Monatsarchiv: April 2010

Whisper

Au ja, der Film war doch mal richtig Klasse! Konnte man noch nicht mal so sehr erwarten, aber sehr unterhaltsam und originell und gar nicht das übliche teuflische Kind. Sehr gut haben die Wandmalereien gefallen. Spannende, interessante Story. Das Kind hat gut gespielt. Wirklich super, der Film.

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The Tribe – Die vergessene Brut

Heiliger Bimbam, was ein Wurstfilm! Schlechte Schauspieler, schlechtes Drehbuch, schlechte Dialoge, schlechte Synchro. Und was nicht schlecht war, war absolut gewöhnlich. Keine neuen Ideen, dafür aber umso mehr Abgedroschenheit. Nach 20 Minuten hab ich das Drama dann auch beendet. Es gab wirklich nichts, gar nichts außergewöhnliches, originäres an dem Film. Von wegen „In bester Tradition“… Langweiliger und plumper Aklatsch. Schlimm!


Martyrs

Harter Tobak. Aber guter. Irgendwie anders als der sonstige Torture-Porn. Mehr Story, mehr Substanz, nicht nur die Gewalt als Selbstzweck. Sehenswert. Da merkt man vielleicht, dass die Franzosen an sich halt doch was an Niveau mitbringen.
Allerdings schießen sie halt auch gern Hornberg. Das Ende mal wieder spottet schon ganz ordentlich jeder Beschreibung. Mal wieder ein Film ohne Ende, so quasi. Na ja. Aber mit einigen Tagen Abstand betrachtet, isses … ja, nee, eigentlich nicht viel besser. Deswegen muss ich mich leider insgesamt n bisschen widersprechen. Denn das Ende betrachtend war der ganze Film doch recht sinnlos. Warum das Ganze? Wofür? Nix wurde erklärt, nix wurde aufgelöst. Peng und der Film ist zuende und der Zuschauer hängt rum und weiß nicht wer wie wo was. Schade.
Da auch das Internet keine brauchbare Erklärung liefern kann, bin ich total unschlüssig. Guter Film? Schlechter Film? Ich weiß es leider nicht. Schade.


"Die feine Nase der Lilli Steinbeck" von Heinrich Steinfest

Ein interessantes sprachliches Kunstwerk. Aber kein „vernünftiger“ Roman. Die ganzen verschachtelten Sätze mit den ganzen Höcksken und Stöcksken sind war für sich genommen sprachlich sehr raffiniert und unterhaltsam zu lesen, aber nehmen so sehr das Tempo aus der Geschichte und lenken so sehr von aktuellen Geschehen ab, dass es insgesamt keinen Spaß macht. Eine an sich dramatische und spannende Szene wird so sehr mit komischen Assoziationen zerpflückt, dass kein Drama und keine Spannung mehr bleibt. Thema verfehlt, setzen, sechs. Bei ca. Seite 66 abgebrochen.


Hautnah – Die Methode Hill: Am Abgrund der Lust

Staffel 6, Episode 1:
Ich finde ja erstmal wichtig zu sagen, dass mindestens mal der deutsche Titel dieser Filmreihe (andere nennen es eine Fernsehserie) für meine Verhältnisse eine Spur zu sperrig ist. Ich könnte gut ohne das „Hautnah“ leben. Dann könnte man nämlich z.B. schön „Die Methode Hill – Am Abgrund der Lust“ usw. schreiben. Aber es ist ja ne Fernsehserie, und bei einer solche ist der Folgentitel ja auch nie angegeben. Allerdings finde ich eben Fernsehserien mit Spielfilmfolgen sind keine Fernsehserien. Na ja.

Der Film an sich war ganz OK, hätte n bisschen mehr Hill haben können. Das Ende bzw. die Auflösung kam mir auch n bisschen plötzlich und nicht allzu schlüssig daher. Wie genau Herr Hill auf des Rätsels Lösung kam, wollte sich mir nicht so 100%ig erschließen, aber ging.


Das Geheimnis der falschen Braut

Ja, ja, die Franzosen… Man könnte meinen, Hornberg sei französisch, so wie die Filme immer wieder ausgehen.

Aber insgesamt war der Film sehr unverständlich, unglaubwürdig, unrealistisch, aber immerhin mit Frau Deneuve. Ich weiß nicht, ob es an der heutigen Sicht liegt, aber auf mich machte ungefähr jede Szene, jeder Dialog einen befremdlichen Eindruck. Alles fühlte sich falsch an. Seltsam.

Insgesamt hielt sich das cineastische Vergnügen in arg überschaubare Grenzen, was ja aber auch bei diesem Klassiker schon der Fall war. Ich sollte mich wirklich auf aktuelles Filmmaterial beschränken.


„Einer von Hundert“ von Jack Kerley

Ja, war ok, gutes Buch, spannende Story (auch die Nebenschauplätze), gut zu lesen, ordentliches Ende, es gibt Fortsetzungen mit den selben Ermittlern. So schnell wird’s nicht langweilig an der Lesefront.