„Intensity“ von Dean Koontz

Ursprünglich (08.12.2010):

Erste Eindrücke:

Der Anfang im Haus und bis inkl. Tankstelle war „hui“.
Jetzt aufer Straße im Wohnmobil wird viel zu sehr langweilig rumgeschwafelt. Das ist „pfui“. Oberpfui! Öde! Buh!
Wenn das filosofische Geschwafel so weitergeht, dann bin ich ja auch mal ganz schnell fertig mit dem Buch. Seitenweise Rotz, der nur überfliegend zu ertragen ist.
Lustig dabei: Alle Welt findet das den besten Koontz-Roman überhaupt. Spannend, Vollgas von Anfang an, fesselnd, kann man nicht aus der Hand legen. Na ja.

Und was soll eigentlich der verdreckte englische Titel?! Oh, bloß kein deutsches Wort benutzen. Wird im Buchtext zwar auch immer von „Intensität“ gesprochen, aber wenn das Buch so heißen würde, müsste ja sofort alle Welt untergehen. *kotz*

Update:

Fertig.
Mann, war das ein Scheiß! Geschwafel, Geschwafel, Bla und Blub. Das letzte Drittel hab ich eigentlich nur noch überflogen. Unerträglich. Der (ich nenn’s mal) Epilog hat mich zwar wieder eingermaßen mit einem schönen Ende versöhnt, aber der Rest… Substanz für 100 Seiten auf 400 ausgewälzt. Schreckliche Kindheitsrückblenden, die vermutlich unserer Hauptperson irgendeine Tiefe verleihen sollten, mich aber nur genervt haben. Das hat die Story überhaupt nicht voran gebracht.
Zwischendurch, nach der öden Autofahrt, wurde es wieder spannend und kurzweile, weil dialoglastig, und ich dachte, ok, geht doch, prima, weiter so. Aber dann ist unsere Chyna wieder allein und das Geschwafel kommt wieder. Schade, schade.

Am schlimmsten aber ist, dass alle Welt das für fast das beste Buch vom Herrn Koontz hält!
Deswegen werde ich jetzt einfach mal… oh… mein Amazon-Wunschzettel… so, alles koontzige gelöscht… ja, ich werde also das, was ich von dem Typ noch im Regal stehen hab (Frankenstein 1 +2, Anbetung), lesen, aber sonst kommt mir nun definitiv nix mehr von dem ins Haus (wobei ich hoffe, dass Anbetung nicht anbetungswürdig ist, sonst ist’s Essig mit „definitiv“). Schlimm genug, dass ich mich immer wieder auf Unwägbarkeiten bezüglich Herrn King einlassen muss. Da muss ich nicht noch nen zusätzlichen Schreiberling haben, der meistens langweiligen bis ärgerlichen Quatsch absondert.

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