30 Days of Night

Eine eigentlich nette Grundidee entpuppt sich dann doch als reichlich unnützer Film.

Wenn ich als Vampir 30 dunkle Tage in einem abgeschnittenen Dorf bleiben möchte, warum töte ich dann in der ersten Nacht alle normalen Einwohner? Und warum töte ich immer auf die gleiche, wilde und ganz toll brutale Art? Und warum lauf ich dann die komplette Zeit mit ganz toll schlimm blutverschmiertem Untergesicht durch die Gegend? Und warum hat mein Chef immer einen unheimlich debilen Gesichtsausdruck und spricht immer ganz toll unheilschwanger irgendwelches Zeugs, und wirkt somit eher albern als erschreckend? Und warum schaffen es ca. 20 Vampire nicht in den 30 Tagen, ein paar versteckte Überlebende zu finden? Und warum jammert der grenzdebile Chef am Ende was von „ach, wir haben uns jahrhundertelang unauffällig versteckt, dann dürfen wir jetzt auffallen, also keine Spuren hinterlassen und alles niederbrennen“?

Durch und durch unlogisch, der Film. Schade.

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