„Tokio“ von Mo Hayder

Das ist ein Psychothriller mit mehr Psycho als Thriller und einem vielleicht für gewisse Leute spannenden Thema, aber zu denen gehöre ich nicht. Was interessiert mich denn, was 1937 vielleicht in Nanking passiert ist oder auch nicht? Und das ist ja so ein Geheimnis. Und ein ungeheuerliches noch dazu. Oh je, oh je, ein ungeheuerlich geheimes Geheimnis. Das kann man gar nicht sagen. Und ein Mädchen wird ob eines Stolpern über das Geheimnis sofort ganz total gestört und muss in eine Anstalt und muss danach unbedingt herausfinden, ob sie tatsächlich gestolpert ist, weil jeder sagt, dass das natürlich nicht stimmt und überhaupt nicht stimmen kann. Und der einzige, der dabei war, erzählt ihr natürlich nix. Aber uns. In Rückblenden. Aber auch nur uninteressanten Quatsch und nix Substantielles.
Für mich ein klassischer McGuffin. Aber einer der öderen Sorte, weil das, was mir deshalb verkauft wird, unglaublich uninteressant ist. Und ich hab auch insgesamt nicht den Hauch eines Eindrucks, dass das jemals interessanter wird. N bisschen komm ich mir vor wie bei Lost. Ein Rätsel, und noch n Rätsel, was noch n Rätsel nach sich zieht, damit man auch ja voll gespannt dabei bleibt. Tja, Seite 68 ist die letzte für mich. Schönen Dank auch.

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