Tagesarchiv: 27. Dezember 2009

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Ein fanszinierender Zeit… na ja, nicht unbedingt ..reise…, aber …manipulationsgedönsreisedings-Film. Na ja. Jedenfalls spaßig, spannend und spektakulär.
Das Ende fand ich allerdings arg unbefriedigend. Aufm Papier und mit Kopf beurteilt sehr gut, allein der Bauch ist angefressen. Da hätte man auch ein angemessenes Hollywood-Happy-End stattfinden lassen können. Hätte mMn besser zum dezent popkornigen Film gepasst.

Insgesamt mittelgut.


Kommissar Wallander – Die Brandmauer

Jetzt so im Nachhinein muss ich grad mal die Hände überm Kopf zusammenschlagen.  *klatsch*

„Brandmauer“…. BRANDMAUER!!! Vielleicht reg ich mich grad mal umsonst auf (ok, kosten tuts tatsächlich nix), aber BRANDMAUER!!! Im englischen heißt der Film „Firewall“ und der schwedische Originaltitel „Brandvägg“ bedeutet eben das. Passt auch ganz gut zum Filminhalt.
Man möchte da doch mal ganz gerne den HONK treffen, der diesen deutschen Quatschtitel erfunden hat. Immer diese Internetausdrucker…

Na ja. Der Film an sich war eigentlich gar nicht mal soo schlecht, aber die Story war mir als IT-Fachmann doch etwas zu unrealistisch. Abgesehen von der kriminellen Hauptgeschichte war der ganze Film allerdings doch arg depressiv grundgestimmt. Die Nebenstory mit Wallander und seiner Internetaffäre nimmt natürlich kein gutes Ende, und trägt ordentlich zu einem ersten negativen Fazit nach Ende des Films bei.

Update:
Allerdings möchte man doch irgendwie nachträglich sagen, dass Herr Branagh den Herrn Wallander vorzüglich spielt. Und das schwermütige Konzept des Ganzen ist eigentlich auch nicht soo schlecht. Stimmig. Macht halt keinen Spaß, aber das muss ja auch nicht immer jeder Film.

Insgesamt ein zwiegespaltenes OK.


Geheimakte Tunguska

Das war dann mal wieder nach langer Zeit ein Adventure.

Spannende Mystery-Story um das Tunguska-Ereignis von 1908.

Die erste Hälfte hat auch angemessenen Spaß bereitet, aber irgendwann gingen mir die gezwungen lustigen Kommentare immer und überall unglaublich auf den Sack.
Auch waren mir viele Rätsel zwar nicht zu unlogisch, aber man konnte, ohne zu wissen wieso und warum, allein durch die optische Veränderung des Mauszeigers zu oft Gegenstände kombinieren und somit quasi die Rätsel lösen, bevor sie im Spiel erschienen.

Durchgespielt hab ich es aber dann doch, weil ich durchaus wissen wollte wie die Geschichte weitergeht.
War dann auch noch schön wendungsreich und spannend und knifflig und mit Pinguin.

Aber diese elendige Lustigkeit hätte wirklich nicht sein müssen und auch nicht dürfen. Muss man immer und überall einen lustigen Spruch reindrücken, nur weil es mal ein „Monkey Island“ gab?! Eine durchgeknallte Piratengeschichte kann ja ruhig alberne Lustigkeit verbreiten wollen, aber zu mysteriösen Katastrophen, entführten Wissenschaftlern und russischen Geheimdiensten passt sowas einfach nicht.

Sehr schön war, dass mit Max ein zweiter spielbarer Charakter vorhanden war, und man in der russischen Klinik sogar beide gleichzeitig spielen durfte und die beiden zusammenarbeiten mussten. Netter Abwechslungsreichtum.

Insgesamt gut (aber ein zweiter Teil muss, wenn er genauso albern ausfällt, sicher nicht sein).