Ich hab ja schon viel gespielt in meinem Leben (wenn auch meist nicht zuende), aber diese Uncharted-Spiele sind der absolute Knaller.

So. Schluss!

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