Monatsarchiv: Dezember 2009

Illuminati

Der Synchronist des Herrn Hanks hat sich seit neuestem einen extrem nervenden Sprachfehler angeeignet. Ganz komisch hat sich das angehört. N bisschen wie neu Mischung aus dicker Lippe und Zungenpiercing. Ganz komisch.

Ansonten war’s halt die 1:1-Verfilmung des Buchs. Nicht soo spannend. Vermutlich, weil ich’s aus dem Buch schon alles kannte. Keine Ahnung, ob der Da-Vinci-Code auch so unspannend war, aber der war recht… unspektakulär.

Insgesamt ganz ok.


Splinter

Zur Abwechslung mal wieder ein Horror-Splatter-Dings-Film.

Ganz nett.

Zum Schluss flog auch alles in die Luft. Aber die Haupthelden sind mal zur Abwechslung lebendig entkommen. „Das Böse“ hat allerdings natürlich überlebt, wobei es hier auch nicht anders zu erwarten war.

Insgesamt unterhaltsames Mittelmaß.


The Hills Have Eyes 2

Hat mir besser gefallen als „The Hills have Eyes“ (ohne Zahl, aber [glaub ich] ein Remake aus früheren Zeiten).
Bisschen Splatter, bisschen Ekel, bisschen Schock. Nichts Spektakuläres, die übliche Genre-Kost.

Insgesamt kurzweilig und ok.


Dawn of the Dead

Cooles Remake eines (für heutige Verhältnisse) albernen und langweiligen und äußerst abgrundtief unfreiwilig komischen Originals aus den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Vergleich zu diesem war das hier handwerklich auf der Höhe der Zeit. Keine Wackelkamera, obwohl auch hier (wie in den britischen 28 Wochen) die Zomies ganz schön aggressiv und flott unterwegs sind. Ordentliche Schauspielerleistungen.
Stellenweise natürlich angemessen voraussehbar, stellenweise aber auch ganz nette Einfälle (Zombie-Baby, Andy). Der Horror hielt sich eigentlich eher zurück. Schockeffekte gabs, soweit ich mich erinnere keine. Aber einen Hund!  (c:
Splatter gabs, aber weder im Übermaß noch albern anzuschauen.

Insgesamt kurzweilig und gut.


Planet Terror

Tja.

Hab ich den also auch gesehen.

Alle Welt ist ja ach so begeistert von dem Film. Ich fand ihn rechtschaffen uninteressant.
Oh, ja, toll, voll der Splatter, da spritzt bei jedem Schuss ein Treffer fünfeinhalb Liter Blut durch die Gegend, höhö, voll krass übertrieben, olé!
Ach, und diese nervenden Bildfehler ständig. Toller Effekt. Für 10 Sekunden. Dann nicht mehr.
Die Krönung war dann aber die Knarre am Stumpf. Bein anheben, zack, das Ding schießt. Voll krass cool ey man!

Dabei war der Film eigentlich noch nicht mal großartig unerträglich. Kein Vergleich zu Eden Log. Während der Guckung wars erträglich, aber letztendlich im Nachhinein doch irgendwie belanglos und albern. Film war aus, und ich dachte mir: „Was ein überschätzter Scheiß!“.
Allerdings wars auch nicht so schlimm wie dieser zweite Teil des eigentlichen Doppelpacks: Tarantinos „Death Proof“. Der war ja irgendwie mittendrin vorbei ohne auch nur den Hauch einer sinnvollen Story zu haben.
Dieser hier hatte ne Story, hat die aber so hanebüchen affig präsentiert, dass es eine Schade war und ist.

Insgesamt ne ganz schöne Zeitverschwendung.

Und wenn das so weitergeht, guck ich mir einfach gar keine Filme mehr an. In letzter Zeit waren alle doch einigermaßen unütz und ärgerlich.


2012

Nee, also der hat mir nun leider gar nicht so gefallen.

Tolle Tricks, Superoptik, knallig und krachig und bummig und bängig, aber halt auch einfach in jeder dieser Kawumm-Szenen einen Tick zu viel. Ständig fliegen Flugzeuge und fahren Autos ganzganz knapp über oder unter oder vorbei und schaffen es gerade ganzganz knapp noch puh das ging aber hui wie knapp uiuiui… *gähn*

Hinzukommen dann noch Logiklöcher ohne Ende, unerträglich pathetisches Menschlichkeitsgeschwafel, ein miserabel synchronisierter Russe und immer wieder übertriebene Computertrickdramatik.

Wobei die Tricks natürlich an sich schon atemberaubend und spektakulär anzuschauen waren. Die Zerstörung der Welt wurde schon schön entsprechend in Szene gesetzt und optisch anprechend präsentiert. Wenn nur nicht der lästige Film drumrum nicht gewesen wäre…

Gegen Ende sterben dann noch unmotiviert n paar Leute, die Familie kommt wieder zusammen (nachdem ordnungsgemäß der lästige Störenfried entsorgt wurde) und die Menschheit überlebt natürlich inkl. Friede, Freude und ner ordentlichen Packung Eierkuchen.

Insgesamt leider fast eher ne Zeitverschwendung.


Asphalt-Dschungel

Das war dann also ein Klassiker, der wohl auch irgendwelche Maßstäbe gesetzt hat, wie es so schön heißt.

Ich werde wohl langsam zu alt für so’n Scheiß.

Eigentlich mag ich ja alte Filme. Aber der war doch eher nur etwas altbacken und… na ja… altbacken.

Andererseits weiß ich grad auch gar nicht so recht, ob ich jemals einen dieser Film-Noir-Klassiker gut fand. Das prinzipielle Konzept find ich eigentlich sehr gut. Alte Filme, Klassiker, cooler Cineastenscheiß. Aber schon immer ist die allgemeine Klassiker-Hysterie um die Falkenspur mit Bogart ein veritables Rätsel für mich. Nicht anders jetzt bei dem Film. Schade.

Vielleicht halte ich mich in Zukunft an ordentliche Western- und Abenteuerklassiker. Dramas und schwarze Serienfilme sollte ich besser meiden.

Insgesamt eher… na ja… schon tendentiell ne Zeitverschwendung.