Monatsarchiv: Oktober 2009

Babysitter Wanted

Netter Grusel, „halloween“-mäßig, recht spaßiger „Twist“ mit dem Sohn des Teufels und den Konsequenzen (Nahrungsbeschaffung). Und natürlich war es ein fortsetzungsfreundliches Ende.

Insgesamt mittel, aber gut.

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Quelle tot

Irgendwie nimmt mich die heute verkündete Pleite von Quelle ganz schön mit.

Vielleicht, weil ich sozusagen damit groß geworden bin.

Wir hatten immer den aktuellen Quelle-Katalog zuhause. Es war immer eine Pracht in selbigem zu stöbern. All die schönen Sachen! Meine Favoriten in Pubertätsjahren waren ganz klar die ganzen tollen HiFi-Türme. Schneider, Pionieer & Co. Konnte man sich alles nie leisten, aber gucken war klasse.
Meine Mutter hat auch immer kräftig vor allem Klamotten dort bestellt. Gab ja sonst auch nix, außer vielleicht mal alle halbe Jahr ein Ausflug ins Breuninger Land nach Böblingen, oder eben die pupsigen Läden in der aktuell bewohnten Wallachei.
Sie hat irgendwann sogar mal in nem Quelle-Shop gearbeitet.
Wilde Zeit, damals, so ohne Internet.

Vorbei ist’s.
Schade drum.


Burn Notice

Doofer deutscher Titel. Aber ne gute Serie.

Etwas Retro. Magnum gemischt mit einer Prise MacGyver und einer folgenübergreifenden Alibi-Rahmenhandlung.

Sehr spaßig.

Die Kamerasperenzchen mit zurück- und vorgespulten Stotterbildern sind zwar schon seit Folge 2 ausgelutscht und nerven ein bisschen, aber des Helden Kommentare aus dem Off und seine lustigen Bastelarbeiten entschädigen ungemein.


„Das schwarze Herz“ von John Connolly

Ursprüngliche Nachricht (02.10.2009):
Teil eines Schubers mit vier Romanen von TV-Movie. Hat mir meine liebe Steffi geschenkt.

Sehr gut, aber ungewohnt. Mein erster Detektivroman. Bisher hab ich sowas höchstens als Film erlebt. Chinatown und so. Leider auch sehr viele Namen und verworrene Beziehungen und so. Aber gut.

Ist der Anfang einer Reihe. Die folgenden Romane sollen besser werden, sagt ein Amazon-Kommentator. Bin gespannt. Werd ich wohl alle lesen müssen.

Update:
Ich muss wohl doch keine weiteren Teile davon lesen.

Ist zwar immer noch eigentlich ganz gut, aber eigentlich auch wieder nicht. Zu viele Namen, zu viele Handlungsstränge, zu viele undurchsichtige Verbindungen zwischen zu vielen Namen, viel zu verwirrend.

Jetzt gegen Ende hat der Mörder einen (vermutlich vermeintlichen) Namen, und ich weiß ums Verrecken nicht, woher der kam, wie die auf den gekommen sind. Außerdem war’s eh seine Frau.

Jedenfalls gefällt mir die Detektivgeschichtigkeit des Buchs immer noch sehr, aber… lieber mal als Film. Als Buch zu komplex für mein einfaches Gemüt.