Monatsarchiv: November 2010

Spurwechsel

Tja, also, hmm…
So richtig schlecht war der Film jetzt nicht.
Aber so richtig gut war er halt auch nicht.
Komplett jede Person in dem Film war irgendwie unsympathisch bis scheiße. OK, vielleicht die zwei Kinder nicht.
Den Obervogel hat für mich die Frau des weißen Hauptkotzbrockens abgeschossen. Was ein armseliges Leben ist das denn bitte, das die da führen wollen? Du betrügst mich, aber das ist ok, deshalb brich Gesetze und betrüge Leute, damit wir lustig zusammenleben können, denn wir lieben uns. *kotz*
Und dann steht der weiße Hauptkotzbrocken noch nicht mal kommentarlos auf und verlässt diese Schlampe. Nein – er macht, was sie sagt.
Andererseits war’s schon ne interessante Story, und auch interessant zu sehen, wie das alles immer mehr eskalierte.
Ach, aber so insgesamt war’s halt doch rechtschaffen unnötig, den Film zu gucken. Da hatte ich mir irgendwie mehr von versprochen. Bin aber leider auch irgendwie von einer Thrillerartigkeit ausgegangen.
Ach so, ja, und das Ende war irgendwie totaler Müll. Was soll der Weiße denn der schwarzen Frau gesagt haben, damit sie doch irgendwie wieder dem Vater ihrer Kinder eine Chance gibt? Und ganz toll gute Taten will er tun,d er Weiße. Pf!


"Reise in die Zukunft" von Robert A. Heinlein

Das war ja schon ganz gut, aber auch schon ganz komisch geschrieben. Hat lange gedauert, bis ich mich an den Stil gewöhnt habe. Ganz, ganz komische Dialoge. Total surreal manchmal. Absolut unglaubwürdig und unvorstellbar. Aber vielleicht auch nur, weil es aus einer ganz anderen Welt kommt. Nicht nur Amerika, sondern auch noch 1964. Das ist ja quasi ein Paralleluniversum. Auch das Frauenbild. Zum fürchten. Und natürlich gehts ganz extrem um Rassendiskriminierung. War ja damals auch ein großes Thema. Na ja.
Aber insgesamt war es rechtschaffen interessant und spannend, und es gibt auch tatsächlich sowas wie ein Happy End.


Schöne Zeit

s.: fassong
s.: balkong
s.: du bist drang
P.: schweiß
s.: nimm das lied nicht zu wörtlich
s.: der bär groovt!
s.: kennze noch?
s.: song ausse 90er
s.: du bist dran mit spielen
s.: song ausse 2000er
s.: kennze?
s.: fjjfffjjfjfjfjjfjlsckckck
s.: gekommen… höhöhö


Fallout 3 (die 3.)

Da hab ich mir dann jetzt mal die GotY-Fassung für die PS3 gegönnt, und bin jetzt wieder feste dran und schwer begeister und voll von den Socken. Die Freundin ist unheimlich gelangweilt beim Zugucken, aber ich find’s spannend.

Hinter Uncharted auf jeden Fall das bisher beste Spiel der Welt. OK, vielleicht auch noch knapp hinter Drakensang, vielleicht aber auch nicht.

Das Vorankommen ist zwar etwas zäh und langsam, aber auch nur, weil ich ein ungeschickter Vollhonk bin. Vielleicht. Vielleicht aber auch, weil das Spiel eben so ist, wie es ist. Außerdem muss ich in jede Kiste gucken. Und meistens zweimal, weil ich beim ersten Mal nicht genau realisiert habe, dass ich einen Inhalt ja doch gebrauchen will. Na ja.
Freies Zielen mit dem Analogstick ist zwar ne unverschämte Zumutung, aber damals aufm PC hab ich das mit der Maus auch nicht besser hingekriegt. Aber man macht halt theoretisch mehr Schaden als im VATS-Modus. Aber ziel mal im Eifer des Gefechtes ordentlich und sicher… Im Schleichmodus mit Gewehr ist das toll (wenn auch zeitaufwendig und für die Freundin öde), aber im Kampf geht ohne VATS eigentlich nix. Egal.
Die Landschaft… die Atmosphäre… hach… und diesmal mach ich auch ganz andere Sachen, bin richtig böse, hab total mieses Karma, weil ich alles einsacke (aber lustigerweise ohne Dietriche spiele). Megaton ist nicht mehr, die Hauptquest mach ich nur aus Versehen. Anchorage war zwar nicht sonderlich spektakulär, aber neu und anders genug, und ich hab dadurch einen lustigen Schleichanzug bekommen. Ansonsten mach ich im Moment nur das Ödland unsicher und bin (noch) bestrebt, alle Kartenpunkte freizuschalten.


Jennas Kuchen

Gut gedacht, schlecht gemacht.
Eigentlich sollte der Film schön und lustig und interessant sein, aber irgendwie ist die Umsetzung total misslungen. Die ganze Zeit wartet man irgendwie, dass es losgeht. Dass man mit den Personen mitleidet/-freut/-fiebert, oder so. Aber es kommt nie dazu. Man guckt und bleibt total unberührt vom Geschehen.
Und dass jedes zweite Wort in diesem Film „Pie“ ist, macht’s auch nicht gerade besser…
Und dass wir den Film als analoge SD-Konserve mit altem Rekorder geguckt haben, auch nicht.


Deliver us from Evil

Ja, hmm, formal war der Klasse. Inhaltlich fand ich ihn etwas unglaubwürdig.
Dass alle sofort aus’m Stand auf den ausländischen Außenseiter losgehen und dann später auch noch das Haus fast abgefackelt und die Polizisten erschossen… Also nee, bei aller Liebe, das geht so nicht.
Es war zwar schon irgendwie spannend und dramatisch und interessant, aber leider eben auch sehr unrealistisch und -logisch.
Für mich war er höchstens halbgut, meine liebe Freundin ist allerdings der Meinung, den besten Film aller Zeiten gesehen zu haben.


Nine Dead

Wurstfilm.
Ich fand ihn zwar nicht so schlimm wie die liebe Freundin, aber die Stimme des Hauptpummelchens war grässlich und der Rest zwar von der Grundidee her spannend, aber in der Umsetzung etwas holprig und zweitklassig.
Die Krönung war dann aber der alberne Nichtschluss. Um die Ecke, aus. Ganz komisch und abstrus.
Na ja.